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Kellerkind-Audioforum » Lautsprecher » Passive LS » Tannoy » "komische" DC8T? » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Röhrenmichl


Dabei seit: 28 Apr, 2019
Beiträge: 10

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Danke für eure Empfehlung! Ich werd mich mal damit befassen. Das Ding gibt es ja tatsächlich recht häufig gebraucht - und sogar neu hab ich es gefunden (700.—).
Ich werde die DC8T vermutlich trotzdem wieder verkaufen. Sie ist ein klasse Lautsprecher - die besten die ich je hatte - und sie spielt auch optimal mit meiner großen Röhre zusammen - aber ich hab gestern festgestellt, dass meine kleine 2 x 12W Röhre nicht damit zurecht kommt. Und das wäre mir extrem wichtig, da das Erbstücke sind und ein Wechsel der Elektronik NICHT in frage kommt. Aber kommt Zeit kommt Rat. Muss ich mich erst mal schlau machen, was Tannoy da bereit hält. Hier sind Empfehlungen willkommen :-)
LG Micha

02 May, 2019 22:20 13 Röhrenmichl ist offline Email an Röhrenmichl senden Beiträge von Röhrenmichl suchen Nehmen Sie Röhrenmichl in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 20182

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Zitat:
Original von Röhrenmichl
Danke für eure Empfehlung! Ich werd mich mal damit befassen. Das Ding gibt es ja tatsächlich recht häufig gebraucht - und sogar neu hab ich es gefunden (700.—).
Ich werde die DC8T vermutlich trotzdem wieder verkaufen. Sie ist ein klasse Lautsprecher - die besten die ich je hatte - und sie spielt auch optimal mit meiner großen Röhre zusammen - aber ich hab gestern festgestellt, dass meine kleine 2 x 12W Röhre nicht damit zurecht kommt. Und das wäre mir extrem wichtig, da das Erbstücke sind und ein Wechsel der Elektronik NICHT in frage kommt. Aber kommt Zeit kommt Rat. Muss ich mich erst mal schlau machen, was Tannoy da bereit hält. Hier sind Empfehlungen willkommen :-)
LG Micha



Morjen morjen Micha,

das mit den Röhrenamps an Tannoys mit Tulip Waveguide funktioniert meistens nicht so prall - weil die im Impendazverlauf extrem schwanken -
kann man aber elegant umgehen, indem man sich von Cay-Uwe ein Kästchen bauen läßt, daß man entweder mit an den amp oder an die Box hängt. welches die Impedanz linearisiert.

Dann laufen eigentlich auch alle Tulip Waveguides prima.

Na ja, oder eben ne laststabile Röhre nehmen, wie beispielsweise Reußenzehn das machen. Die Wattzahl an sich ist ab 10 Watt eigentlich weniger ein Problem, es sei denn man will endlos prügeln.

Ich selber bin bei Tannoy seit rund 5 Jahren raus - und weiß nicht, was die aktuell bauen -

für Röhre ein Traumkandidat ist die Kensington gewesen- wie auch übrigens alle Tannoys mit Pepperpot Druckkamertreiber und Alcomax 3 Magnetantrieben.

MIr persönlich hatte besonders gut die Tannoy Turnberry gefallen, ich weiß aber nichtmehr welche Version das war - jedenfalls war es nicht die Urversion - und hieß entweder SE oder HE.

Aber das war wieder ein Tulip Waveguide, lief zwar supergut mit ner 30 Watt Reußenzehn Röhre, wie die aber mit weniger potenten und laststabilen Röhren werkelt - und ob überhaußt - weiß ich nicht.

Der Hochtöner ist identisch der Westminster TW gewesen, die machte halt irgendwo über 10 khz - wie die Glenair - einen Knick weit unter 2 Ohm.

Normal tät ich dir ja mal - da günstig und hübsch die von vielen Händlern hochgelobte Revoltion XT 8 empfehlen - aber - die kennst du ja schon und soll gemäß deinem Bericht deutlich unter der Definition 8 T spielen, die ja auch preislich beim zigfachen liegt.

Abgesehen davon haben auch andere Väter hübsche Töchter - insbesondere, wenn du mit einer 12 Watt Röhre ins Nirwana willst -

ich selber landete bei Klipsch RF 7 MK 2 und Thivan Eros 9 Anniversary.

