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Kellerkind-Audioforum » Lautsprecher » Passive LS » Hans Deutsch » Die Hans Deutsch 311 und das Zobelglied » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Neidhart
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Die Hans Deutsch 311 und das Zobelglied Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hallo zusammen,

nach meinen Wanderungen durch die Untiefen des Netzstroms (s. entsprechenden Faden) hatte ich längere Zeit nichts zu berichten von meinem Hifi-Leben mit der Hans Deutsch 311. Den Sommer über sitze ich seltener vor der Anlage und höre mehr nebenbei. Nun werden die Tage aber deutlich kürzer und es zieht mich wieder vermehrt in den Hörsessel.

Hifiisten sind von Natur aus unzufriedene Leute, ansonsten würden sie nicht Unsummen an Geld für immer neue Spielzeuge ausgeben oder stundenlang mit einem Zollstock auf dem Boden herumrutschen, bis sie - zumindest für einen gewissen Zeitraum - der Meinung sind, die Lautsprecher seien endlich perfekt platziert.

Und dann gibt es da noch die legendären Kisten, in denen sich allerhand kleine und große Dinge angesammelt haben, die der rührige Hifiist im Laufe seines Musik hörenden Lebens zusammen getragen hat, um sie nach kurzem, meist wenig überzeugendem Einsatz, in besagte Kisten zu legen und - zu vergessen.

Genauso erging es mir mit einem Paar Zobelglieder, die ich mir vor Jahren, als ich noch die Quadral Vulkan im Einsatz hatte, von Audiotuning Pithan hatte anfertigen lassen. Hauptmotivation damals war einfach die Neugier, ob man mit einem solch einfach gestrickten Bauteil den Klang seiner Anlage tatsächlich förderlich verändern könnte. Da die Zobelglieder in der besagten Kiste gelandet sind, schien der damalige Erfolg eher bescheiden gewesen zu sein.

Soweit ich mich erinnere, hatte ich sie eine kurze Weile im Einsatz. Überzeugt hatten sie mich aber nicht. Beim Stöbern in der Kiste fielen sie mir nun wieder in die Hände, und ich fragte mich, ob denn ein Versuch mit der Hans Deutsch anders verlaufe. Da das Anbringen dieser Dinger ja nicht gerade Ingenieurskunst ist, machte ich mich ans Werk - und verzweifelte. Ich bekam die Gabelschuhe einfach nicht über den Anschluss geschoben. Weder von oben noch von unten. Anderes Maß? Ich legte sie zur Seite.

Irgendwann stieß ich auf das Bild, das Werner eingestellt hatte, mit der Thivan von hinten und den vier angeschlossenen Leitern des Lappkabels. Die Gabelschuhe ragten zur Seite heraus. Aha! Wäre ich nicht drauf gekommen; Ihr mögt lachen. Und bei der HD 311? Geht es genauso. Also Zobelglied mit dem Terminal verheiratet und gehört.

Hm, das erinnerte mich zunächst an den Höreindruck, den ich von der Quadral her noch hatte. Sehr gefällig und geschmeidig, aber etwas zäh und leicht weniger lebendig. Also ein Missgriff? Wieder abbauen? Oder erst einmal abwarten? Müssen Zobelglieder vielleicht auch "eingespielt" werden? Schließlich steckt da auch ein Kondesator drin, der dafür anfällig zu sein scheint.

Also ließ ich das Ganze erst einmal eine Weile vor sich hindudeln und beschäftigte mich mit der technischen Seite. Eine ganz gute und informative Seite war diese: Elektroniktutor. Neben allerlei Informativem zu der dahinterliegenden Schaltung und den messbaren Auswirkungen des Einsatzes an verschiedenen Stellen der Übertragungskette, fiel mir vor allem folgender Satz ins Auge:

"Subjektiv empfundene Hörerlebnisse lassen sich technisch wissenschaftlich weder beweisen noch widerlegen. "

Ok, dann war ich ja schon einmal auf der sicheren Seite, falls sich bei mir doch etwas Nennenswertes tun sollte.

Lachen

Und was ist nun zu vermelden?

Tatsächlich scheint es so zu sein, dass sich das kleine "Gerät" auch erst einmal an seine ihm auferlegte Tätigkeit gewöhnen musste, denn der Klangeindruck veränderte sich über die Tage. Die erste Wahrnehmung, die sich mit der Erinnerung deckte, veränderte sich mit der Zeit zum Positiven. Das Gefühl, als spiele der Lautsprecher mit etwas angezogener Handbremse verschwand. Das Zobelglied bremst die Lebendigkeit, die ja ein Trumpf der HD 311 ist, nicht aus.

