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Geschrieben von Micromara am 05 Aug, 2020 um 18:03 27:

CAT 6 / CAT 7 / CAT 8 Ethernetkabel Quantensprünge ?

Hi Gents ,

ich bin nach wie vor Verfechter einer Kabelgebunden Lösung zwischen Modem und meinem NWP.

WLan, WiFi, Airplay etc. kommen für mich nicht in Frage denn trotz formal gleicher Daten ist das Netzwerkkabel in der Praxis deutlich schneller. Es erreicht seine Maximalgeschwindigkeit nämlich auf einer Strecke von bis zu 100 Metern. Bei WLAN ist das nur unter optimalen Empfangsbedingungen möglich, was - vereinfacht ausgedrückt - einer Sichtverbindung zwischen Access Point und Computer entspricht. Schon die erste Wand reduziert die Geschwindigkeit je nach Bauart rasch um die Hälfte. Nicht nur die Übertragungsgeschwindigkeit, auch die Reaktionszeiten von Kabelnetzwerken, die sogenannte Latenz, ist geringer.

Bei der Übertragung im Kabelnetzwerk werden Daten von einer Ummantelung vor störenden Umwelteinflüssen geschützt. Anders bei der Funkübertragung. Hier können schnurlose Telefone, Mikrowellen und benachbarte Drahtlosnetzwerke die Kommunikation zwischen den Netzwerkgeräten beträchtlich stören. Das wiederum wirkt sich negativ auf die Übertragungsgeschwindigkeit sowie die Latenz des Drahtlosnetzwerks aus und kann sogar zu Verbindungsabbrüchen führen.

Vor Jahren hatte ich CAT 6 ,

CAT-6-Kabel erreichen Betriebsfrequenzen von bis zu 250 MHz. Ihre Übertragungsgeschwindigkeit nimmt aber ab, je länger das Kabel ist.
Die Kabel der CAT-6-Kategorie werden in der gesamten Netzwerkinfrastruktur des öffentlichen Lebens eingesetzt.
Der CAT-6a-Standard erreicht sogar Betriebsfrequenzen von bis zu 500 MHz und ist somit für 10-Gigabit-Ethernet geeignet.
Um dem Standard gerecht zu werden, muss das Kabel besonders vor äußeren Einflüssen wie Nebensignalen oder Rauschen geschützt sein.

dann umgestiegen auf CAT 7

diese erreichen eine Betriebsfrequenz von bis zu 600 MHz. Die Unterkategorie CAT-7a schafft sogar bis zu 1.000 MHz.Alle Kabel der CAT-7-Kategorie haben 4 separat abgeschirmte Aderpaare in einer gesamten Abschirmung. Dadurch kommen so gut wie keine Nebensignale an das Kabel heran.

...aktuell CAT 8 ( 40 x schneller als CAT 6 & Datenrate bis zu 40 GBit )

erreicht doppelt so hohe Betriebsfrequenzen ( 2.000 MHz ) wie CAT 7 Dafür können die Kabel aber auch nur auf kurzen Distanzen eingesetzt werden. Bei dem Standard handelt es sich um Twisted-Pair-Kabel, die komplett abgeschirmt sind. Störungen haben hier keine Chance.
Bei CAT-8-Kabeln gibt es zwei Unterkategorien, nämlich 8.1 und 8.2. CAT 8.1 ist kompatibel mit den normalen Ethernet-Steckern. CAT 8.2 verwendet einen speziell für den professionellen Bereich entworfenen Stecker.


Die Zugriffszeiten für Streaminganbieter sowie Internet Radio haben sich extrem verkürzt.

Diese Informationen wollte ich einfach mal so weiter geben. Eventuell ist das ja für den ein oder anderen Interessant oder halt auch ein " alter Schuh " . :D

LG MM

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Geschrieben von tg am 05 Aug, 2020 um 19:06 51:

hi georg,
m.e. ist cat 6 mehr als ausreichend für alles was mit inet zu tun hat.
zum einen ist ja TCP/IP extra so gemacht, daß es defekte/verlorene pakete automatisch erkennt und erneut anfordert (zudem die fast zu 100% von sterbenden/defekten aktiven netzwerkkomponenten herrühren und nicht von "fremd einstreuungen"). zum anderen fangen die flaschenhälse erst nach der wandsteckdose an. die ganze kette von inet providern/servern/technischen zulieferern ist voll davon.. was nützen 1 gig leitungen in der wohnung wenn die telekom nicht mal 10% davon an die steckdose anliefert und die inhalte selber mit nur nochmal nur 10% davon angeliefert werden..
ich denke, wer cat 6 kabel in der wohnung hat ist sehr gut bedient, jede änderung ist da aus dem fenster geworfenes geld. bei neuinstallation kann man natürlich gleich für die nächsten 20 jahre zukunftssicher aufbauen. aber aufpassen, die router/switches müssen dann natürlich auch 1 bzw 10 gig können, sonst machen höherwertige kabel keinen sinn (auto-negotiation ist default on uns stellt immer den kleinsten gemeinsamen nenner ein, was ja mehr als sinnvoll ist).

