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Kellerkind-Audioforum » Zubehör » Kabel » Ideales Lautsprecherkabel: Lapp Kabel ÖLFLEX CLASSIC 110 4G6 » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 20856

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Nabend Micromara,

Hifi Regler fertigen das derart?

Ist ja Hammer.

Hätte ich nicht gedacht.

Klar, wenn man die Preise sieht, die steigen, seit dem wir uns über die Kabel unterhalten immer mehr und mehr.

Ich weiß noch, der Dipl.Ing. Steib, der mir mein erstes Kabel fertigte - mit 2X 3 , 5 Meter . und wirklich saugut gemacht - mit Bananen, Via Blue Silberlot und Geflechtsschlauch - da lag alles tuttokompletto bei 80 Euro - mittlerweile sind wir schon bei einem Gebrauchtkabel bei 300 Euro.

https://www.kellerkind-audioforum.at/thr...d=3578#post3578

Iss wohl leider so.

Für die heutigen Preise - sind deine Preise schier - irre geil.

7resom nimmt für die Konfektion alleine 120 Euro - und MD wohl 100 Euro.

Ich komme sicher auf dich zurück, wenn ich mal wieder ein Läppchen brauche.

Prost

_______________
A lucky life between monsters of Rock!

02 May, 2019 22:04 55 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Mikelinus Mikelinus ist männlich
Eroberer


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Zitat:
Original von Micromara
Ich finde das Kabel , welches Mickelinus verwendet(e) optisch auch sehr gelungen. Es wurde von der Firma HiFi Regler gefertigt.
Nur kostenseitig ist das ziemlicher Unfug welcher nichts zum Klangewinn beiträgt.Und mal ehrlich, 300 €uronen sind schon eine Ansage für knapp 2 x 3m Länge.
Meine Meinung


Ohne den ganzen Schnick Schnack kann man so eine Kabelage auch für die Hälfte des o.g.Preises bekommen. Der von mir oben zu sehende angefertigte Kabelsatz a 2 x 3,7m ist übrigens für 150 €uronen zzgl. Versand zu erwerben. Falls jemand Interesse hat, bitte einfach per PN mit mir in Verbindung setzten.

LG MM



Hi,

wie kommst Du dazu zu behaupten, dass meine Kabel von HiFi Regler wären?! Nein, die Kabel habe ich selbst gefertigt. Bei Regler Habe ich lediglich den Burn-In-Service in Anspruch genommen (genial effektiv übrigens). Wenn etwas wirklich gut werden soll, dann lege ich lieber selbst Hand an, hab' bei beauftragten Handwerkern schon dermaßen viel Pfusch erlebt, dass ich das dann lieber selbst mache.

Und - sorry - auf die Marktscheierei "HIER gibt 's den besten billigsten Fisch" lass' ich mich gar nicht erst ein, das können die Jungs am Hamburger Fischmarkt so wie so viel besser und wer wirklich den billigsten Fisch haben will, soll ihn bitte selber fangen und sich beim Konfektionieren dann auch selbst die Finger wund frickeln, von den elendlichen "Freuden" des Einspielens mal ganz abgesehen.

Wer übrigens glaubt, dass es egal wäre welchen Kabelschlauch man zur Ummantelung nimmt, fragt am besten mal Werner nach seinen diesbezüglichen Erfahrungen, Werner kann ihm da ein Lied von singen! Auch der ganze Rest ist keineswegs vollkommen Wurst, insbesondere aber die Verbindungen zu den Terminals nicht! Ja, sämtliche Kontaktstellen am HiFi-Setup sind eine der übelst vernachlässigten Schlüsselstellen der meisten High-End-Fans. So habe ich z.B. die Kabelschuhe selbst direkt vom Hersteller importiert, die gehören mit zu den Besten die man bekommen kann und für eine vergleichbare Qualität von z.B. Furutech (Reinkupfer, Nickel frei direkt vergoldet) muss man alleine für die Kabelschuhe schon ganze 228,- EUR berappen.

Für meine Kabel hatte ich inkl. Burn-In-Service Selbstkosten von 175,- EUR und die Konfektionierung waren mindestens vier Stunden Arbeit (streng genommen sogar fünf). Sorry, aber das "verschenke" ich nicht. Wer also ein quasi neues Lapp Ölflex Classic 110 4G6 in hochwertiger Konfektionierung haben möchte, mit dem man von Null auf Hundert sofort loslegen kann und wer außerdem nicht die geringste Lust verspürt sich selbst dafür die Finger abzubrechen und noch viel weniger es dann auch noch einspielen zu müssen, der hat gerade eine gute Gelegenheit dazu sich ein genial tolles Set zu ergattern.

Apropos "genial toll": Dieses Kabelset hat bei mir gegen das Magnan "Signature" (UVP 3.600,- EUR in Bi-Wiring) eine gar nicht so schlechte Figur abgegeben und war in einer Disziplin sogar eine Nasenlänge voraus. Allerdings habe ich mich jetzt letztlich dazu entschlossen beim Magnan "Signature" zu bleiben, dem das Lapp-Kabel dann doch nicht in allen Belangen das Wasser reichen kann (der Grund zum Verkauf). Aber das ist ja wohl auch absolut keine Schande für dass Lapp-Kabel, gegen ein solches Ultra-High-End-Kabel den Kürzeren zu ziehen. Alleine die Tatsache, dass ich mir grundsätzlich durchaus vorstellen kann mit dem Lapp-Kabel höchst zufrieden Musik genießen zu können adelt das Lapp-Kabel; dieses Prädikat kommt mir nämlich nur äußerst selten über die Lippen. Ich glaube kaum, dass man zum aufgerufenen Preis (!) derzeit ein besseres Lautsprecher-Kabel auf diesem Planeten erstehen kann.