Was mich tendenziell immer etwas gestört hatte, ohne dass ich die tatsächliche Ursache dafür bennenen konnte, war eine temporär vorhandene (also nicht immer vorhandene) Glasigkeit bei bestimmten Frequenzen: Violinen, Stimmen (besonders Frauenstimmen) und verzerrten Gitarren. Das ist vollkommen weg. Was hinzu gekommen ist: der Grundtonbereich tritt deutlich mehr hervor, so dass Instrumente und vor allem auch Stimmen sehr viel mehr "Körper" haben als zuvor.
Bei den Instrumenten fällt mir besonders die Wiedergabe des Klaviers ins Auge. So gut habe ich Klaviermusik noch nie gehört. Jeder einzelne Ton wird auf einmal als eine Schichtung von verschiedenen Klangereignissen wahrnehmbar, der Saitenschwingung, der Gehäuseschwingung, mit resonierender Saiten usw. Ich habe auf einmal Musik komplett durchgehört, die mir ansonsten irgendwie zu anstrengend war. Tonal kann ich sagen, dass es eine wahrnehmbare Verschiebung von den Obertönen hin zum Grundton gibt. Das wirkt, zumindest in meinen Ohren, sehr viel realistischer. Gerade viele High-End-Anlagen schälen jedes Fitzelchen der Obertöne heraus, die dann seltsam abgekoppelt über einem wenig präsenten Grundton schweben.

Beim ersten Hören hatte ich den Eindruck, dass die Höhen etwas gedämpft sind. Was aber viel mehr der Fall zu sein scheint, ist, dass gewisse Überreibungen im oberen Mitten- und Höhenbereich korrigiert worden sind. Ich kann nämlich viel lauter hören, ohne dass mich etwas stresst. Der Bassbereich hat sich auch geändert, allerdings nicht durch mehr Volumen, mehr Tiefgang oder "Schwärze". Die Änderungen scheinen eher im mittleren und Oberbassbereich zu wirken, wodurch bspw. Schlagzeug sehr viel mehr Realismus erzeugt, da die Fellschwingungen ausgeprägter wahrnehmbar sind. Alle Instrumente stehen auf einem festeren Fundament. Das Gefühl, dass das eine odere ander Instrument schwerelos dazwischen schwebt, vergeht.
Die Mitten kommen daher farbiger daher, Holzblasinstrumente bspw. sind viel leichter auseinander zu halten.
Von den Stimmen habe ich schon gesprochen. Männerstimmen klingen voller, Frauenstimmen weniger schrill.

Kennt jemand von Euch Beth Hart und Joe Bonamasse Live in Amsterdam von 2014? Ich habe den Konzermitschnitt auf Bluray. Da wid ein ziemliches Pfund aufgefahren: zwei Gitarissten, Bass, Schlagzeug, Keyboard, Posaune, Trompete, Saxofon. Und dazu kommt eine Sängerin mit einem so gewaltigen Organ, dass sie das Mikrofon einen halben Meter (übertrieben) vor den Mund halten kann beim Singen, obwohl hinter ihr die Band einen Sturm entfacht. Mir war diese Stimme zuvor manchmal doch zu anstrengend, so dass ich das Konzert bislang nur einmal komplett durchgehört hatte. Beim Anspielen blieb ich diesmal hängen und habe es deswegen nur nicht durchgehört, weil die Uhr unerbittlich neue Aufgaben anzeigte.

Also mein Fazit bislang: In meiner Konstellation, wohlgemerkt, bringt mir das Zobelglied eine deutliches Plus an Natürlichkeit. Ich hatte das nach den vorherigen Erfahrungen nicht erwartet. Es dauert aber einige Stunden, bis der Effekt klar auftritt. Ich vermute einmal, dass sich das im Laufe der nächsten Tage noch ein wenig verändern wird. Falls das der Fall ist, werde ich darüber berichten.

Nach allem, was ich bislang über den Einsatz des Zobelglieds gelesen hatte, bin ich doch angenehm überrascht, zumal der Tenor in den meisten Beiträgen eher "bringt nix" war.

Aber vermutlich bilde ich mir das eh alles nur ein. Da das aber wissenschaftlich nicht beweisbar ist, kann ich damit leben.

