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Kellerkind-Audioforum » Lautsprecher » Passive LS » Klipsch » Klipsch Heresy 4 » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Rudolf
Foren As




Dabei seit: 13 Oct, 2019
Beiträge: 156

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Hallo Werner,

Zitat:
Original von Kellerkind
Kompaktboxen haben echt mächtige Vorteile:)

Ich wünschte alle Lautsprecher würden nur um 20 Kilo wiegen - was hat man es da so einfach und streßfrei.

das ist genau der Grund, weshalb ich mich von Standboxen verabschiedet habe - das Tauschen ist einfach zu anstrengend.

Vielen Dank auch von mir für deinen wirklich informativen Test, der unter dem Strich allerdings nicht verwundert. Bereits die Vorgängermodelle der Heresy wurden im Netz in ihrer Klangcharakteristik ähnlich beschrieben. Die Heresy IV scheint überall eine Schippe draufzulegen. Dass sich der Bass erst bei hohen Lautstärken "richtig" anfühlt, kenne ich von meinen alten Yamaha NS-1000. Dies sind allerdings geschlossene Konstruktionen (wie die Heresys I-III) und wurden ebenfalls für wandnahe Aufstellung konzipiert.

Verwundert bin ich allenfalls über deine Schlussfolgerung, die Linton zu behalten. Dachte ich doch, maximale Grenzdynamik und Bühnengröße seien deine Hauptkriterien. Du wirst eben auch altersmilde.
Prost

Viele Grüße
Rudolf

16 May, 2020 18:42 10 Rudolf ist offline Email an Rudolf senden Beiträge von Rudolf suchen Nehmen Sie Rudolf in Ihre Freundesliste auf
tripath-test
Lebende Foren Legende




Dabei seit: 25 Apr, 2015
Beiträge: 2509

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Zitat:
Original von Rudolf
Hallo Werner,

Zitat:
Original von Kellerkind
Kompaktboxen haben echt mächtige Vorteile:)

Ich wünschte alle Lautsprecher würden nur um 20 Kilo wiegen - was hat man es da so einfach und streßfrei.

das ist genau der Grund, weshalb ich mich von Standboxen verabschiedet habe - das Tauschen ist einfach zu anstrengend.

Meine Standboxen wiegen gerade mal 10 kg/Stück und da ist noch ein Transmissionlinekanal drin. Klingen aber wie 30 kg Boxen.

_______________
Gruß Mustafa

16 May, 2020 18:47 37 tripath-test ist offline Email an tripath-test senden Beiträge von tripath-test suchen Nehmen Sie tripath-test in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
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Nabend Rudolf,


Zitat Rudolf:
Verwundert bin ich allenfalls über deine Schlussfolgerung, die Linton zu behalten. Dachte ich doch, maximale Grenzdynamik und Bühnengröße seien deine Hauptkriterien. Du wirst eben auch altersmilde.
Zitat Ende

ich habe doch 2 echte Abrißbirnen im Hause - seit Jahren-

die Klipsch RF 7 MK 2 und die Thivan Eros 9.

:)

Natürlich wäre es mir lieb gewesen - wenn die Heresy am zweiten TV auch

für Maximalsatisfaction gesorgt hätte -

da dies aber in einem riesigen Doppelraum ist - und ich mich dort beim TV Sehen- keineswegs immer am gleichen Platz - Couch - befinde - und der Hörabstand bei der Heresy eine extreme Rolle spielt - zumindest hier -

ist die Linton wohl eher angezeigt als "Allzweckwaffe" - wirklich pegeln mit der geht natürlich nicht - daher bin ich weiter offen für Vorschläge, was man noch checken könnte - passiv und "kompakt" .

Höher wie Heresy und Linton dürfte es nicht werden- breiter gehen noch einige cm. (bis ca. 45 cm)

Ich selber las im Inernet vorher nichts großartig über die Heresy - danke für deine Hinweise - und das da wohl bereits die Vorgängermodelle ähnlich empfunden wurden - ich selber kann dazu nichts beitragen -

und nicht falsch verstehen - ich finde die Heresy weltklasse vom Sound und supergut - nur in summa summarum auf mein Profil und in dem Zimmer und mit der multiblen Hörplatzsituation punktet bei mir die Linton halt etwas mehr.