Letztere bläst dir mit 12 Watt die Fenster raus.:) Obwohl da laut der Zeitung LP auch die Impedanz linearisiert werden sollte für Röhren, haben wir im entsprechenden Thread 12 Watt user, die enorm happy ohne Maßnahmen sind und der Hersteller selber klemmt sogar 7 Watt Röhren dran.

Prost

_______________
Bekennender Thivanese und emittierender Klipschonaut, sowie bekehrter Wharfedale Linton 85 Jünger mit RME Adi als Datenpapi! Clowni

03 May, 2019 07:45 57 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 20182

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PS:

Evtl. solltest du auch mal die Lautsprecher von Fyne Audio mit ins Kalkül nehmen, sind auch Koaxe und ist wohl die Firma von Dr. Paul Mills, der auch deine alten Tannoys entwickelte.

Ist in Deutschland beim gleichen Vertrieb wie Tannoy (TAD).

Die haben ein Gegenstück zur XT 8 im Programm.

Soll aber anders klingen wie Tannoy, hat man mir erzählt.

Guck mal, ham wir hier nen Thread:

https://www.kellerkind-audioforum.at/thr...eadid=1708&sid=
Prost

_______________
Bekennender Thivanese und emittierender Klipschonaut, sowie bekehrter Wharfedale Linton 85 Jünger mit RME Adi als Datenpapi! Clowni

03 May, 2019 08:38 26 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
keinfanboy
Gast


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Impedanzlinearisiserung vorbauen und fertig.
Sollte man so gut wie immer machen wenn man mit einer kleinen Röhre hantieren möchte.

Gruß

03 May, 2019 12:35 47
tripath-test
Lebende Foren Legende




Dabei seit: 25 Apr, 2015
Beiträge: 2417

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Ich frag mich ob denn die Hersteller diese Imp. Linearisierungen nicht von vornherein einbauen könnten. Irgendwas müssen die sich doch was dabei gedacht haben wenn sie darauf verzichten. Oder gibt es eine generelle Abneigung gegenüber Röhrenamps oder unterstützen die Fraktion der Amps mit höheren Dämpfungsfaktoren ?

_______________
Gruß Mustafa

03 May, 2019 16:27 33 tripath-test ist offline Email an tripath-test senden Beiträge von tripath-test suchen Nehmen Sie tripath-test in Ihre Freundesliste auf
Röhrenmichl


Dabei seit: 28 Apr, 2019
Beiträge: 10

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Zitat:
Original von keinfanboy
Impedanzlinearisiserung vorbauen und fertig.
Sollte man so gut wie immer machen wenn man mit einer kleinen Röhre hantieren möchte.

Gruß


Wirkt sich das klanglich aus, und wenn ja wie? Und ich hänge mich mit an die Frage ran - wieso wird das nicht von Haus aus gemacht :-) ? Es gibt ja echt viele Tannoy mit hohem Wirkungsgrad - nicht alle sind jedoch geeignet für kleine Röhren. Ich trauere meiner 615 nach, die war dafür prädestiniert....

Gruss M.

03 May, 2019 16:35 57 Röhrenmichl ist offline Email an Röhrenmichl senden Beiträge von Röhrenmichl suchen Nehmen Sie Röhrenmichl in Ihre Freundesliste auf
keinfanboy
Gast


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Hallo,

herkömmliche Verstärker haben in der Regel kaum Probleme mit Impedanzschwankungen,
Class D je nach Schaltungslayout zwar schon,
aber auch das haben die Mainstreamhersteller mittlerweile im Griff.

Es gibt ältere Lautsprecher bei welchen die Impedanz sehr tief in den Keller geht (wie meine Isophon oder diverse Kappas),
diese benötigen dann einen 2 Ohm stabilen Verstärker.