Grinsengel

30 Nov, 2018 12:57 43 Neidhart ist offline Email an Neidhart senden Beiträge von Neidhart suchen Nehmen Sie Neidhart in Ihre Freundesliste auf
Achim65 Achim65 ist männlich
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Hallo Neidhart,

das klingt ja mal interessant, was Du da in der Kiste gefunden hast. Dazu noch der klasse Bericht, liest sich toll - so toll, dass ich mir auch mal die Zobel bestellt habe, allerdings gings über die Homepage nicht, habe denen eine Mail mit der Bestellung geschickt, hoffe da noch was zu hören. Die Zobel gibt's ja von einigen Herstellern, ich habe Deinen genommen, da habe ich doch schon mal mehr Vertrauen!

Grüsse Achim

30 Nov, 2018 18:09 04 Achim65 ist offline Email an Achim65 senden Beiträge von Achim65 suchen Nehmen Sie Achim65 in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: Jo YIM Screenname: Jo
Neidhart
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Hallo Achim,

ja, das mit der Bestellerei über die Website ging bei mir auch nicht. Allerdings war der Kontakt sehr nett. Wahrscheinlich bekommst Du noch eine Rückfrage betreffs Deines Lautsprecherkabels. Pithan richtet die Schaltung danach aus, ob das Kabel hoch induktiv, gering induktiv oder sehr gering induktiv ist. Ich hatte damals beim Hersteller des Kabels nachfragen müssen, da ich es nicht wusste. Mein Kabel ist gering induktiv.

Nun sind seit meinem Bericht schon wieder ein paar Stunden vergangen, in denen sich das Zobelglied weiter einspielen durfte. Mittlerweile geht bei mir wirklich richtig die Sonne auf. Ich bin selbst ziemlich sprachlos. Es ist nicht nur so, dass die anfängliche Belegtheit verschwunden ist, nein, zusammen mit ihr ist auch ein Vorhang beiseite gezogen worden, den ich vorher nicht einmal bemerkt hatte. Wie ich oben über die neue Erfahrung des Klavierklangs geschrieben habe, so geht es auch mit anderen Instrumenten. Ich höre nicht mehr Details in der Form von mehr gespielten Noten, die vorher untergegangen sind, sondern ich erhalte mehr Informationen über die spezifischen Schwingungen des Tons. Das ist schwer zu beschreiben, weil es nicht quantifizierbar ist. Es ist nicht "mehr Bass" oder "mehr Höhen" oder "mehr Obertondetails". Es ist eher wie "mehr schwingende Luft".

Gerade bei großen Orchestern habe ich das Gefühl eines Organismus, der vor mir arbeitet. Nicht mehr nur Klanggruppen, die lokalisierbar sind, sondern Schwingungen zwischen den Instrumenten und Instrumentengruppen, die von der einen erzeugt und von der anderen aufgenommen werden. Recht schwer in Worte zu fassen.

Momentan kann ich zu den HD sagen: Mehr Lautsprecher braucht kein Mensch. (Das ist für einen Hifiisten natürlich eine widerlegbare Aussage Zwinker).

Wenn es sich weiter so entwickelt, werde ich mich wieder melden.

Bitte berichte von Deinen Erfahrungen. Das interessiert mich.

Viele Grüße,
Neidhart

30 Nov, 2018 19:37 22 Neidhart ist offline Email an Neidhart senden Beiträge von Neidhart suchen Nehmen Sie Neidhart in Ihre Freundesliste auf
Achim65 Achim65 ist männlich
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Hallo Neidhart,

das Musikhören mit der HD311 ist sicher bombastisch.

Meine Standlautsprecher sind von Davis Acoustics, Modell Stentaure, nicht das aktuelle Modell, aber dennoch für mich wie ein Glücksgriff, mit Hochtonhorn, Bassreflex nach vorne, 95 dB Empfindlichkeit.
Die gehen ab an einem Lector Strumenti-Röhren-Vorverstärker (ZOE) und einer hybriden Endstufe (VM-200) aus dem gleichen Haus. Zuspielen kann ich gestreamt oder vom PC aus über verschiedene DACs oder den Lector CDP-7 CD-Player, der auch gut mit den Verstärkern harmoniert. Aktuell höre ich gerade von einem Windows10-Pad über Bluetooth an einen DAC, das ist schon gewaltig, auch bei kleiner Lautstärke.

Beim Kabel wird es interessant, es ist ein selbst konfektioniertes LAPP-Kabel, da weiss ich nicht, wie induktiv es einzuordnen ist, evtl. steht hierzu was im Thread zum LAPP-Kabel.