Das wäre eine ganz andere Bank, wenn ich da fix 2,5 Meter vor der Heresy verbringen würde. Siehe halt die Problemstellung in meinem Bericht.

Es lohnt absolut sich die Heresy 4 anzuhören. Zu den Vorgängermodellen kann ich gar nichts beitragen - das scheinen wohl wieder komplett andere Produkte zu sein - geschlossene Bauart und kein Bassreflexsystem - und anderes Mittel und Hochtonhorn samt Treiber/Diaphragma, Verkabelung, Dämmung und weiß der Geier.

Wäre schon neugierig auf meine Situation hin mal ne 3er Version zu hören.

Prost

_______________
A Life Between Monsters of rock!

16 May, 2020 21:25 44 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 21234

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Hier noch ein Detail,

welches ich aus der Erinnerung raus nur von Klipsch und Tannoy so kenne -

was mir persönlich sehr gut gefällt :



Man sieht immer ob und wer die Endkontrolle durchführte!

Das vermisse ich bei anderen Herstellern.

Im hiesigen Falle würde ich eine zusätzliche Datumsangabe begrüßenswert finden.

Prost

_______________
A Life Between Monsters of rock!

17 May, 2020 07:48 47 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 21234

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Mal in die Runde gefragt -

gibt es eigentlich schon deutschsprachige Erfahrungsberichte oder Tests zur Heresy 4?

Verwirrt

_______________
A Life Between Monsters of rock!

17 May, 2020 16:28 01 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Carsten Carsten ist männlich
Foren As


Dabei seit: 06 Aug, 2018
Beiträge: 149

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Hallo Klipschfans und Olaf,
ich bin schuld, daß der gute Olaf am Freitag vom Werner so am Telefon abgewürgt wurde Clowni
Natürlich war ich sehr neugierig bezüglich der Heresy IV und stürmte Werners Bude.
Mein Eindruck: Außerordentlich groß aufspielende Lautsprecher. Für sich alleine gesehen sagte mir das wirklich zu. Das harmoniert wandnah überraschend gut. Wohl aber fehlten bei Tiefbasspassagen manche ganz tiefen Töne oder wurden in Werners Raum zumindest viel leiser wieder gegeben, wie ich jetzt dort schon über andere Lautsprecher erlebte. Eine gewisse Umgewöhnung ist da schon von Nöten. Ob die Bassreflexsysteme als Neuerung an der Heresy IV ggü. der Heresy III akustisch vorteilhaft erscheinen kann ich nicht sagen, da ich die Heresy III nicht kenne. Werner spielte Einiges an Filmmaterial an. Hier hörte ich an einem Paar tiefbasslastigen Passagen statt der tiefen Frequenzen Strömungsgeräusche (Flattergeräusche) der Bassreflextunnel. Da wird wohl eine Menge Luft bewegt.
Das irritierte mich. Ob das normal ist? Die Heresy IV ist ansonsten sehr dynamisch und beweglich. Damit mag man recht laut hören. Eine Bodenaufstellungsdemo erlebte ich nicht mit.
Die Stärken dieser Lautsprecher sehe ich in der Offenheit und Direktheit und Fähigkeit enorme Ereignisräume aufzuspannen. Gepaart mit hoher Pegelfestigkeit. Bezahlt wird das mit limitierten Tiefgang und wohl unterhalb der Grenzfrequenz/Abstimmungsfrequenz des Bassrohres mit mechanischer Geräuschentwicklung. Wären das meine Lautsprecher, so würde ich quellseitig den Frequenzgang nach unten limitieren wollen, um das Phänomen zu umgehen. Meine Meinung

_______________
Mit Grüßen von Kopf bis zu den Füßen
vom Augenpipimaschinenbetreiber

Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von Carsten am 18 May, 2020 07:13 58.