Solche Lautsprecher gibt es eigentlich nicht mehr,
solche Ausrutscher genehmigt sich heute kein ernsthafter Hersteller mehr.
Deswegen laufen auch fast alle Boxen mit jedem herkömmlichen A/B Verstärker, und daraufhin wird auch hauptsächlich entwickelt.
Lautsprecher für Röhrenbetrieb, auch das ist sehr oft möglich, aber eben nicht mit jeder Röhre.
In der Entwicklung eines Lautsprechers steht die Passung zu kleinen, eventuell zickigen Röhren wahrscheinlich ganz hinten auf dem Zettel.

Bei größeren Ausrutschern im Impedanzverlauf ändert sich mit kritischen Röhren der Frequenzgang, der Lautsprecher klingt nicht mehr wie er eigentlich sollte.

Gruß

03 May, 2019 18:06 30
Snickers Snickers ist männlich
König




Dabei seit: 26 Mar, 2017
Beiträge: 883

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@keinfanboy

Apropos Isophon, hast du schon den XLS 2502 ausprobiert?

_______________
2x Klipsch RP-280F / 1x RP-280C / 2x RP-150M @ Harman AVR 760

03 May, 2019 21:55 39 Snickers ist offline Email an Snickers senden Beiträge von Snickers suchen Nehmen Sie Snickers in Ihre Freundesliste auf
keinfanboy
Gast


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Hallo,

nein, mir reicht die 1502 mit 2x 775 Watt/2Ohm aus.

04 May, 2019 06:37 51
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 20182

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Zitat:
Original von tripath-test
Ich frag mich ob denn die Hersteller diese Imp. Linearisierungen nicht von vornherein einbauen könnten. Irgendwas müssen die sich doch was dabei gedacht haben wenn sie darauf verzichten. Oder gibt es eine generelle Abneigung gegenüber Röhrenamps oder unterstützen die Fraktion der Amps mit höheren Dämpfungsfaktoren ?


Morjen morjen Mustafa,


da frag mal 3 Hersteller und du kriegst 4 Antworten:)

Wir sind die Sache mal in diesem Thread angegangen- auch mit Querverweisen und links zu einem Thread, als ich mir eine Tannoy Glenair von Cay-Uwe linearisieren ließ.

https://www.kellerkind-audioforum.at/thr...eadid=1676&sid=


Um es mal wertfrei zu schildern - mit Linearisierung klingt auch an laststabilen amps anders wie ohne.

Ich selber fand es mit Linearisierung zu Beginn erstmal weit besser, später trennte ich mich davon wieder (nach einigen Monaten).

Das ging dem Threadersteller in unserem Forum an seiner HD 311 auch so.

Ich redete mal mit Tannoy Chefentwickler Dr. Paul Mills (heute Chef von Fyne Audio) über das Thema, warum man bei Tannoy so abenteuerliche Impedanzsprünge wie bei der Glenair 15 zuläßt. Er erklärte mir, daß Experimente mit Linearisierung ergeben haben, daß die Lebendigkeit unter dier Linearisierung leidet und es besser ist amps zu verwenden, die mit derarten Schwankungen klar kommen.

Unser Cay-Uwe von Sonus Natura hingegen linearisiert generell seine Lautsprecher.

Von meiner damaligen Glenair kann ich Mills Aussagen bestätigen, daß die Impulsschnelligkeit von Basschlägen deutlich unter der Linearisierung gelitten hat , während Bühnengröße und Luftigkeit deutlich profitierten.

Entscheidend ist da der Einzelfall, was man nun besser oder schlechter empfindet, im Glenair Thread damals im Open End hielten sich nach Experimenten Fans und Gegner die Waage.

Was mir selber aufgefallen ist - Boxenhersteller, die besonders lebendige und livehaftige Boxen bauen - wie Klipsch und Tannoy - sehen generell von einer Linearisierung ab - weisen meistens recht abenteuerliche Sprünge auf.
Meine RF 7 ist im Übergangsbereich auch davon betroffen.

Gefährlich kann es natürlich werden, wenn Impedanzen im Bass weit unter 2 Ohm gehen und Verstärker schier zum Kurzschluß zwingen:)

So was baut heute kaum noch einer.

Die Wahrheit zu dem Thema liegt irgendwo in der Mitte.

Im Prinzip kann man sehr günstig mit Zobelgliedern checken, ob man selbst profitieren könnte von so einer Maßnahme in der vorhandenen Kombi.