Prost
Cheers!
Michael

_______________
...
dem Wunder
leise
wie einem Vogel
die Hand hinhalten

(Hilde Domin)

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Mikelinus am 03 May, 2019 09:41 05.

03 May, 2019 09:29 08 Mikelinus ist offline Email an Mikelinus senden Beiträge von Mikelinus suchen Nehmen Sie Mikelinus in Ihre Freundesliste auf
Sinuskurve
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Dabei seit: 31 May, 2016
Beiträge: 146

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Finde persönlich auch die Konfektion von Mickelinus am schönsten, gerade die deutlich schief zulaufenden Enden bei Micromara finde ich jetzt eher nicht so schön.
Dafür gefallen mir Bananenstecker immer besser, ist einfach praktischer, allerdings darf man das Gewicht der Hebelwirkung bei solch massiven Kabeln nicht vernachlässigen.

Wie auch immer, klanglich wird’s wohl keinen Unterschied machen.

Und preislich soll das jeder für sich selbst entscheiden

03 May, 2019 10:33 40 Sinuskurve ist offline Email an Sinuskurve senden Beiträge von Sinuskurve suchen Nehmen Sie Sinuskurve in Ihre Freundesliste auf
sunblogger sunblogger ist männlich
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Hallo,

wie Mikelinius sagt sind die Kosten für die Stecker, die Splitter und den Geflechtschlauch oder bei mir der Baumwollschlauch sowie die Schrumpfschläuche nicht zu unterschätzen. Ich hätte das auch am Anfang nicht gedacht. Die Konfektionierung ist sehr arbeitsaufwändig. Ich hätte sicher nie 300€ für ein Kabel ausgegeben, aber...

...
Splitter 30€
Baumwollschlauch 12€
Stecker 70€ (Bananas + Kabelschuhe)
Kabel 12 €
Schrumpfschlauch 10€
+ Arbeitszeit

und schnell ist weit über dem was man ursprünglich ausgeben wollte...
Gruß
Pascal

_______________
Tja, was soll man schreiben. ei isch hör halt gern Musik... Und bau auch gern mal um.

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03 May, 2019 11:00 44 sunblogger ist offline Email an sunblogger senden Beiträge von sunblogger suchen Nehmen Sie sunblogger in Ihre Freundesliste auf
Snickers Snickers ist männlich
König




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@sunblogger

So weit ich mich erinnere, passt der von dir verlinke Splitter von ViaBlue nicht. Als ich mein LAPP hergestellt habe, wage ich mich zu erinnern, dass der Durchmesser inkl. Schrumpfschlauch zu gross ist.

Ich glaub dieser sollte passen:
https://viablue.de/de/zubehoer_splitter_nfair.php

_______________
2x Klipsch RP-280F / 1x RP-280C / 2x RP-150M / 2x RP240D @ Harman AVR 760

03 May, 2019 11:21 59 Snickers ist offline Email an Snickers senden Beiträge von Snickers suchen Nehmen Sie Snickers in Ihre Freundesliste auf
Sinuskurve
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Zitat:
Original von sunblogger
Hallo,

wie Mikelinius sagt sind die Kosten für die Stecker, die Splitter und den Geflechtschlauch oder bei mir der Baumwollschlauch sowie die Schrumpfschläuche nicht zu unterschätzen. Ich hätte das auch am Anfang nicht gedacht. Die Konfektionierung ist sehr arbeitsaufwändig. Ich hätte sicher nie 300€ für ein Kabel ausgegeben, aber...

...
Splitter 30€
Baumwollschlauch 12€
Stecker 70€ (Bananas + Kabelschuhe)
Kabel 12 €
Schrumpfschlauch 10€
+ Arbeitszeit

und schnell ist weit über dem was man ursprünglich ausgeben wollte...
Gruß
Pascal


Sowieso, deswegen habe ich ja gesagt dass man das preislich für sich entscheiden muss.
Die Enden des Kabels stecken hinten in den LS drin, dh man wird sie so gut wie nie zu sehen bekommen. Fast schon egal also dass das schief zuläuft.

Klanglich tut sich da nichts, das stimmt schon wie Micromara das sagt.
Und ob man fachliches Einspielen durch ein Hifi Geschäft hört wage ich auch sehr zu bezweifeln, eingespielt sind die Kabel so oder so nach wenigen Tagen oder Wochen.

Finde trotzdem die Preise von beiden Fair. Klar, wer keine 2 linken Hände hat macht sich sowas einfach selbst.
Gibt genügend Tutorials auf Youtube, zb das hier: https://www.youtube.com/watch?v=jGM4hjEIZkY&t=271s

Er sagt aber auch dass das mehr Arbeit ist als man erwartet. Insofern muss das jeder für sich entscheiden ob er Stunden reininvestiert oder doch lieber einmal bischen mehr ausgibt.