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vg tg


Geschrieben von Micromara am 05 Aug, 2020 um 19:36 10:

Ciao caro Tommaso :D

Da widerspreche ich Dir grundsätzlich ja auch nicht. Wer einen Vertrag mit Telekom hat ist dann aber auch selbst schuld .

Habe aktuell den CAT 19 von Vodafone mit 1.600 Mbit/s und die empfange ich auch , UL mit 150 Mbit/s. Da macht auch CAT 8 Sinn. Klar es geht dabei natürlich nicht nur um Audio-Streaming Anwendungen. Ich merke das auf jeden Fall in allen Internet bezogenen Anwendungen.

Buona serata. E' colpa tua... hai iniziato tu l'italiano, non io. :B

Ciao

MM

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Geschrieben von Snickers am 05 Aug, 2020 um 21:45 45:

Ich bin auch ein grosser Fan von "echten" Kabeln. Überall wo es geht verzichte ich auf WLAN. Aktuell habe ich nur den Laptop und 2 iPhone's im WLAN, der rest ist per Kabel angeschlossen.

Es ist nich mal umbedingt die Geschwindigkeit sondern viel mehr die Verbindungsstabilität, die mit Kabel deutlich besser ist bei mir. Kabel habe Cat. 7, ausser beim TV und anderen Geräten, an denen das Internet selten gebraucht wird. Das NAS hängt aber mit 0,5m Cat. 7 direkt am Router.

Der Router hat selber eine direkte Glasfaserleitung bis in den Router selber hinein. Also alles komplett Glasfaser vom Verteiler irgendwo, dann in die Wohnung rein und dann weiter in den Router.

Bei meinem 1 Gbit Down-/Upload Tarif komme ich meistens auf 900-970 Mbit parallel im Download und Upload. Das reicht mir für alles. Da limitieren dann mehr die Server, mit denen man sich verbinden möchte. Applaus

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Geschrieben von tg am 05 Aug, 2020 um 23:35 36:

wenn niemand anders als die pinkT kann.. und das nur mit 2mbit dsl.. dann nicht unbedingt selber schuld :-(
mir gings nur um die oft zu beobachteten übertreibungen was fehler redundante protokolle betrifft. bin sicher, du hast das im kopf und kannst damit umgehen.

Zitat:
Original von Micromara
Buona serata. E' colpa tua... hai iniziato tu l'italiano, non io.
MM

io sono colpevole.. stupido io ;-) buona notte !

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vg tg


Geschrieben von tg am 05 Aug, 2020 um 23:44 08:

Zitat:
Original von Snickers
Es ist nich mal umbedingt die Geschwindigkeit sondern viel mehr die Verbindungsstabilität, die mit Kabel deutlich besser ist bei mir.

sowas hat man eigentlich nur in in wohnsilos, wo in jeder wohnung ein eigener wlan router werkelt. da kanns schon mal eng werden mit den freien kanälen (bzw. direkt benachbarte)

Zitat:

Der Router hat selber eine direkte Glasfaserleitung bis in den Router selber hinein. Also alles komplett Glasfaser vom Verteiler irgendwo, dann in die Wohnung rein und dann weiter in den Router.

ftth ist natürlich ein traum. dann aber auch konsequent als flth weiter führen.

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vg tg


Geschrieben von Snickers am 06 Aug, 2020 um 06:09 56:

Zitat:
Original von tg

sowas hat man eigentlich nur in in wohnsilos, wo in jeder wohnung ein eigener wlan router werkelt. da kanns schon mal eng werden mit den freien kanälen (bzw. direkt benachbarte)



Ja, so in etwa ist es bei mir. Oben, unten, links und rechts jeweils Nachbarn, welche natuerlich alle WLAN besitzen. Anbeten

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Geschrieben von vinyl_fan am 06 Aug, 2020 um 06:42 16:

Guten Morgen Zusammen,

wenn man es ganz genau wissen will kann man z. B. in der Fritzbox ausgewählten Traffic aufzeichnen und mit Wireshark auswerten. Hier eine kurze Anleitung (ohne Gewähr):
https://praxistipps.chip.de/fritzbox-datenverkehr-mitschneiden_9989
Damit sollten Paketwiederholungen (Retransmission) und Response Zeiten zu sehen sein. Wer genug Zeit hat und sich das antun will.......
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Hab's eben mal probiert und funktioniert, in Wireshark kann man sich dann bis zum )K austoben.

Viele Grüße,
Peter


Geschrieben von tg am 06 Aug, 2020 um 10:33 45:

die fritzbox zeigt schön die belegten und freien kanäle an. da könnte man von automatischer Wahl (default) fest einen einstellen, der am weitesten von den belegten entfernt ist. vielleicht auch mal im 5gig band nach freien bereichen schauen (wenn die verwendeten geräte das können)..

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vg tg

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