18 May, 2020 07:09 45 Carsten ist offline Email an Carsten senden Beiträge von Carsten suchen Nehmen Sie Carsten in Ihre Freundesliste auf
Rudolf
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Dabei seit: 13 Oct, 2019
Beiträge: 156

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Moin Werner,

Zitat:
Original von Kellerkind
Mal in die Runde gefragt -

gibt es eigentlich schon deutschsprachige Erfahrungsberichte oder Tests zur Heresy 4?

die Heresy IV wurde in der Februar-Ausgabe der Audio getestet. Diese liegt mir allerdings nicht vor. Das findet man zum Test im Netz:

Zitat:
Klangurteil: 98 Punkte
Preis/Leistung: „überragend“, „Empfehlung: Dynamik“

„Die Klipsch Heresy IV hat nicht vergessen, dass sie aus einem guten Haus mit langer Tradition stammt. Sie geht dennoch auch neue Wege, wie es der Bassreflexport zeigt. Sie ist die Eintrittskarte für den noblen und elitären Heritage-Club von Klipsch. Es muss ja nicht immer gleich das Klipschhorn für 20000 Euro sein. Zum Preis von 3800 Euro finden Musikliebhaber in der Heresy IV einen Freund fürs Leben.“

Quelle: https://www.testberichte.de/p/klipsch-te...estbericht.html


Moin Carsten,

danke für deinen informativen Bericht; die Basswiedergabe (vor allem bei geringen Lautstärken) scheint trotz des neuen Bassreflexports nach wie vor die Achillesferse der Heresy zu sein.

Viele Grüße
Rudolf

18 May, 2020 07:24 52 Rudolf ist offline Email an Rudolf senden Beiträge von Rudolf suchen Nehmen Sie Rudolf in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 21234

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Morjen morjen Rudolf,

danke der info, ich muß mir da mal den ganzen Test der Audio besorgen. Mich würde mal interessieren, was die an Klirr und Bass gemessen haben.

Aber vom Fazit - Preis - Leistung überragend - und fette 98 Punkte -

das würde ich mit unterschreiben -

das war hier eine der besten Performances, die ich jemals erleben durfte.

Fand ich klanglich sogar geiler als die Wharfedale Elysian fürs doppelte Geld, die 100 Punkte kriegte - und die ich vor einigen Wochen in dem Zimmer am Laufen hatte.

Mich würde auch mal brennend die Heresy 3 interessieren.

Prost

_______________
A Life Between Monsters of rock!

18 May, 2020 08:08 17 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
E8 E8 ist männlich
Routinier




Dabei seit: 12 Feb, 2020
Beiträge: 439

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Hallo miteinander,

wenn man ohnehin eine Raumkorrektur - digital oder per physischem EQ - im Signalweg hat: läge es nicht vielleicht nahe, den Baßreflex-Tunnel versuchsweise zu verschließen und die dann etwas weniger tiefe Grenzfrequenz bei gleichzeitig flacherem Abfall (die üblichen 12dB/Okt. geschlossener Systeme) hiermit zu entzerren?

Das wäre m.E. noch ein sanfter Eingriff, weit weniger stark als z.B. "Loudness"/"Physiologie" in den früher gängigen Implementierungen und könnte das kleine Manko der Heresy IV nebenwirkungsarm beseitigen; zumindest wären Strömungsgeräusche, interessanterweise trotz der Verrundung des Tunnels wahrnehmbar, damit aus der Welt.

Beste Grüße
Eberhard

18 May, 2020 12:48 31 E8 ist offline Email an E8 senden Beiträge von E8 suchen Nehmen Sie E8 in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
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Hallo Eberhard,

die Bassrohre verschließen wollte ich nicht - das sind breite Schlitze - und nicht rund- am EQ einen Cut bei 70 hz testete ich - da erübrigt sich das - klingt aber wie gesagt nicht mehr wirklich cool- und dann wäre ein zusätzlicher Subwoofer dringend angezeigt.

Rock lebt nun mal vom Kickbass:)

Bassrohre verschließen hat bei mir - egal bei welcher Box und welchen Hersteller - noch nie zielführend gearbeitet, da da immer sehr breitbandig beeinflußt wurde - und dann hinterher immer irgendwie gar nix mehr stimmt.

Ich erinnere mich noch an etliche Lautsprecher - die sogar mit Pfropfen augeliefert wurden, wie damals meine ALR 7 , diverse Tannoy Studiomonitore oder auch so ein englischer Lautsprecher, den ich hier vor rund 2 Jahren testete und von Herrn Fink entwickelt wurde - Namen vergaß ich leider.