Ich wünsche Dir weitere Glücksgefühle mit dem Glücksgriff aus der Kiste - und sage Danke für die umfangreiche Anregung. Dankeschön

Grüsse
Achim

01 Dec, 2018 00:04 25 Achim65 ist offline Email an Achim65 senden Beiträge von Achim65 suchen Nehmen Sie Achim65 in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: Jo YIM Screenname: Jo
Kellerkind Kellerkind ist männlich
von Planet Eros 9



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Hallo Freunde,

schön mal endlich wieder was über Hans Deutsch zu lesen.

Ich will ja auch schon seit Wochen mal länger über meine HD 304 schreiben, die mich mehr als rundum begeistert und unglaubliches leistet - und das keineswegs nur preisbezogen.

Meine 311 tauschte ich dieses Jahr gegen eine Emotiva T 2 - die aber nun auch wiederum zur Veräußerung steht:)

Die 311 ist eine Box für Klassik, Jazz, Naturinstrumente - Metal mag sie nicht sonderlich, da wurde mir die Schere zwischen den records zu groß. Aber es ist eine bombastisch geile Box, keine Frage.

Zobelglied . das macht mich jetzt stutzig - darunter versteht man doch die kleinen Kästen, die man parallel zur Impedanzlinearisierung an den amp Ausgang oder an die Box hängt?

Ich habe so was auch noch im Hause, die hat mir vor ca. 5 Jahren der Dipl. Ing. Cay-Uwe Kulzer von Sonus Natura für meine Tannoy Glenair gefertigt, da diese unglaubliche Impedanzsenken vor allem im Hochton zelebrierte.

Dazu waren aber spezifische Messungen des Lautsprechers von ihm erforderlich und genau auf diese Werte und nur für diese Box paßt dann die Geschichte auch richtig, ansonsten wäre das Stochern im Nebel.

Daher stehe ich recht ratlos da, wenn es nun heißt, so was könne man einfach standardmäßig anbieten und soll dann an allen Boxen passen?

Besonders bei nicht impedanzlinearisierten Boxen und mit Röhrenverstärkern sollen Zobels wahre Wunder bewirken.

Aber bei meiner Glenair waren selbst am fetten Emitter deutliche Veränderungen hörbar- mehr Auflösung, sanfter , aufgeräumter usw.

auf Dauer aber auch etwas gleichmütiger mit gebremster Attacke.

Ich berichtete damals im OEF und tauschte mich mit vielen Nachturnern auf Dauer aus - das Ergebnis war unterschiedlich - bzw. wurde auf Dauer unterschiedlich empfunden.

Veränderungen hörte wohl aber jeder und an allen amps.

Ich wünsche jedenfalls viel Spaß - bei dir an der HD 311 wohl ein deutlicher Erfolg!

Prost

_______________
My way of celebrating music !

Prost

01 Dec, 2018 08:39 55 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
cay-uwe
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Werner,

genau, eine Anpassung muss auf den Lautsprecher hin gesondert erstellt werden. Im Prinzip kann man das im erwähnten Link hier auch nachlesen. Da werden bestimmte Parameter angenommen, besser ist es aber am Objekt zu messen.

Üblicherweise profitieren Verstärker mit geringer Leistung davon, sowie kleine SET ( Single Ended Triode ), insbesondere solche mit geringer oder keiner Rückkopplung.

Ich war damals auch überrascht was sich bei dir mit dem Emitter getan hat, aber auch andere Boliden haben davon profitiert.

Wie so oft, wird am Ende der Besitzer entscheiden müssen, ob es gefällt oder nicht.

Persönlich empfinde ich es immer als vorteilhaft, weshalb ich alle meine Passivlautsprecher mit einer Impedanzlinearisierung vesehe.

_______________
Happy listening, Cay-Uwe

Gewerblicher Teilnehmer
http://www.sonus-natura.com/

01 Dec, 2018 08:58 18 cay-uwe ist offline Email an cay-uwe senden Homepage von cay-uwe Beiträge von cay-uwe suchen Nehmen Sie cay-uwe in Ihre Freundesliste auf
Neidhart
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@Achim:
Das Lapp-Kabel wollte ich auch noch ausprobieren, bin nur noch nicht dazu gekommen, eins zusammenzubauen. Das wäre mit seinen 4x6qmm das genaue Gegenteil von meinem jetzigen Kabel, dem DYNAMIKKS! UltraLink SpeakerConnect, das extrem dünn ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Strippen, die ich in meiner Hifi-Geschichte verwendet oder ausprobiert habe, bietet es sehr viel Umgebungsinformationen. Während bei Verwendung mancher Kabel bspw. zwar das Instrument oder die Stimme für sich sehr gut abgebildet werden, liefert die Anlage bei Verwendung des dünnen Kabels tatsächlich auch Informationen über die schwingende Luft zwischen den Klangquellen. Trotzdem werde ich auch einmal das Lapp-Kabel testen. Bei Selbstkonfektionierung ist der monetäre Einsatz ja überschaubar, selbst wenn es wieder eine Investition für die besagte Kiste wäre.