03 May, 2019 11:38 57 Sinuskurve ist offline Email an Sinuskurve senden Beiträge von Sinuskurve suchen Nehmen Sie Sinuskurve in Ihre Freundesliste auf
sunblogger sunblogger ist männlich
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Zitat:
Original von Snickers
@sunblogger

So weit ich mich erinnere, passt der von dir verlinke Splitter von ViaBlue nicht. Als ich mein LAPP hergestellt habe, wage ich mich zu erinnern, dass der Durchmesser inkl. Schrumpfschlauch zu gross ist.

Ich glaub dieser sollte passen:
https://viablue.de/de/zubehoer_splitter_nfair.php


Du hast recht, den Schrumpfschlauch habe ich nicht durch die Löcher bekommen, habe ihn nach den Löchern angesetzt. geht so schon.
Nur Litzen passen durch.

Pascal

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03 May, 2019 12:06 51 sunblogger ist offline Email an sunblogger senden Beiträge von sunblogger suchen Nehmen Sie sunblogger in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



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Hallo Freunde,

ich muß dem Mikelinus beipflichten, den Steckern/Steckverbindungen wird viel zu wenig Beachtung geschenkt.

Ich habe ja 3 verschiedene Konfektionsarten hier im Haus:

Einmal die mit mir unbekannten Bananen von Dipl. Ing. Herrn Steib .
einmal mit mir ebenfalls unbekannten Bananensteckern konfektioniert von MD-

und dann habe ich noch 2 Sets im Hause -
mit teuersten Via Blue Wannen (und umrüstbar Banane und Gabelschuh) konfektioniert vom Resom.

An allen Lapps werkeln die Gewebeschläuche von Via Blue und bei allen wurde mit Via Blue Silberlot gearbeitet.

Es sind wirklich nur unterschiedliche Stecker, die da zum Einsatz kommen.
Kann jetzt auch deswegen nur über diese berichten, da ich die von Micromara und Mikelinus eingesetzten nicht kenne.

Den sattesten Kontakt bieten die von Dipl Ing. Steib, auch nach vielen Jahren und hunderten Stöpselvörgängen, kriegt man die kaum rein und raus, so fest sitzen die.

Den losesten Kontakt (lassen sich ganz leicht schieben) haben die Via Blue Bananen.

Klanglich sind dennoch Unterschiede da.

Fragt den Florian (Chilling Sounds) oder den Niko- ich hatte damals für an die RF 7 MK 3 die Version dabei, die von MD Sound konfektioniert wurde, die klang alles andere als überragend. Ich flog damals aus allen Wolken, da ich das kabel nur als Ersatzkabel kaufte und rumliegen hatte und nicht weiter reingehört hab.

Hier im Hause hab ich aber danach auch mal den Direktvergleich gemacht -
eben weil ich vom der Performance bei Florian so verstört war-

am lebendigsten klingt das kabel mit den Via Blue Steckern, am grundtonstärksten mit den Steckern von Herrn Steib(landete daher an meiner kleinen RB 81 MK 2), während die von MD verwendeten Stecker - recht zweidimensional und flach einherspielen, fast wie zugeschnürt.

Habe daher dieses Kabel im Karton rumfliegen und benutze es nicht.

Natürlich werden da wieder viele Schenkel klopfen, kann aber jeder bei mir gerne hinterhören und selber stöpseln und sich ein Urteil bilden.

Ich vermute mal, daß Stecker ähnlich wirken wie ein Widerstand im Signalweg und jeder Steckertyp eben andere Werte hat und das dann je nach Kette und Gusto besser oder schlechter gefällt - akustisch.

Die Stecker, die Mikelinus verwendete, kenne ich nun persönlich nicht, weiß aber schon viele Jahre, daß er in dieser Beziehung ein Crack ist, der schon viel ausprobiert hat, wir kennen uns - ich schätze mal gut 15 Jahre persönlich.

@Mikelinus

Wow, wenn du das selber derart sauber hingekriegt hast, Hut ab!
Daß mit der Zeit stimmt sicher, was du schreibst, hat mir der 7 Resom auch so berichtet und der ist Elektrikermeister!
Daß du da so ein Händchen für hast, wußte ich gar nicht!
Mit den Splittern ist natürlich extra prall.
Ich selber könnte mir vorstellen, daß die durch ihr Gewicht auch nochmal die Schallmikrofonie nach unten drücken.

Prost

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03 May, 2019 15:08 03 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Mikelinus Mikelinus ist männlich
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Zitat:
Original von Snickers
@sunblogger

...Ich glaub dieser sollte passen:
https://viablue.de/de/zubehoer_splitter_nfair.php



Ja, die passen, sind die auch von mir verwendeten. Zwar klemmt auch hier das Lapp-Kabel etwas "schlank" d'rin (mit 'n bisschen Luft), aber sie können noch gut am Kabel festgezogen werden.

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(Hilde Domin)

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Mikelinus am 03 May, 2019 17:04 20.

03 May, 2019 17:03 43 Mikelinus ist offline Email an Mikelinus senden Beiträge von Mikelinus suchen Nehmen Sie Mikelinus in Ihre Freundesliste auf
Mikelinus Mikelinus ist männlich
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Zitat:
Original von Micromara
Ich finde das Kabel , welches Mickelinus verwendet(e) optisch auch sehr gelungen. Es wurde von der Firma HiFi Regler gefertigt.
Nur kostenseitig ist das ziemlicher Unfug welcher nichts zum Klangewinn beiträgt.Und mal ehrlich, 300 €uronen sind schon eine Ansage für knapp 2 x 3m Länge.
Meine Meinung


Ohne den ganzen Schnick Schnack kann man so eine Kabelage auch für die Hälfte des o.g.Preises bekommen. Der von mir oben zu sehende angefertigte Kabelsatz a 2 x 3,7m ist übrigens für 150 €uronen zzgl. Versand zu erwerben. Falls jemand Interesse hat, bitte einfach per PN mit mir in Verbindung setzten.