Bei einigen Boxen brachte das auch nichts, da bei lauteren Pegeln diese Pfropfen wieder in weiten Bogen herausgeflogen sind:)

Ich könnte mir kaum vorstellen daß breite Tactrix Rohr der Klipsch verschließen zu können - wenn tiefe Frequenzen gefragt sind und recht ordentlich Pegel anliegt - kommt da hinten richtig Druck raus. Der 30er Bass kommt da richtig aus den Puschen.

Heute morgen fuhren wir die Heresys auf die Post - die gehen erstmal zurück an meinen Händler, welchen ich schon informierte und um eingehendes Feedback gebeten habe, wenn er die Boxen bei sich hat.

(Off topic Vermerk dazuFreudeeute hatte ich dann - da erstmals das Haus verlassen - mein Maskendebüt - wegen Corona - und verstehe nun, warum sich da mancher drüber aufregt. War für mich die Hölle. Erst die dritte Maske , die ich neu ausprobierte - stank nicht derart nach Chemie, daß ich sie sofort wieder absetzen mußte. Luft kriegte ich dennoch kaum welche und meinte nur meinen eigene verbrauchte Luft wieder einzuatmen und bekam Erstickungsängste und Schnappatmung. Die Brille mußte ich komplett auslassen, da nur noch beschlagen. Ich werde sicher das Haus erst wieder verlassen, wenn die Maskenpflicht ad acta ist. )


Auch mailte ich meinen Händler schon ein Testsignal zu mit oktavbegrenzten Rauschen zwischen ca. 30 und 60 hz.

Die Heresy hat sich schon in meine Gehörgänge gefressen -

in vielen Disziplinen degradiert die fast alles, was ich kenne zu "Spielzeug".

Da Carsten die Thematik hier reingetragen hat - ich selber find die Teile ansonsten derart geil - daß ich sie wirklich kaufen würde, auch wenn der Sound dann aufm Top XT weiter weg nicht das ist, was sie vorne auf der Couch leisten kann.

Daher auch mein Interesse eine Heresy 3 zu hören - ohne Bassrohr wahrscheins auch keine eventuellen Arbeitsgeräusche bei unteren Frequenzen.

So eine Heresy schließt man recht schnell in sein Herz:)

Die Wharfedale Linton ist halt konturierter im Bass, allzwecktauglicher, kann tiefer runter und legt eine Freundlichkeit in die Töne, die fast unverschämt erscheint -

aber sie kann weder die Pegel, noch die Dynamiksprünge noch die Bühnengröße der Heresy produzieren.

Die Heresy ist da ganz anders in allem.

Was das fantastische an der Heresy aus meiner Sicht ist -
die kann so explodieren und Gitarren wie keine andere reproduzieren - und wird dennoch nicht nervig oder anstrengend. Ich selber hatte selbst nach 15 Stunden währenden lauten Hörens nicht die geringste Erschöpfung von den Ohren her.

Respekt

_______________
A Life Between Monsters of rock!

18 May, 2020 14:14 19 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Gaston Gaston ist männlich
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Morgen zusammen,

also Carsten, das du überhaupt noch hören kannst. Als der Werner am Telefon war, musste ich schmunzeln. Das muss eine unglaubliche Lautstärke gewesen sein. Prost

Wenn es nicht richtig passt, ist es so. Ich hätte das nicht im Ansatz vermutet, da ich ja die Linton auch gehabt habe und ein Vergleich aus meiner Sicht eh schwer ist, da die Klipsch ganz anders und wie ich finde auch deutlich besser spielt. Aber, jeder hört anders.... Interessant

Ich fand auch, das man damit sehr gut leise hören kann. Was den Bass betrifft, bin ich erstaunt da ich diesen richtig gut aber nicht angedickt finde.

Ich höre auch gelegentlich laut aber mit Sicherheit nicht diese Pegel, die der Werner fährt.
Das ist vielleicht auch der wesentliche Punkt.