@Werner:
Ja, die HD 304 hatte ich schon einmal als Ersatz für sehr betagte Scanspeak-Lautsprecher an der kleinen Nebenanlage gedacht, über die in der Regel nur Kinderhörspiele gehört werden, wenn die kleinen Nichten und Neffen da sind. Aber hab's dann doch erst einmal verworfen, da es doch ein wenig zu viel für den Zweck wäre. Aber vielleicht wäre das der richtige Lautsprecher für mein Arbeitszimmer? Hm...

Dass Dir die HD 311 im Keller mit Metal nicht so zusagte, kann ich nachvollziehen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Hörabstand bei dem Lautsprecher nicht zu vernachlässigen ist. Ich sitze derzeit knapp vier Meter vor der Stereobasis und ein sogar größerer Abstand kommt der Wiedergabe durchaus entgegen. Dann sitze ich aber fast direkt vor der Wand und habe etwas Probleme mit aufdickenden Bässen. Die Gesamtklangbalance ist aber durchaus besser. Womöglich ist das der Grund, warum die Lautsprecher bei Dir nicht ganz an die Performance heranreichten, die Du beim Herrn Portscheller feststellen konntest. Die HD 311 liefert einiges an Energie im Hochton, das will sich schon ausbreiten können.

Der Hochtöner sitzt ja genau vor der Öffnung des Hornresonators. Bitte steinigt mich nicht, wenn das technisch Quatsch sein sollte, aber ich stelle mir das so vor, dass der Hochtöner seine Schwingungen den tieffrequenten Schwingungen aufprägt, wie ein UKW-Sender das Signal auf eine Trägerwelle. Da sich tieffrequente Schwingungen kugelförmig ausbreiten, strahlt der Hochtöner dadurch zwangsläufig auch viel breiter ab als gewohnt. Mir ist von Anfang an aufgefallen, dass der HD 311 sich in dem Punkt anders verhält als die meisten Lautsprecher. Selbst wenn man seitlich daneben steht, hat man kaum das Gefühl, als fehlten die Höhen.

Von dem Lautsprecher kenne ich nur die Messchriebe, die ich auf der russichen Seite von salonav.com gefunden hatte. Der Impedanzverlauf scheint mir nicht allzu kritisch zu sein. Auffallend ist der Einbruch des Amplitudenfrequenzganges bei ca. 2 kHz und die anschließende Überhöhung ab ca. 6-7 kHz. Das mag der Grund dafür sein, dass ich bei manchen Instrumenten und Stimmen das Gefühl hatte, da wären Hochtonartefakte losgelöst vom Rest, was ich weiter oben mit einer gewissen Glasigkeit meinte. Das ist durch das Zobelglied viel besser geworden.

Dadurch scheint es auch zu einem saubereren Trennen von einzelnen Schallereignissen zu kommen. Eben habe ich die Buena Vista Social Club-CD gehört. Auf dem Titel Dos Gardenias singen zwei Männer, denen man ihr Alter nun sehr viel mehr anhört. Manchmal werden die Stimmen etwas brüchig. Außerdem höre ich jetzt sehr viel deutlicher, dass beide nicht unbedingt immer auf dem Sekundenbruchteil genau synchron singen, sondern der eine dem anderen mal etwas vorläuft oder nachhinkt. Das war vorher in dieser Deutlichkeit nicht zu hören, da wurde es eher etwas "unscharf".

@Cay-Uwe:
Ein exakt an den Lautsprecher und das verwendete Kabel angepasste Zobelglied wäre natürlich ein Traum. Der Hersteller passt seine Zobelglieder immerhin an das verwendete Kabel an, wenn auch nicht "millimetergenau". Was mich wundert, ist, dass die NuForce-Endverstärker, die mit einem monströsen Dämpfungsfaktor ausgestattet sind, anscheinend doch deutlich auf das Zobelglied reagieren.