LG MM


Lieber Micromara,

nicht, dass ein falscher Eindruck entsteht, auch ich finde Deine Kabelvariante sauber, gut und ordentlich konfektioniert und Deine Preisvorstellung kann man ja direkt als Foren-Freundschaftspreis bezeichnen, für diese Wahnsinnsfrickelei, die für so ein Kabelset notwendig ist. Mann, ...und Du hast schon über 30 solche Sets gebaut, Hut ab!!! Das ist wirklich Liebe zum Hobby (und zu den Forenkollegen). Da würde ich lieber im Wald spazieren gehen als mir das antun.

Meine Variante ist halt 'n bisschen High-Endiger ausgefallen, so what! Das Bessere ist der Feind des Guten und letztlich muss jeder für sich selbst ausmachen wo er welche Prioritäten setzt. Beides ist doch absolut legitim.

LG
Michael

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(Hilde Domin)

03 May, 2019 17:17 48 Mikelinus ist offline Email an Mikelinus senden Beiträge von Mikelinus suchen Nehmen Sie Mikelinus in Ihre Freundesliste auf
Mikelinus Mikelinus ist männlich
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Zitat:
Original von Sinuskurve
Finde persönlich auch die Konfektion von Mickelinus am schönsten, gerade die deutlich schief zulaufenden Enden bei Micromara finde ich jetzt eher nicht so schön.
Dafür gefallen mir Bananenstecker immer besser, ist einfach praktischer, allerdings darf man das Gewicht der Hebelwirkung bei solch massiven Kabeln nicht vernachlässigen.

Wie auch immer, klanglich wird’s wohl keinen Unterschied machen.

Und preislich soll das jeder für sich selbst entscheiden



Hi,

danke für die Lorbeeren, aber ich finde auch Micromaras Kabelversion gut und zweckmäßig konfektioniert (was soll denn da bitte störend schief sein?!) und für den, der jetzt nicht gerade an beiden Enden Flaggschiffe im fünfstelligen Bereich d'ran hängen hat ist das eine gute Lösung. Und der, der klanglich mehr herausholen möchte - ja das geht (!) - muss halt dann gleich auch viel tiefer in die Tasche greifen.

Von wegen "klanglich wird's wohl keinen Unterschied geben", DOCH, klanglich kann das, nur durch unterschiedliche Kabelverbindungen, bei ansonsten identischem Kabel dazwischen, sogar DERART anders in der Klangcharakteristik ausfallen, dass Du nie und nimmer glaubst, dass dazwischen wirklich das gleich Kabel ist und dass "nur" die Stecker dafür verantwortlich sind. Wer's nicht glaubt soll es doch einfach mal SELBST ausprobieren (ich habe das inzwischen schon ZIG mal durch).

Am Schlimmsten sind z.B. Billigbananen mit frei drehbaren Federringen (oft nur aus einfachem Federstahl), da klingt es ja noch besser wenn man die Kabel mit lediglich verzinnten Kabelenden direkt in die Spannlöcher der Terminals schraubt (wenn vorhanden). Die besten Bananen sind meiner Erfahrung nach Laborhohlbananen aus Berylliumkupfer (aus der Hochpräziisionsmesstechnik), die sind hoch leitfähig, massearm und sitzen absolut bündig und bombenfest. Die klanglich beste Verbindung für Audiosignale bietet jedoch blankes Reinkupfer, nur ist das zur Verwendung für Bananen viel zu weich. Das Beryllium, das dem Kupfer der Hohlbananen die Stabilität und Federwirkung verleiht, wirkt sich aber offenbar beeinträchtigend auf das AUDIO-Signal aus (messtechnisch nicht erfassbar, aber deutlich hörbar, however). So sind nach unzähligen Tests, auch von zahlreichen High-End-Enthussiasten weltweit bestätigt, Gabelschuhe aus blankem Reinkupfer die klanglich allerbeste Lösung. Da blankes Kupfer aber mit der Zeit oxidiert, sind diese Kontaktflächen pflegeintensiv, wem diese Pflege zu aufwendig ist, nimmt am besten Gabelschuhe aus Reinkupfer die OHNE Nickel-Sperrschicht DIREKT vergoldet wurden (wichtig!), die Beeinträchtigung durch das Gold ist marginal und die Vorzüge des Reinkupfers kommt dennoch nahezu voll zur Geltung. Wie gesagt, wer das nicht glaubt soll es bitte BITTE selbst (!) ausprobieren (bevor er theoretisierend herum meckert). Leute, da kommt Ihr aus dem Staunen kaum noch raus, wie viel mit verbesserten Verbindungskontakten klanglich zu reißen ist. Werner würde vielleicht sagen das ist der OBER-HAMMER!!! :-))

Audiophile Grüße
Michael

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03 May, 2019 18:34 36 Mikelinus ist offline Email an Mikelinus senden Beiträge von Mikelinus suchen Nehmen Sie Mikelinus in Ihre Freundesliste auf
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Original von Mikelinus
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Finde persönlich auch die Konfektion von Mickelinus am schönsten, gerade die deutlich schief zulaufenden Enden bei Micromara finde ich jetzt eher nicht so schön.
Dafür gefallen mir Bananenstecker immer besser, ist einfach praktischer, allerdings darf man das Gewicht der Hebelwirkung bei solch massiven Kabeln nicht vernachlässigen.