Immerhin hast du die ausprobiert und kannst für dich eine Entscheidung für die Linton treffen. Das ist doch ein gutes Gefühl und spricht auch sehr für die coolen Wharfedales. Headbanger

_______________
Salut, Gaston Wink

19 May, 2020 06:31 12 Gaston ist offline Email an Gaston senden Beiträge von Gaston suchen Nehmen Sie Gaston in Ihre Freundesliste auf
Rudolf
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Hallo zusammen,

ich denke, es ist wichtig nochmals herauszustellen (was Werner ja auch richtigerweise macht), dass es sich bei dem Aufstellungsplatz in Werners Hörzimmer um einen Ort handelt, an dem auch Filmmusik mit Soundeffekten wiedergegeben werden soll. Und genau diese bringt die Heresy in Grenzbereiche, für die sie eigentlich gar nicht gedacht ist.

Ich denke deswegen, dass Werner vielleicht besser mit einer Subwoofer bedient wäre, den er nach Bedarf hinzuschalten kann. Ich nutze beispielsweise den KH 750 DSP von Neumann, bei dem ich per App auswählen kann, welches Setting gerade aktiv ist: Lautsprecher Fullrange ohne Sub, Lautsprecher mit Sub, Lautsprecher mit Sub + Equalizing (letzteres ebenfalls per App einstellbar).

Viele Grüße
Rudolf

19 May, 2020 07:20 10 Rudolf ist offline Email an Rudolf senden Beiträge von Rudolf suchen Nehmen Sie Rudolf in Ihre Freundesliste auf
Gaston Gaston ist männlich
Routinier




Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 440

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Hallo Rudolf,

stimmt schon, Filmton und insbesondere Effekte sind ein Thema für sich. Das finde ich auch, ein Sub ist genau dafür gemacht und die beste Lösung.
Die Linton macht das wohl besser als die Heresy bzw. bleibt da wohl sauberer. Ob das an dem Bassport liegt, kann ich nicht einschätzen.

Also ist das für Werner und seinen Einsatzbereich der universellere Speaker. Er hat es für sich getestet und es ist keine Annahme oder Theorie. Prost

_______________
Salut, Gaston Wink

19 May, 2020 08:59 24 Gaston ist offline Email an Gaston senden Beiträge von Gaston suchen Nehmen Sie Gaston in Ihre Freundesliste auf
HeavyRotator HeavyRotator ist männlich
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Dabei seit: 03 Apr, 2015
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Zitat:
Original von Gaston


Ich höre auch gelegentlich laut aber mit Sicherheit nicht diese Pegel, die der Werner fährt.
Das ist vielleicht auch der wesentliche Punkt.
. Headbanger


daher finde ich das vieles was Werner in seinen erfahrungsberichten schreibt sich kaum auf einen großteil der mitlesenden User umlegen lässt. (sorry Werner)
Kaum jemand kann sich erlauben überhaupt sooo laut zu hören.(Mietwohnung/Nachbarn/Familie)

wenn ich lese das ihm früher die pfropfen aus dem bassreflexrohren geflogen sind muss ich schmunzeln.
bei meiner Cornwall muss ich auf beinah unmenschliche pegel damit ich da uberhaupt was merke.

auch im shop wo die rf 7 stehen beschall ich vorher die gesamte gasse wenn ich so laut aufdreh das bei den reflexrohren ein signifikanter luftzug entsteht...
Zwinker

_______________
Equipment:
PrimaLuna Prolouge Premium
Yamaha AS 2100 /CDS 2100
Magnat Ma 1000/Mcd 1050
Klipsch Cornwall III (Special Ed.)
Klipsch RF7 II / Magnat Quantum 1009 S
Magnat MTT 990 mit Ortofon Bronze

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von HeavyRotator am 19 May, 2020 09:31 25.

19 May, 2020 09:30 50 HeavyRotator ist offline Email an HeavyRotator senden Homepage von HeavyRotator Beiträge von HeavyRotator suchen Nehmen Sie HeavyRotator in Ihre Freundesliste auf
E8 E8 ist männlich
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Moin Moin,

das sind mal wieder die Limitierungen virtueller Diskussionen - man kann schlecht nachvollziehen, was für jemanden "gehobene Zimmerlautstärke" ist.