Übrigens: in dem HD-und-Feistel-Faden wird in dem Link zum audio-markt auf Alternativen zu der Rowen-Elektronik verwiesen. Ich nehme an, dass damit die NuPrime-Elektronik gemeint ist. Und wenn ich mich nicht völlig täusche, wird unter diesem Namen das KnowHow von NuForce weiterentwickelt und vertrieben. NuForce hatte ja von ein paar Jahren seine High-End-Sparte aufgegeben, obwohl die Verstärker gerade ein richtig tolles Niveau erreicht hatten und ein belastbares Vertriebsnetz entstand. Anscheinend haben sie ihr Wissen verkauft, das jetzt als NuPrime wieder auf dem Markt ist.

Viele Güße und einen schönen 1. Advent!

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Neidhart am 02 Dec, 2018 17:33 07.

02 Dec, 2018 13:34 57 Neidhart ist offline Email an Neidhart senden Beiträge von Neidhart suchen Nehmen Sie Neidhart in Ihre Freundesliste auf
Mmichel Mmichel ist männlich
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Hallo Neidhart.

Wir waren mal bei dem Herrn Portscheller der uns seine Hd- Familie vorführte.
Er verwendet nur *Klingeldraht* als Kabel.
Nach seiner Ansicht sind dicke Strippen nicht notwendig.

_______________

" Ich bin der, der ich war und werde es immer sein "

02 Dec, 2018 13:43 42 Mmichel ist offline Email an Mmichel senden Beiträge von Mmichel suchen Nehmen Sie Mmichel in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
von Planet Eros 9



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Hallo Neidhart,

danke der ausführlichen Erklärungen zur 311.

Das gibt für mich alles Sinn, was du da schreibst, und ja, beim Horst kam das deutlich besser rüber und saß man weiter weg, als bei mir.

Ich kann hier unten halt nur 3 Meter weg, und ja, genau da hatte ich die Mehrenergie im Hochton, die du beschrieben hast.

Und ja, Hochton brach auch seitlich nicht die Bohne weg, was ich so von einer Kalotte noch nicht kannte.

Prost

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Prost

02 Dec, 2018 16:05 52 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Neidhart
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Eine kleine Aktualisierung meiner Hörerfahrungen:

Wie sicher jeder von Euch habe ich Aufnahmen, die ich entweder schon eine Ewigkeit kenne oder bereits eine Ewigkeit besitze und die ob ihres Alters nicht unbedingt audiophile Preziosen sind. Ich habe sie sicher tausendmal gehört und kenne sie. Meinte ich zumindest bis gestern.

Auf dem Programm standen u.a. Cheap Thrills von Big Brother and the Holding Company, Live at Woodstock von Jimi Hendrix und Horses von Patti Smith.

Aus Aufnahmen wie dem Woodstock-Konzert werden keine audiopihilen Schmuckstücke, aber was sich zuweilen hinter dem klanglichen Nebel verbirgt, ist schon erstaunlich. Ich muss mich wiederholen, denn seitdem ich das Zobelglied im Einsatz habe, schwingt die Luft anders. Ich kann es nur so beschreiben. Dadurch gewinnen die Stücke auch eine andere rhythmische Qualität, ähnlich wie einen Musikzug, den man erst aus der Ferne wahrnimmt. Zuerst hört man nur das Bumm-Bumm Bumm-Bumm der großen Trommel. Erst wenn der Trupp um die letzte Hausecke marschiert ist, hört man auch das Rattattatt der kleinen Trommel, das Geklimper des Glockenspiels, die Pfeifen, Bläser und alles andere so wie es sein soll. Ein bißchen so ähnlich erging es mir.

Es ist ein mehr an Information da, das sich nicht darauf beschränkt, dass ich plötzlich ein Instrument höre, dass bislang hinter dem Nebel verborgen lag, sondern auch die Instrumente, die von Anfang an hörbar waren, haben sich verändert. Aus einem groben Holzklotz wird eine geschnitzte Figur. Irgendwie so kann ich es beschreiben. Auch mittelmäßige Aufnahmen enthüllen ein deutliches Mehr an Information.

Der Hochton ist vernehmlich weniger aggressiv geworden, gibt aber trotzdem mehr Informationen frei. Selbst in sehr lauten Passagen lassen sich bspw. die einzelnen Becken sehr viel deutlicher auseinander halten.