Wie auch immer, klanglich wird’s wohl keinen Unterschied machen.

Und preislich soll das jeder für sich selbst entscheiden



Hi,

danke für die Lorbeeren, aber ich finde auch Micromaras Kabelversion gut und zweckmäßig konfektioniert (was soll denn da bitte störend schief sein?!) und für den, der jetzt nicht gerade an beiden Enden Flaggschiffe im fünfstelligen Bereich d'ran hängen hat ist das eine gute Lösung. Und der, der klanglich mehr herausholen möchte - ja das geht (!) - muss halt dann gleich auch viel tiefer in die Tasche greifen.

Von wegen "klanglich wird's wohl keinen Unterschied geben", DOCH, klanglich kann das, nur durch unterschiedliche Kabelverbindungen, bei ansonsten identischem Kabel dazwischen, sogar DERART anders in der Klangcharakteristik ausfallen, dass Du nie und nimmer glaubst, dass dazwischen wirklich das gleich Kabel ist und dass "nur" die Stecker dafür verantwortlich sind. Wer's nicht glaubt soll es doch einfach mal SELBST ausprobieren (ich habe das inzwischen schon ZIG mal durch).

Am Schlimmsten sind z.B. Billigbananen mit frei drehbaren Federringen (oft nur aus einfachem Federstahl), da klingt es ja noch besser wenn man die Kabel mit lediglich verzinnten Kabelenden direkt in die Spannlöcher der Terminals schraubt (wenn vorhanden). Die besten Bananen sind meiner Erfahrung nach Laborhohlbananen aus Berylliumkupfer (aus der Hochpräziisionsmesstechnik), die sind hoch leitfähig, massearm und sitzen absolut bündig und bombenfest. Die klanglich beste Verbindung für Audiosignale bietet jedoch blankes Reinkupfer, nur ist das zur Verwendung für Bananen viel zu weich. Das Beryllium, das dem Kupfer der Hohlbananen die Stabilität und Federwirkung verleiht, wirkt sich aber offenbar beeinträchtigend auf das AUDIO-Signal aus (messtechnisch nicht erfassbar, aber deutlich hörbar, however). So sind nach unzähligen Tests, auch von zahlreichen High-End-Enthussiasten weltweit bestätigt, Gabelschuhe aus blankem Reinkupfer die klanglich allerbeste Lösung. Da blankes Kupfer aber mit der Zeit oxidiert, sind diese Kontaktflächen pflegeintensiv, wem diese Pflege zu aufwendig ist, nimmt am besten Gabelschuhe aus Reinkupfer die OHNE Nickel-Sperrschicht DIREKT vergoldet wurden (wichtig!), die Beeinträchtigung durch das Gold ist marginal und die Vorzüge des Reinkupfers kommt dennoch nahezu voll zur Geltung. Wie gesagt, wer das nicht glaubt soll es bitte BITTE selbst (!) ausprobieren (bevor er theoretisierend herum meckert). Leute, da kommt Ihr aus dem Staunen kaum noch raus, wie viel mit verbesserten Verbindungskontakten klanglich zu reißen ist. Werner würde vielleicht sagen das ist der OBER-HAMMER!!! :-))

Audiophile Grüße
Michael



Werde ich demnächst mal ausprobieren. Meine Jetzigen habe ich mit den Standard Nakamichi Bananen konfektioniert, die sitzen auch bombenfest. Die Gabelschuhe werde ich als nächstes ausprobieren. Brauch demnächst eh mal längere Kabel.

03 May, 2019 20:28 16 Sinuskurve ist offline Email an Sinuskurve senden Beiträge von Sinuskurve suchen Nehmen Sie Sinuskurve in Ihre Freundesliste auf
tg tg ist männlich
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für mein bi-wire Lapp hatte ich damals spreiz-bananas von rembus verwendet. sitzen hammer fest und haben durch den höheren anpressdruck 0 ohm übergangswiderstand (also auch mit präzisionsmesstechnik nicht mehr messbar).

ist schon witzig: 20 euronen fürs kabel und 200 für das blingbling drumrum :)

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vg tg

03 May, 2019 20:51 48 tg ist offline Email an tg senden Beiträge von tg suchen Nehmen Sie tg in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von tg
ist schon witzig: 20 euronen fürs kabel und 200 für das blingbling drumrum :)



Was spricht eigentlich dagegen, das Lapp Kabel "pur" zu verwenden, also nur abzuisolieren und in den Terminals zu verschrauben. Verwirrt

Müsste doch eigentlich klanglich am besten sein?

So wie ich das verstehe erzeugen die unterschiedlichen Materialien der Bananas oder Gabelschuhe ein gewisses Sounding des Kabels.

Außer Betracht möchte ich die Themen wie Optik und Komfort lassen, selbst bei Oxidation nach Monaten oder Jahren ?? lässt sich das Kabel um ein paar Zentimeter kürzen und alles müsste wieder gut sein.

