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Kellerkind-Audioforum » Kopfhörer » Diverse » Ein Kopfhörer, der sich ans Gehör anpasst? » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Sepp
Foren As


Dabei seit: 18 Mar, 2015
Beiträge: 229

Ein Kopfhörer, der sich ans Gehör anpasst? Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hallo Leute,

bin ja kein großer Kopfhörer-Fan, aber das klingt irgendwie interessant.

Ein Kopfhörer, der das Gehör vermisst. Angepasst an den Hörenden wie eine Brille an den Sehenden.

Was haltet ihr von der Idee?

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/n...-a-1259006.html

Gruß Sepp

02 Apr, 2019 00:44 29 Sepp ist offline Email an Sepp senden Beiträge von Sepp suchen Nehmen Sie Sepp in Ihre Freundesliste auf
monkeybass monkeybass ist männlich
Routinier




Dabei seit: 03 Oct, 2018
Beiträge: 384

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Ich habe schon viel Artikel darüber gelesen und etliche Videos gesehen.... leider noch nie ausprobieren können.... klingt interessant...


Da ich aber so selten wie möglich Kopfhörer verwende war mir der Preis zu hoch....

_______________
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02 Apr, 2019 07:01 49 monkeybass ist offline Email an monkeybass senden Beiträge von monkeybass suchen Nehmen Sie monkeybass in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 15565

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Morjen morjen Sepp,

im Prnzip ist das ein alter Hut, der sich an die Hörsystem Geschichte anlehnt,
Gerade in der Aponeo Zeitschrift, dem Apotheken Kurier 03/2019
www.aponeo.de

ist ein rund 20 seitiges Spezial zum Hören und aktuellen Hörsystemen, daß mir viel Stoff zum Nachdenken gab.

Im Prinzip leiden alle Menschen unter Hörfehlern - nur die Ausgeprägtheit differiert eben.

MIttlerweile gibt es mehrere unterschiedliche Hörsysteme, am interessantesten erscheint mir das vollständig im Ohr versenkte und außen nicht sichtbare.

Da braucht man dann auch keine schweren Kopfhörer auf dem Kopf:)

Der Hammer ist, daß Hörgeräteakustiker mit dem kleinen Dingen die Rechnerleistung eines Großrechners zur Verfügung haben - und sich die Geräte in mehreren Sitzungen perfekt auf den jeweiligen Hörzustand einrichten lassen können.

Schon lange bevor man für Stereoanlagen das Thema Raumakustik anging mit diversen Prozessoren beschäftigten sich Hörgerätespezialisten mit der im Ohr Akustik!

Selbst die Ohrform ist maßgeblich für gescheite Ortung usw. irre was da alles steht - und alles Dinge, die kannst du nicht wirklich mit einem Kopfhörer von außen richtig korrigieren.

Ich überlege mir mittlerweile auch mal so ein Teil fertigen zu lassen, wahrscheinlich falle ich da schier vom Glauben ab. Da sind Umfragen dabei, wo die Leute zum allergrößten Teil sogar sagte, daß ihre kühnsten Erwartungen übertroffen wurden.

OK, ich bin sicher, das kostet ne Stange Geld und hält mit dem Preis einer High End Anlage mit.

Jedenfalls, das Zeug, daß man auf Kassenrezept so kriegt - ist Lichtjahre von so was entfernt - meine Schwiegermutter hat so was - und richtig Trouble damit:)

Abgesehen davon, der Entwickler meines RME Adi 2 DAC ist ein absoluter Kopfhörerfan - und deswegen ist das Produkt in erster Linie mal ein überragender Kopfhörerverstärker, der weitestgehend das individuelle Ohr und Hörempfinden berücksichtigt.
Hast du einen Ausdruck deines Gehörverlaufes vom Akustiker, kannste jeden Kopfhörer ruckzuck entsprechend auf den jeweiligen Frequenzbändern korrigieren, jede Frequenz einzeln ansprechen und sogar die Güte (nicht nur den Pegel) festlegen - vom Eingriff an sich.
Das geht aber noch tiefliegender, so kann man wohl 20 Kopfhörerkurven abspeichern für unterschiedliche Kopfhörer -
und sogar eine Loudnesskorrektur programmieren, die je nach der eigenen Hörfähigkeit bei entsprechenden Frequenzen und definierten Pegeln greift, so daß man auch leise den satten und vollen Sound hört und sich nicht die Ohren kaputt pegelt, was bei Kopfhörern ja besonders bei Jugendlichen gerne geschieht.