Bei herausfliegenden Stopfen aus Baßreflexkanälen mußte ich gestern spontan an einen Satz denken, welchen ich im US-Forum diyaudio.com aufgeschnappt habe: "If you see the speaker cone move - it´s not hifi".

Da ist viel Wahres dran, denke ich.

Nebenbei: anders hätte mein weiter oben gegebener Einwurf auch keinerlei Sinnhaftigkeit.

Viele Grüße
Eberhard

19 May, 2020 09:52 52 E8 ist offline Email an E8 senden Beiträge von E8 suchen Nehmen Sie E8 in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
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Zitat:
Original von HeavyRotator
Zitat:
Original von Gaston


Ich höre auch gelegentlich laut aber mit Sicherheit nicht diese Pegel, die der Werner fährt.
Das ist vielleicht auch der wesentliche Punkt.
. Headbanger


daher finde ich das vieles was Werner in seinen erfahrungsberichten schreibt sich kaum auf einen großteil der mitlesenden User umlegen lässt. (sorry Werner)
Kaum jemand kann sich erlauben überhaupt sooo laut zu hören.(Mietwohnung/Nachbarn/Familie)

wenn ich lese das ihm früher die pfropfen aus dem bassreflexrohren geflogen sind muss ich schmunzeln.
bei meiner Cornwall muss ich auf beinah unmenschliche pegel damit ich da uberhaupt was merke.

auch im shop wo die rf 7 stehen beschall ich vorher die gesamte gasse wenn ich so laut aufdreh das bei den reflexrohren ein signifikanter luftzug entsteht...
Zwinker


Hallo Rotator und Freunde,

ich kann euch doch verstehen, keine Bange, zu viele Menschen aus dem Forum kenne ich persönlich vor Ort, die meisten hören daheim leiser als ich das zu tun pflege, einige ähnlich und einige noch wesentlich lauter, als ich.

Früher, als ich noch selber Musik machte - war es für mich unvorstellbar entspannt Musik zu hören - wenn kein 1:1 Pegel vorlag - daher mußte ich um Rock genießen zu können schalldichte Räume anlegen - oder dies gar im Bandproberaum exercieren:)

Und natürlich mit jeder Menge Aufwand den Raum klanglich ausklinken und eben Monsterlautsprecher hinstellen mit zig Zentnern Lebendgewicht und riesige Woofer usw.

Diese Zeiten sind aber bei mir seit rund 10 Jahren Geschichte.

Mein Metal Geschrabbel genieße ich je nach Laune und Scheibe zwischen 80 und 100 db am Hörplatz - meistens zwischen 85 und 93 db, wenn ich den Pegelmesser mitrennen lasse.

Das packt sogar eine Wharfedale Linton mit lediglich 20er Bass problemlos ohne Streß zu kriegen.

Da fällt mir ein Klipsch selber machen sogar Webrung von wegen "we are proud to play loud" -

und weil Rotator das gerade ansprach wegen Mietswohnung und Nachbarn, ich habe sogar diesbezüglich noch ein T-Shirt von Klipsch mit ner Heritage im Hintergrund und dem Aufdruck: Pissing of your neighbours:)



Die Sachen sind wirklich für Rocker und Leuts gebaut, die entweder selber Musik machen oder es zumindest gerne krachen lassen - und da spielen eigentlich alle mir bekannten Klipsches ihre Stärken aus.

Die Heresy muß ich da - wenn es um Rockmusik geht - besonders hervorheben - die hat mein Weltbild schier zertrümmert -

was die für völlig entspannte und verzerrungsfreie Pegel und Livehaftigkeit auf die Bude schmeißen kann - ist der WAHNSINN und betonte ich zigfach.

Auf diese Pegel würde ich mit einer anderen kompakten Box niemals hinkommen und die Heresy lädt einen ständig ein noch lauter zu drehen.

Dazu kommt der granatengeile Wirkungsgrad -

ich war mit dem Emitter nicht einmal aus dem Energiesparmodus raus - da liefert er gerade mal maximal 2 X 30 Watt!

Für Olaf: Ich bin nie über Pegel 51 am Emitter gekommen .