Warum also nicht die maximale Qualität das Kabel nutzen und blank anschliessen Verwirrt

_______________
Klipsch RF7-II, Technics SU-G700, Sony TA-A1ES, Sony HAP-Z1ES, Yamaha RX-A3030, A-S2100 & A-S1100, Pioneer A-70 K, Cambridge Audio Azur 851A & 851C, Cocktail Audio X40, Pioneer PLX-1000, Sony HA-T10, Denon DL-103R/DL-110, Nakamichi 4x Dragon & more

03 May, 2019 21:40 49 JCM900 SL-X ist offline Email an JCM900 SL-X senden Beiträge von JCM900 SL-X suchen Nehmen Sie JCM900 SL-X in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von JCM900 SL-X
Zitat:
Original von tg
ist schon witzig: 20 euronen fürs kabel und 200 für das blingbling drumrum :)



Was spricht eigentlich dagegen, das Lapp Kabel "pur" zu verwenden, also nur abzuisolieren und in den Terminals zu verschrauben. Verwirrt

Müsste doch eigentlich klanglich am besten sein?

So wie ich das verstehe erzeugen die unterschiedlichen Materialien der Bananas oder Gabelschuhe ein gewisses Sounding des Kabels.

Außer Betracht möchte ich die Themen wie Optik und Komfort lassen, selbst bei Oxidation nach Monaten oder Jahren ?? lässt sich das Kabel um ein paar Zentimeter kürzen und alles müsste wieder gut sein.

Warum also nicht die maximale Qualität das Kabel nutzen und blank anschliessen Verwirrt


Nabend ,

und genau genau - richtig mitgedacht.

Leider geht das in der Praxis klanglich/meßtechnisch blabla in die Hose.

Da habe ich nämlich in den 90er Jahren reichlich experimentiert, da mir jegliche Stecker absurd bis blödsinnig erschienen sind und ich die schier verteufelte.

Stecker? Man hole mir das Weihwasser!

:)

OK, kurz zu meinen Erfahrungen:

Einfach reindrehen - Kabel pur - sollte ja ideal sein -

funktioniert nur, wenn das kein Litzenkabel ist, sondern ein fester Leiter -

hat aber den Nachteil - ob Silber oder Kupfer- verschlechtert sich mit der Zeit durch Oxidation, ich nenne das totalen Rost:)

Ein Diplom Ing. und Tonmmeister, bei dem ich 1986 im Studio meine ersten recordings machte mit der Band Erotica -

dachte, die Wunderwaffe sei einfach Kabel fett in Lötklump packen und einschrauben und gut ist,

da dieser Herr echt bekannt war und als kompetent galt, ließ ich mir das von ihm auch so machen -
und ärgerte mich dann an meinen JBL Speakern über Klangschwankungen bis letztlich ca. 1991 über teilweisen Kanalausfall und suchte ewig rum nach der Fehlerquelle.

Problem war, daß diese Lötklumpen sich irgendwie verformten und sich lockerte oder gar rausrutschten an den Terminals.

Erstmal total geiler Kontakt, dann Wackelkontakt, dann gar kein Kontakt - kein Witz.

Besonders bei "eher" Lauthörern wie mir, wo die Boxen kräftig ins Vibrieren kommen ein echtes Problem.

Geht aber alles noch weiter und könnte endlos über Erlebnisse schreiben.

Die Schraubklemmen der meisten Terminals sind nunmal auch nicht gerade Oberhammer - mein Eindruck ist, die lassen einfach nach mit der Zeit.

Am Laufband im Fitneßraum habe ich eine Hans Deutsch Retro 304 M Rennen seit - uff- 1 oder 2 Jahre?

Da ich dort keinen Bock hatte auf Kabelgeschichten, da das Laufband eh schon um 60 db Störgeräusche macht - habe ich Kupferkabel mit 4 qmm direkt eingeschraubt - normale Standardware für 1 oder 2 Euro, keine Ahnung.

Innert weniger Monate hatte ich immer wieder Ausfälle und mußte deutlich die Schrauben an Verstärker und Boxen nachziehen - lästig das ist.

Also packte ich Aderendhülsen drauf - das Problem blieb leider selbiges-

alle paar Monate kann ich kräftig nachdrehen und einmal fiel ein Kabel komplett raus - irre.

Ich weiß auch nicht, warum das so ist, ist einfach so.

Im Fitneßraum mache ich mir da halt keinen Streß, im Hörraum wäre ich da schwer sauer.

Hinzu kommt, dreht man Litzenkabel pur ein und zieht fest, zerlegt es etliche Litzen, das hatte ich auch in den 80ern und 90ern zigfach durch -

alles superfest - und schon nach wenigen Wochen liegt alles mit Gebrösel voll und die Kabel rutschen weg - da ist die Oxidation - völlig vernachlässigbar.

Klar, man kann natürlich alle paar Monate das Kabel einfach 2 cm kürzen -

aber ergibt für mich keinen Sinn - ich mag nicht ständig nachdenken ob alles noch greift und funzt - und auch keine Klangschwankungen oder Kanalausfälle.

Für einen Ersttest - ob ein Kabel grundsätzlich harmoniert - und mal 2 Wochen probehören oder so - ist natürlich bei dem Litzenkram durchaus ok, wenn man einfach mal den Kram roh reindreht.

Zumindest aus meiner Sicht.

Gerade bei LS Kabeln gibts es mit amps mit hoher Bandbreite - wie die von Spectral - sehr schnell eine Offenbarung - ob es paßt- oder die amps schier aussschalten oder fehl reagieren.