Die meisten älteren Aufnahmen sind vom Pegel her im Vergleich zu neueren Aufnahmen deutlich reduziert, haben aber häufig eine größere Dynamik als modernere Aufnahmen. Dem Loudness-War sei "Dank". Durch diesen Umstand kann man auf älteren Aufnahmen häufig Ereignisse wahrnehmen, die bei aktuellen Aufnahmen im "Krach" untergehen. Ich habe gestern Abend spät noch recht leise die Welcome to the Canteen gehört, eine quasi Traffic-Scheibe, die aber nicht unter der Band gelistet ist. Das sind Live-Aufnahmen von 1971, die richtig viel Umgebungsinformationen liefern und selbst bei geringer Abhörlautstärke das Gefühl vermitteln, man hat sich einen Konzertsaal ins Wohnzimmer geholt - mit Publikum.

Bill Evans Trio The Village Vanguard Sessions von 1961: Dass im Hintergrund irgendwelche Leute quasseln, sich bewegen oder mit Gläsern klirren, konnte ich an einzelnen Stellen schon immer hören. Dass aber während eines ganzen Stückes im Hintergrund zählbar viele Leute vor sich hin brabbeln, war mir neu. Und wo beinahe millimetergenau die Instrumente stehen auch.

Ihr seht mich begeistert. Im Kontext meines Equipments funktioniert das Zobelglied viel besser als erwartet. Und ja, im Laufe des Einspielprozesses verändert sich der Klang immer noch ein wenig weiter. Ich bin gespannt, an welcher Stelle der Prozess beendet ist.

Viele Grüße und eine schöne Woche!

03 Dec, 2018 12:24 58 Neidhart ist offline Email an Neidhart senden Beiträge von Neidhart suchen Nehmen Sie Neidhart in Ihre Freundesliste auf
Achim65 Achim65 ist männlich
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Hallo Neidhart,

das klingt echt spannend, was bei Dir passiert. Ich habe mittlerweile eine Auftragsbestätigung für die Zobel erhalten!

Bei mir hat das Lapp 2*8qmm, ich habe ein 4*4qmm-Kabel verwendet, das ist gelötet mit den ViaBlue-Bananen, die Werner erwähnt hat.

Gerade habe ich den Weihnachtsbasar über dem Esstisch aufgehängt, das hat gestern nicht mehr gereicht. Von oben (Galerie) hat permanent Musik gespielt (Alicia Keys - VH1 Storytellers), da macht selbst etwas Haushaltsarbeit Laune.

Ich wünsche Dir ebenfalls eine schöne Woche, geniesse die neuen Eindrücke!

Daumen rauf

03 Dec, 2018 21:04 48 Achim65 ist offline Email an Achim65 senden Beiträge von Achim65 suchen Nehmen Sie Achim65 in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: Jo YIM Screenname: Jo
Kellerkind Kellerkind ist männlich
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Hallo Neidhart,

ich war von der Zobelgliedgeschichte aus sehr angetan-

hier mal ein bebilderter Bericht und Langzeiterfahrungsaustausch:

http://open-end-music.de/vb3/showthread.php?t=7191

Da ist dann auch mal krass gemessen und dokumentiert worden , was mit und ohne das Zobelglied abgeht:

http://open-end-music.de/vb3/showpost.ph...142&postcount=3

Im Prinzip löste das damals die große Welle an der 38er Tannoy Glenair aus , wir teteten dann andere Weichenversionen und letzten Ende im Maximalausbau wurde die Weiche komplett rausgeschmissen und gegen einen Kondensator im Hochton ersetzt und der Basstreiber so verändert, daß er quasi durchlaufen konnte ohne Eigenresonanzen zu machen. (Patentiertes Verfahren von Seta Audio)


Prost

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05 Dec, 2018 09:02 42 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Neidhart
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Hallo Werner,

vielen Dank für den Link. Ich habe ein bisschen in dem Faden gestöbert, und kann vor allem die Überraschung gut nachvollziehen, die beim ersten Hören mit Zobelglied aufgetreten ist.

Ich staune immer noch. Interessanterweise hat sich in diesen Faden auch wieder der Strom eingeschlichen, denn ich habe, nachdem ich durch das Zobelglied eine solche Klärung im Klangbild hatte, spaßeshalber noch einmal meine Netzstrippen am Furman-Powerconditioner auprobiert und bin doch tatsächlich zu einem anderen Ergebnis gekommen als bem letzten Mal. Mein derzeitiger Favorit ist ein Ölflex FD891CY 3x2,5mm², das ich mir bei Audioconnexion gekauft hatte; die Version mit Ferrit.