Am Hörplatz dürften da stellenweise tatsächlich mit Metal 95-100 db angelegen haben - und lauter höre ich einfach nicht mehr im Alter.

Meistens ließ ich sie mit rund 90 db laufen.

Die Streßfreiheit und Offenheit, die da rüberkam - kenne ich von keiner anderen Box in dieser Größe - und egal zu welchem Preis.

Wo sie mir im Bassbereich nicht 100% zusagte, war bei leisen Pegeln um 50-60 db, die ich mal mit Eric Clapton probierte, weil da meine Linton präziser in der Abbildung des Basses ist und die Töne greifbarer in den Raum stellt - bei der Heresy kommt da der Bass irgendwie aus beiden Boxen und nicht aus der Mitte raus - sie flutet den Raum und bildet die Saite sehr breit ab.

Das wird weit besser, je lauter man die Heresy hier laufen ließ und auf meinen präferierten Pegeln gar kein Grund mehr zur Kritik, im Gegenteil.

Die von Carsten angesprochene Problemstellung, die ich ebenfalls wahrgenommen habe ist eine ganz andere und betrifft eigentlich ausschließlich den Filmbetrieb - wo die eigentliche Hauptanwendung gedacht war!

Wenn hier Stellen kamen, wo Tiefbass alleine in den Raum gestellt wurde - wie bei den ersten Tönen von Blade Runner 2049 - oder auch - innert der ersten beiden Minuten von Batman versus Superman -

dann überlagerten schon Lautstärke 40 aufwärts und irgendwo um 80 db - irgendwelche Luftablaßgeräusche das Signal - das hört sich wie ein Flattern aus den Bassrohren an . Wenn man die Hand da dranhält kommt da dann auch Mords Luftdruck rausgeschossen - während der eigentlich Basstreiber allenfalls einen Millimeter - wenn überhaupt - arbeitet.

Das hat nun nichts mit der Lautstärke zu tun, sondern scheint - so meine Vermutung - deswegen will ich, daß mein Händler das abklärt - und mailte ich ihm ein Testsignal zu- mit der Physik zu tun zu haben, daß man die Box sehr klein gehalten hat mit einem riesigen 30er Basstreiber und relativ schmalen Bassschlitz.

Das machte mich halt ganz kirre und nahm mir beim Filme schauen den Spaß. Und nein, ich höre da nicht laut wie blöde - sondern immer gerade so, daß ich die Sprache verstehe , weil einem dann bei der Action schier die Bude auf den Kopf fällt, ich hasse diesen Dynamikkrieg der letzten jahre bei den Blockbustern - gerade bei Filmen wie Blade Runner 2049 nervtötend!

Was ich nun wissen will, ob das - wie von mir vermutet eine phaysikalisch bedingte Sache ist bei der Heresy und der Geräuschbildung bei gewissen tiefen Frequenzen - oder aber - ob die Boxen evtl. einen Defekt hatten - in dem Falle würde mein Urteil völlig kippen und würde ich sofort eine Heresy 4 haben wollen und kaufen und punkt.

Bei Musik konnte ich an keiner Stelle irgendwelche Geräusche von den Bassrohren wahrnehmen - wenn ihr meinen Bericht nochmal zurücklest -
schrieb ich ja - zum Abspielen von tieffrequenten Testsignalen ist die Heresy wohl nicht gebaut.

Noch etwas scheint mißverstanden worden zu sein.

Mir hat die Heresy absolut - auch für Film - genügend Tiefbass , dank meines Roomgains langt die wandnah aufgestellt richtig zu.

Ich mußte sogar bei 40 hz noch 9 db abschwächen mit EQ, damit das sauber durchläuft!

Die Linton hat mehr Bass - ja - ist aber auch bei basslastigen Passagen -
wie Blade Runner 2049 auf gehobener Stubenlautstärke am Anschlag mit der Membran.

Die Heresy 4 könnte da noch endlos weiter und höher pegeln.

Die andere Problemstellung schilderte ich doch auch - die scheint auch gar nicht verstanden worden zu sein-

ich sitze da nicht nur auf der Couch - ich trainiere viel in dem Zimmer, mache Bosengymnastik, Hanteltraining oder sitze 7 Meter von den Boxen weg im offenen Nebenraum am Top-XT- und in letzteren Fall ist die Heresy weniger zu gebrauchen, da die Stimmen breit auffächern und sie für der arte Entfernungen nicht gebaut ist, während der Linton es in dem Raum und Nebenraum schier egal zu sein scheint, sie bleibt klanglich stabil.