Auch mein Emitter ist davon betroffen - bei manchen Kabeln und Boxen in Verbindung - geht da die Schutzschaltung sofort an.

Prost

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03 May, 2019 22:09 01 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von JCM900 SL-X

Was spricht eigentlich dagegen, das Lapp Kabel "pur" zu verwenden, also nur abzuisolieren und in den Terminals zu verschrauben. Verwirrt

Müsste doch eigentlich klanglich am besten sein?

...Außer Betracht möchte ich die Themen wie Optik und Komfort lassen, selbst bei Oxidation nach Monaten oder Jahren ?? lässt sich das Kabel um ein paar Zentimeter kürzen und alles müsste wieder gut sein.

Warum also nicht die maximale Qualität das Kabel nutzen und blank anschliessen Verwirrt


Hi,

tja, das ist mal wieder der Unterschied zwischen grauer Theorie und harter Praxis. Leider ist das nicht so wie Du meinst und ich muss Werner Recht geben.

Es ist jetzt keine drei Wochen her, da hat ein Freund von mir, selbst ein eingefleischter High-End Enthusiast, auch elektrotechnisch ein absoluter Fachmann, entwickelt sogar eigene Elektronik und auch Kabel, hatte genau diesbezüglich sein persönliches Aha-Erlebnis.

Er hatte den Prototyp seines neusten Ultra-High-End Kabels in seiner Anlage ebenfalls "puristisch" einfach nur leicht verzinnt direkt in die Terminals geklemmt. Und da ich immer sehr neugierig auf seine oftmals überaus genialen Kabelkreationen bin, hatte ich ein Bi-Wire-Set für mich in Auftrag gegeben, das er nach der Fertigstellung dann mal bei seiner eigenen Anlage zur Probe hören wollte. Dieses Kabel ist abartig aufwändig in der manuellen Vorbereitung, Bearbeitung und Konfektionierung (über 15 Stunden pro Set) so hatte er bisher für sich selbst nur ein Single-Wire in Betrieb (seine Lautsprecher laufen so wie so nur per Single-Wire) und war scharf darauf das Kabel einfach mal in doppelter Lage zu hören und verbandelte mein neu gefertigtes Bi-Wire-Set zum Probehören (und freundlicherweise Einspielen für mich) mit seiner Anlage. Dabei stellte sich dann heraus, dass das Kabel mit meinen speziell bestellten Kabelschuhen (Reinkupfer direkt vergoldet) so viel besser spielte als sein lediglich angeklemmtes Set (unabhängig vom doppelten Querschnitt), dass er schier aus den Wolken fiel und sich jetzt wohl auch solche Kabelschuhe d'ran lötet.

Das direkte Anklemmen ist, wie ich schon schreib, zwar immer noch besser als mit schlechten Steckern, aber diese Art der Verbindung ist grundsätzlich suboptimal und schlechter als wenn das Kabel ordentlich gecrimpt oder/und ordentlich von Lot umflossen mit Kupfer-Kabelschuchen fest verbunden ist, die wiederum einen viel satteren Kontakt zu den Terminals hin bekommen. Das ist einfach so! Probiert den Unterschied SELBST aus ...und staunt!

Zitat:
Original von JCM900 SL-X

...So wie ich das verstehe erzeugen die unterschiedlichen Materialien der Bananas oder Gabelschuhe ein gewisses Sounding des Kabels.


Ja, mittels unterschiedlicher Materialien oder/und Arten der Verbindung kann man durchaus auch ein SOUNDING der Kabel vornehmen, sie klanglich ein wenig in eine gewünschte Richtung bringen, aber optimaler ist es natürlich lieber gleich perfektere Kabel zu wählen und eine möglichst optimale Verbindung zu den Terminals zu schaffen und im besten Fall evtl. sogar gleich direkt in die Lautsprecher oder/und den Verstärker zu löten (ohne Terminal), aber wer macht das schon, das behindert dann ja auch den vielleicht vorhandenen "Spieltrieb" immer wieder mal was anderes oder besseres, passenderes im Setup auszuprobieren. :-))

LG
Michael

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03 May, 2019 23:41 34 Mikelinus ist offline Email an Mikelinus senden Beiträge von Mikelinus suchen Nehmen Sie Mikelinus in Ihre Freundesliste auf
Mikelinus Mikelinus ist männlich
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Zitat:
Original von tg
...ist schon witzig: 20 euronen fürs kabel und 200 für das blingbling drumrum :)


Da gibt 's aber noch viel extremere Situationen:

Ein guter Bekannter von mir hat z.B. die High-End-Version der Auto-Sereoanlage für BMW und Rolls-Royce mit konstruiert und klanglich final abgeschmeckt. Das ist eine der besten Stereoanlagen geworden die ich kenne und vor allem mit ihrem Aufpreis von "nur" gut 4.500,- Euro vergleichsweise sogar eine der billigsten mit dieser großartigen, überaus natürlich anmutenden Performance. Ich sag' dann immer, "..wenn dabei nur nicht das 'Gehäuse' drumrum so abartig teuer wäre." Lachen Diese Stereoanlagen funktionieren nämlich nur in den großen 7er, M-Modellen und den RR, denn sie sind auf genau den Innenraum dieser 'Gehäuse' eingemessen, mit der Raumentzerrung und elektronischen Korrektur bis zur zweiten Wellenfront dieser (leider) unabdingbaren 'Gehäuse', ...äh, Wägen. Zwinker

Und weg


Grinsengel
Michael

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04 May, 2019 00:19 25 Mikelinus ist offline Email an Mikelinus senden Beiträge von Mikelinus suchen Nehmen Sie Mikelinus in Ihre Freundesliste auf
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Mensch, habt ihr alle Fachwissen und Erfshrung zu dem Thema. Da kommt man sich als Laie direkt doof vor Gefangen

Habt ihr eigentlich das Lapp in verschiedenen Querschnitten miteinander verglichen? Kann man davon eine schlichtere und dünnere Version für den Rear-Bereich im Surround-Setting anfertigen, das man auch sinnvoll verlegen kann?