Natürlich kann auch nach Geschmack seperat an Bässen und Höhen gedreht werden und auch hier Frequenzen und Güte nach Gusto festgelegt werden.

Wichtig ist das vor allen Dingen im Profi/Masteringbereich - damit ein Tondruide seinen eigenen Hörfehler beim Mastering rausfiltern kann und den records nicht sein Hörprofil aufdrückt.

Deswegen ist da auch gleich ein 32bändiger Echtzeit Analyzer mit drinnen- besser geht die Analyse natürlich noch über entsprechende PC Programme mit tausenden von Bändern, zum Aufdecken etwaiger Fehler reichen die 32er aber absolut, alles andere ist mehr Gerätepark als nützlich.

Und ja, der Vergleich mit Brillen für individuelles Sehen ist durchaus angebracht- auch hier spielt nicht nur die Schärfe der Gläser, Entspiegelung, Gewicht usw. eine Rolle - sondern auch das Drumherum, welches zur Kopfform passen muß - sonst ist ein Schlüssellochblickgefühl genauso vorprogrammiert, wie ein Fremdkörpergefühl oder lästige Lichtstörungen beim Autofahren/fernsehen durch Reflektionen des Brillengestelles.

Optiker, die das alles perfekt berücksichtigen lernte ich nach meinen Odysseen bisher erst einen kennen, sind wohl nicht so weit gestreut, die meisten gucken einfach nach der Glasstärke und lassen dann den Kunden einfach ein Gestell nach Gusto aussuchen.

Und hinterher heißt es dann: Sie müssen sich erstmal ein paar Wochen gewöhnen..........

Sehen und Hören ist so individuell wie die menschliche Verdauung und Geschmack bei Essen und Trinken.

Man darf auch nicht vergessen, daß unser Hirn kein Zentralrechner mit bits und bytes ist - sondern daß eine Person/Seele dahinter steckt, daß nur die Daten angeliefert bekommt und dann über Sinn und Unsinn, angenehm und unangenehm - entscheidet.

Gleiche Reize werden von verschiedenen Personen völlig anders empfunden und bewertet. Leider scheitert ein Großteil der Menschen aber immer noch daran sich dies zu verinnerlichen und die Empfindungen anderer - auch wenn sie völig konträr sind - versuchen zu verstehen - oder zumindest als gleichberechtigt zu akzeptieren.

Da sind wir dann wieder im Hifi Bereich, wo seit Jahrzehnten um des Kaisers Bart in vielen Angelegenheiten gestritten wird.

Das beste Brillenglas und das tollste Hörgerät der aufwendigste Lautsprecher nutzen nicht die Bohne für den individuellen Anwender - wenn es nicht zu ihm passend und für seine Situation gematcht/angepaßt wird.


Prost

_______________
Bekennender Thivanese und emittierender Klipschonaut mit RME Adi als Datenpapi! Clowni


Prost

02 Apr, 2019 08:39 49 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Sepp
Foren As


Dabei seit: 18 Mar, 2015
Beiträge: 229

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Hoi lieber Werner,

da hast du dir ja umfassend Gedanken dazu gemacht - Respekt.
Und ich glaube da hast du den Nagel auch auf den Kopf getroffen.

Interessante Ausführungen zu dem Thema Anbeten

Ich selber höre äußerst selten mit Kopfhörer, i.d.R nur aufm Fitnessgerät. Und da bin ich dann froh, wenn ich ihn wieder absetzen kann.

Gruß Sepp

02 Apr, 2019 09:10 12 Sepp ist offline Email an Sepp senden Beiträge von Sepp suchen Nehmen Sie Sepp in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 15565

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Hallo Sepp,

ich hatte auch aufm Laufband jahrelang Kopfhörer, aber hinterher immer wieder Beschwerden mit der Kieferarthrose-

seit ein oder zwei Jahren läuft da nun auch ne kleine Anlage mit HD 304 Böxlis und nem Emotiva Receiver:)

Dann Lap Top in Kopfhöhe vors Laufband auf die Fensterbank und Netflix kann losgehen. Zur Not, wenn im Film nix abgeht, läuft man wenigstens noch selbst vor sich hin.

Prost

_______________
Bekennender Thivanese und emittierender Klipschonaut mit RME Adi als Datenpapi! Clowni


Prost

02 Apr, 2019 09:14 35 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
 
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