Bei den meisten Röhrenamps machen sich schwankende Impedanzen, die über/unter 4-16 Ohm gehen recht deutlich im Frequenzgang bemerkbar - kann sogar gefallen!

Das liegt an den Ausgangsübertragern und der Technologie - etliche Röhrenamps laden da gar ausgangsseitig zu Experimenten ein und bieten sowohl Anschlüsse für 4 als auch für 8 Ohm an, es obliegt dann dem Anwender den für sich besser klingenden zu ermitteln.

Der Kehrschluß: Alle LS Hersteller sollten ihre Hausaufgaben machen und linearisieren ist jedoch ein Trugschluß - der einer eingehenden Prüfung nicht standhält, da gewisse klangliche und vom Hersteller und Käuferschicht gewünschte Merkmale dabei unter den Teppich gekehrt werden könnten.

Umgekehrt ist aber Linearisierung kein genereller Fehler, sondern kann auch ein Segen sein -

und je nach Verstärkerwahl /Technologie fallen die Ergebnisse selbst bei gleichen Lautsprechern unterschiedlich aus.

MIch erinnert das an vor 30 Jahren, als man heftig diskutierte, warum nicht jedes Auto gleich eine Schaltautomatik an Bord hat:)

Meine Frau und ich setzen uns heute noch nicht freiwillig ans Steuer eines Schaltwagens:)

Daher ist meine persönliche Meinung - herstellerseitig besser nicht linearisieren - denn nachfrickeln kann man das im Handumdrehen -

ist es aber auf der Weiche schon erledigt - sind Eingriffe erforderlich.

Eigentlich sollte jeder Box ein passendes Zobelglied für Zweifelsfall im Karton beiliegen, wie eben Zubehör ala Spikes und Füße.

Dann könnte das jeder selber checken mit einem Handgriff.

Prost

_______________
Bekennender Thivanese und emittierender Klipschonaut, sowie bekehrter Wharfedale Linton 85 Jünger mit RME Adi als Datenpapi! Clowni

04 May, 2019 07:56 04 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
tripath-test
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Hi Werner, danke für das ausführliche Feedback. Jetzt weiss ich warum meine PMCs so luftig und räumlich klingen - mit einer Röhre. Der Bassattacke sind natürlich Grenzen gesetzt. Alleine durch den kleinen 5 Zöller Tiefmittelton. Aber mir gefällt es so ausserordentlich gut. Und durch das durchdachte Transmissionline Prinzip klingen die Teile deutlich größer und erwachsener als die Größe alleine vermuten lässt. Ich bin eh leise bis mittellauthörer. Ich hatte auch mal Hörner in der Jugend wo ich nur hinter dem Basspunch gegangen bin. Die Zeiten sind vorbei.

_______________
Gruß Mustafa

04 May, 2019 16:21 46 tripath-test ist offline Email an tripath-test senden Beiträge von tripath-test suchen Nehmen Sie tripath-test in Ihre Freundesliste auf
keinfanboy
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Die Impedanzsprünge entstehen vor allem dann, wenn der Hersteller versucht mit so wenig Bauteilen auf der Weiche auszukommen wie möglich.
Jedes weitere Bauteil kann sich klanglich auswirken,
und weitere Abstimmungen des Herstellers bez. Frequenzweiche nötig machen.

Der Cheffe von German Maestro(MB Quart) hat diesbezüglich mal zu mir gesagt,
das die Hersteller da einfach aufhören weiter zu entwickeln, sobald der Klang einmal stimmt.
Eigentlich sind aus seiner Sicht solche übelst anzutreibenden Lautsprecher Fehlkonstruktionen, weil nicht zu Ende entwickelt.

@tripath
Glaube nicht das die Aussage zur Glenair 15 jetzt 1:1 auf andere Lautsprecher übertragbar ist, welche keine deratigen Impedanzsprünge aufweisen.

Wenn dem so wäre, dann würde bei dir ja auch der Bassbereich extrem leiden, dem ist aber nicht so weil ich die PMCs aus deiner Serie selbst kenne.

Es ist immer schwierig ein solches Thema pauschal abhandeln zu wollen.

Die Thivan wurde von der LP ja auch impedanzlinearisiert,
und waren trotzdem begeistert Grinsengel

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von keinfanboy am 04 May, 2019 22:36 06.