Generell kann ich sagen, dass die Unterschiede zwischen den verschiedenen Netzkabeln noch nie so groß und deutlich hörbar waren. Das Kabel gibt es auch in 3x4mm². Das wäre sicherlich auch noch einen Versuch wert. Vom Furman zu den Geräten habe ich noch immer die normalen 3x1,5mm² ungeschirmten Strippen von Thomann, da ich die Verbindungen alle selbst konfektionieren müsste (Kaltgerätekupplung auf Kaltgerätestecker) und bislang noch keine abschließende Meinung zu den zu verwendenden Kabeln hatte. Wobei es auch mit dieser Minimallösung schon richtig, richtig toll klingt.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Neidhart am 07 Dec, 2018 16:07 46.

05 Dec, 2018 10:53 24 Neidhart ist offline Email an Neidhart senden Beiträge von Neidhart suchen Nehmen Sie Neidhart in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Neidhardt ,

es lohnt sich bestimmt mit 4 qmm Netzkabeln zu experimentieren. Ist der Querschnitt, den ich da seit Jahren klar präferiere in meinen Systemen - nehme ich dickere geht's wieder nach hinten los:)

Bin mal gespannt zu welchen Ergebnissen du so kommen wirst.

Prost

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05 Dec, 2018 15:28 40 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Neidhart
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Die Kombination HD311 und Metal hat sich dank des Zobelglieds auch deutlich zum Positiven hin entwickelt.

Ensiferum "Deathbringer from the Sky" von der Victory Songs ist der Hammer! Lauter gedreht als jemals zuvor und in Ganzkörpergänsehaut gebadet. Selbst im größten "Krach" sind sogar noch feine Synthiklänge im Hintergrund zu hören, da tatsächlich nur die Instrumente lauter werden und daneben quasi Stille herrscht. Wenn im Zwischenraum dann relativ leise ein Keyboard dudelt, ist es halt immer noch lauter als die Stille und daher deutlich zu hören. Dadurch gewinnt so ein "infernalischer Lärm" plötzlich Dimensionen, die ich nicht vermutet hatte.

Jari Mäenpää ist so ein Klangtüftler, der Massen an Spuren übereinanderlegt, um seine Klangvorstellung zu verwirklichen, von denen dann der Hörer vielleicht noch zehn Prozent überhaupt mitkriegt, weil die Wiedergabe einfach alles zuschmiert. Ich muss mir Time 1 von Wintersun einmal wieder vornehmen, ob ich jetzt langsam mehr dahinter komme, was er mir eigentlich sagen will.

Headbanger

07 Dec, 2018 14:33 51 Neidhart ist offline Email an Neidhart senden Beiträge von Neidhart suchen Nehmen Sie Neidhart in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
von Planet Eros 9



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An deiner Stelle würde ich das unbedingt auch mal dem Horst Portscheller, dem Hersteller, erzählen.

Letztlich scheint man da mit Minimalaufwand gigantisch was reißen zu können an der HD 311!

Prost

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My way of celebrating music !

Prost

07 Dec, 2018 15:11 56 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Neidhart
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Zitat:
Original von Kellerkind
An deiner Stelle würde ich das unbedingt auch mal dem Horst Portscheller, dem Hersteller, erzählen.

Letztlich scheint man da mit Minimalaufwand gigantisch was reißen zu können an der HD 311!

Prost


Ich denke, ich warte noch ein wenig ab, bevor ich mich abschließend äußern kann. Der Klang verändert sich immer noch geringfügig, zumal ich ja nun auch ein anderes Netzkabel dran habe, das auch erst "zu sich selbst" finden muss. Dem gebe ich auch noch ein paar Tage.

Was mir aber auch noch aufgefallen ist: Die Endverstärker, die eh kaum mehr als handwarm werden, werden nun noch etwas weniger warm. Anscheinend müssen sie tatsächlich etwas weniger "arbeiten", um die Leistung zu bringen. Und ich habe subjektiv das Gefühl, dass es lauter geworden ist. Aber das liegt vielleicht nur an der größeren Klarheit.

Sobald ich der Meinung bin, das sich klanglich nichts mehr verändert, baue ich einmal zurück, um miich zu überzeugen, dass ich nicht einer Illusion aufgesessen bin, und auch, um die Veränderungen besser beurteilen zu können. Ich schätze, dass es nächste Woche soweit sein wird.

07 Dec, 2018 16:15 32 Neidhart ist offline Email an Neidhart senden Beiträge von Neidhart suchen Nehmen Sie Neidhart in Ihre Freundesliste auf
 
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