Ich fahre jetzt vorn 3 Mal Lapp und hinten Noname. Die Idee ist, (weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass das Lapp einen recht großen klanglichen Unterschied gemacht hat) eine homogenere Klangkulisse zu bekommen. Aber so um die 2*15m Kabel bräuchte ich da bestimmt .

Lg

04 May, 2019 07:21 33 Olsen ist offline Email an Olsen senden Beiträge von Olsen suchen Nehmen Sie Olsen in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Olsen
Mensch, habt ihr alle Fachwissen und Erfshrung zu dem Thema. Da kommt man sich als Laie direkt doof vor Gefangen

Habt ihr eigentlich das Lapp in verschiedenen Querschnitten miteinander verglichen? Kann man davon eine schlichtere und dünnere Version für den Rear-Bereich im Surround-Setting anfertigen, das man auch sinnvoll verlegen kann?

Ich fahre jetzt vorn 3 Mal Lapp und hinten Noname. Die Idee ist, (weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass das Lapp einen recht großen klanglichen Unterschied gemacht hat) eine homogenere Klangkulisse zu bekommen. Aber so um die 2*15m Kabel bräuchte ich da bestimmt .

Lg



Hallo Olsen,

der Micromara machte da einschlägige Erfahrungen, er schrieb da viel in seinem Modding Thread der RF 7 MK 2 zu, soweit ich mich erinnere und verwendet das 6 qmm Lapp mittlerweile doppelt und arbeitet mit 12 qmm je Leiter.

Ich selber wurde durch Zufall Zeuge einer Lapp Querschnittsgeschichte.

Als ich letzten Sommer meine Thivan Lautsprecher kriegte, stellte ich fest, daß die nur ein Single wire Terminal hat- und klemmte mein Bi Wire Kabel von Lapp aus Not eben nur mit 2 Litzen an und isolierte die beiden anderen Leiter in Plastiktüten.

Klang ja alles prima und ich wollte wegen Single wire Kabel anfertigen lassen halt warten- bis ich mich entschieden habe, ob die Boxen bleiben, was einige Monate dauerte.

Irgendwie ging das Thema vergessen, bis ich nach etlichen Monaten mal wieder hinter die Boxen schaute.

Ich wollte gerade ein Single wire Kabel bestellen, da fiel mir ein, ich kann ja meine 4 Leiter auch in einem Signle wire Terminal unterbringen, wenn ich 2 via Banane reinstecke und die anderen via Gabelschuh reindrehe.

Da meine Kabel von Resom umrüstbar gebaut waren, kein Problem.

Damals war ich dann fast schockiert, wie das nochmal einen Satz nach vorne machte und meine Frau mußte mir das mehrmals umstöpseln, während ich blind hörte, weil ich dachte, ich hätte was an der Klatsche und bilde mir das ein, nein, es war auch ohne zu wissen, was läuft recht deutlich nachvolluziehbar in der Raumabbildung und Basskontur.

Kurzum, die Thivanen laufen bei mir jetzt auch mit 12 qmm.

Was die kleineren Querschnitte anbelangt - ich habe die nicht ausprobiert, aber der Chilling Sounds aus unserem Forum (Florian) verfaßte auf Facebook einen großen Erfahrungsbericht Ende letztes Jahr.

Nachdem ich ihm den Lapp Floh ins Ohr gesetzt hatte, experimentierte er mit 2,5 qmm und konfektionierte sich das selbst und war hellauf begeistert.
Guck mal, kann sein, daß er auch in unserem RF 7 MK 3 Thread drüber berichtete, ich meine, da war was.

Ansonsten einfach ihn mal anmailen.

Micromaras ausführliche Berichte , wie gesagt, stehen in seinem Modding Thread.

Kann auch sein, daß es in diesem Thread hier drin steht. Oder gar in beiden:)

Prost

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04 May, 2019 08:18 05 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
tg tg ist männlich
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hey Michael,

Zitat:
Original von Mikelinus
Dabei stellte sich dann heraus, dass das Kabel mit meinen speziell bestellten Kabelschuhen (Reinkupfer direkt vergoldet) so viel besser spielte als sein lediglich angeklemmtes Set (unabhängig vom doppelten Querschnitt), dass er schier aus den Wolken fiel und sich jetzt wohl auch solche Kabelschuhe d'ran lötet.


interessant wäre es jetzt mal beide kabel varianten mit den gleichen schuhen zu hören, also single wire mit bi wire zu vergleichen. bei bi wire sind ja meßbar weniger intermodulations Störungen vorhanden. vor langer zeit hatte ich dazu hier im Forum mal einen Artikel geposted..

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vg tg

04 May, 2019 10:10 10 tg ist offline Email an tg senden Beiträge von tg suchen Nehmen Sie tg in Ihre Freundesliste auf
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