04 May, 2019 18:26 56
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



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Eben eben,

wie gesagt, meiner Meinung nach sollte man als Verbraucher da selber entscheiden dürfen - und von den Herstellern die Boxen mit feinabgestimmten Zobelgliedern im Zubehör Pack geliefert bekommen.

Gehört für mich dazu wie Bassrohrpropfen.

Zustimmung

_______________
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04 May, 2019 22:09 53 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
keinfanboy
Gast


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Das wäre für mich eine Ressourcenverschwendung und auch nicht zeitgemäß und da würde die Hersteller auch abgestraft dafür, zurecht wie ich finde.
Wenn , dann könnte man das als Zubehör anbieten,
da ich denke das solch empfindliche Röhrenverstärker im 0,0001% Bereich liegen dürften,
und deswegen jedem Lautsprecher so etwas beilegen,
wäre Wahnsinn.

04 May, 2019 22:40 34
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Thivanese



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Zitat:
Original von keinfanboy
Das wäre für mich eine Ressourcenverschwendung und auch nicht zeitgemäß und da würde die Hersteller auch abgestraft dafür, zurecht wie ich finde.
Wenn , dann könnte man das als Zubehör anbieten,
da ich denke das solch empfindliche Röhrenverstärker im 0,0001% Bereich liegen dürften,
und deswegen jedem Lautsprecher so etwas beilegen,
wäre Wahnsinn.


Morjen morjen Berni,

du hast die Problemstellung nicht ganz erfaßt.

Ich erklärte ja bereits, daß auch laststabile Verstärker, denen die Impedanz normal an der Hutschnur vorbei geht - elektrisch gesehen - und die auch bei 1 Ohm stabil sind - klanglich durchaus deutlich hörbar auf die Impedanzlinearisierung reagieren.

Das wird dir insbesondere Mikelinus sogar mit einem Emitter 2 im Vollausbau bestätigen können.

Da mag ich als Verbraucher schon selber entscheiden, was mir besser gefällt.

Resourcenverschwendung ist das für mich keine.

Die meisten Basspfropfen und Spike Systeme, wie doppelt und dreifach beigelegte Varianten für verschiedene Böden werden da eher verschwendet, da die Leute meistens anderes Zeug kaufen.
Da redet keiner von Verschwendung oder daß man es lieber nur als aufpreispflichtig beilegen soll.

Prost

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05 May, 2019 07:12 27 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
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PS:

Les hier mal unsere Langzeiterfahrungen mit Impedanzlinearisierung an laststabilen amps, die eigentlich nicht reagieren sollten auf dem Papier:)

http://www.open-end-music.de/vb3/showthread.php?t=7191

Messungen gibt es da auch.

Ich war damals völlig baff, und brauchte MOnate, bis ich kapierte, daß ich eigentlich auf Dauer so lieber nicht hören wollte.


Prost

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05 May, 2019 07:18 09 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
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PSPS:

So reagierte selbst Mikelinus Emitter 2 anders auf die Linearisierung wie mein Emitter 1 an selbiger Box. (smoother war unser Spitzname für die Linearisierungskästchen, die speziell für die Glenair 15 von Cay-Uwe gebaut wurden - der Tulip Waveguide ist sehr ähnlich dem (nur größeres Diaphragma) wie der in der DC 8 wo es in unserem laufenden Thread hier drum geht.

Da mal Mikelinus Erfahrungen mit dem Smoother :

http://www.open-end-music.de/vb3/showpos...5&postcount=444

Wo du Resourcen ansprichst -

da gehen Hans Deutsch einen ganz anderen Weg- Kartons sind minimalst gestaltet, es giibt keine Prospekte und kein Zubehör zur Box. Da kriegst du einfach nur die rohe Box. Keine Füße oder sonstwas, nichtmal eine BDA.

So kann man es auch machen.

Wink

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05 May, 2019 07:39 26 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Kellerkind
Morjen morjen Berni,

du hast die Problemstellung nicht ganz erfaßt.

Ich erklärte ja bereits, daß auch laststabile Verstärker, denen die Impedanz normal an der Hutschnur vorbei geht - elektrisch gesehen - und die auch bei 1 Ohm stabil sind - klanglich durchaus deutlich hörbar auf die Impedanzlinearisierung reagieren.

Deswegen keine Impedanzlinearisierung für 99,9999% der User nötig.
Deswegen unnötig. Deswegen Ressourcenverschwendung.
Sehe ich bei den Spikes aber genauso, auch das gehört meiner Meinung nach in das Zubehörprogramm.
Liegen auch nicht jedem Lautsprecher bei, genausowenig wie Bassstopfen. Aber zu oft.

Das Problem habe ich übrigens voll erfaßt.

Gruß

05 May, 2019 07:53 19
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



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Zitat:
Original von keinfanboy
Zitat:
Original von Kellerkind
Morjen morjen Berni,

du hast die Problemstellung nicht ganz erfaßt.

Ich erklärte ja bereits, daß auch laststabile Verstärker, denen die Impedanz normal an der Hutschnur vorbei geht - elektrisch gesehen - und die auch bei 1 Ohm stabil sind - klanglich durchaus deutlich hörbar auf die Impedanzlinearisierung reagieren.

Deswegen keine Impedanzlinearisierung für 99,9999% der User nötig.
Deswegen unnötig. Deswegen Ressourcenverschwendung.
Sehe ich bei den Spikes aber genauso, auch das gehört meiner Meinung nach in das Zubehörprogramm.
Liegen auch nicht jedem Lautsprecher bei, genausowenig wie Bassstopfen. Aber zu oft.

Das Problem habe ich übrigens voll erfaßt.

Gruß


Morjen morjen,

dann stehe ich auf dem Schlauch.

Weiß nicht, wie du auf die 99,9% unnötig kommst -

wenn die klanglichen Unterschiede deutlich sind.

Woher wollen wir denn wissen, wer welchen Sound präferiert?

Wie gesagt, ich würde es sowohl als Beipackgeschichte als auch als optionales Sonderzubehör von den Herstellern sehr begrüßen !

Ich sehe die Quote, wenn ich aufs Blaue schätzen sollte - eher bei fiity fifty.

Aber ist auch wurscht und reine Spekulation auf Grund dessen, was ich bisher in dem Bereich an Feedback kriegte- wäre ich Hersteller, gäbs so was von mir im Sortiment.

Prost

_______________
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05 May, 2019 08:09 16 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
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Moin,

Werner,
Entwickler A hat vom Hersteller B diverse Vorgaben einen Lautsprecher zu entwickeln.

Er fängt an mit diversen Simulationen, und dann wird der Lautsprecher samt Chassis und Frequenzweichen gebaut.

Nun wird gehört und gemessen,
ist der Lautsprecher klanglich so abgestimmt wie vorgegeben und auch der Entwickler ist mit seinem Project zufrieden , wird wieder gemessen.
Ist nun z.B. ein extremer Schlenker im Impedanzverhalten verankert, welchen der Hersteller nicht haben möchte,
wird mit anderen bzw. hinzukommenden Bauteilen dies linearisiert.
Ist dies geschehen klingt der Lautsprecher nun vllt nicht mehr so,
wie es dem Entwickler gefällt, oder dessen Vorgaben sind.
Dann wird eben wieder mit anderen Bauteilen so lange experimentiert (bzw. diese gezielt eingesetzt),
bis Beides, Klang und techn. Vorgaben, passt.

Jetzt vom Hersteller Zobelglieder beizulegen wäre doch unsinnig,
weil sich dann der Klang unter Umständen verändert, und das möchte der Hersteller doch gar nicht,
das sich seine Lautsprecher nicht so anhören, wie angedacht.

Mit den Zobelgliedern den Klang abstimmen zu wollen,
nungut, da gibt es mittlerweile zum Glück deutlich effektivere und genauere Methoden, wie so etwas.

Da diese Zobelglieder dann auch noch den Klang verschlechtern nach deinen Aussagen, wo ist der Sinn.

Keine Ahnung ob ich mit meiner Meinung alleine da stehe,
dann ist das halt so.

Gruß

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von keinfanboy am 05 May, 2019 09:29 54.

05 May, 2019 09:28 50
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