Das könnte ich auch noch verkraften - nur vor der Geräuschbildung bei Filmen im Tiefbass kapituliere ich halt -wäre da die Linton nicht schon da - für sich alleine hätte ich die Heresy dennoch und auch damit gekauft, so angefixt bin ich von ihr.

Auf die Subwoofergeschichte bin ich doch schon lange vor euren Kommentaren eingegangen - das hatte ich in dem Zimmer mit verschiedenen Boxen und Konstellationen schon durch - und brachte immer mehr Nachteile als Vorteile.

Und das auch mit 5.000 Euro Modellen von Velodyne.....

Zwar brachte ich so was recht gut zum Laufen auf der TV Seite, bezahlte aber als Preis grundsätzlich - daß die Woofer grundsätzlich den Klang der auf der anderen Raumseite stehenden Standlautsprecher (beim letzten Versuch Tannoy Dimension 12) stark negativ beeinflußten und im Bass aushöhlten.

Dann nochmal zu Basspropfen. Man muß nicht sonderlich laut hören, damit einen so was rausfliegen kann - es sei denn, man hat große Lautsprecher:)

Daß bei Heavy Rotator sich an der Cornwall 3 kaum was tut, selbst wenn ihm schon schier die Ohren bluten - ist doch bei 38er Pappe im großen Gehäuse auch ganz klar! Zumal die Corni 3 ja einen Riesenschlitz hatte, soweit ich mich erinnere und da viel Luft durchpaßt.

Ganz anders bei Regallautsprechern und kleinen Standsäulen mit relativ kleinen Membranen und besonders schlimm - noch dazu bei Langhübern.

Bei Heavy Metal Geschrabbel ist mir auch noch ein Propfen aus ner Box gerutscht - wohl aber bei Madonna, Yello - und bei Filmen!

Je tiefer eine Frequenz ist, desto mehr holt der Basstreiber aus - und je schneller baut sich "Druck" im Gehäuse auf. Dieser Druck ist dann um so stärker spürbar - mechanisch - desto dünner ein Bassrohr ist.

Mit meiner langhubigen Klipsch RB 81 MK 2 kann ich mit tiefen Frequenzen sicher locker ne Kerze ausblasen vorm Bassablaß:)

Meine Versuche da das Rohr zuzustopfen vor ca. 6 Jahren scheiterten jämmerlich.

Ist auch nicht vorgesehen und dem Klang nicht zuträglich gewesen.

Meine RF 7 hat große runde Rohre - da kommt selbst auf Höllenpegeln kaum Druck hinten raus, wenn man die Hand dranhält.

Von Tannoy hatte ich eine DC 8 die hat schier hinten rausgeschossen:)

Mit dem Pegel hat das erst in zweiter Linie was zu tun -

in erster mit Frequenz - Auslegung de Membranhubs- Gehäusegröße -

und Querschnitt des Bassrohres.

Bei der heresy treffen ein kleines Gehäuse auf einen Mordstreiber und einen recht schmalen Schlitz.

Gestern sah ich Blade Runner 2049 über die Thivan Eros im Keller (hat nen hart aufgehängten 38er ähnlich wie Rotators Cornwall 3) und das Bassrohr am Boden hat locker 10 cm Querschnitt und ist nur eine Öffnung im Holz im Boden und kein Rohr.

Ich probierte mal, ob es da zu einer Geräuschentwicklung kommt an den bekannten Problemstellen - Ende vom Lied war, mir flog fast der Hintern von der Couch - aber zu Nebengeräuschen kam es nicht im Ansatz.

Ich testete dann auch mit der Klipsch RF 7 - bleibt ruhig.

Mit der Linton kann ich da auf höheren Pegeln gar nicht testen, die Membran schlägt da sehr schnell an. Da wundert mich, daß der Emitter nicht abschaltet, da der sonst bei jedem Pups gleich ausgeht und zig Sicherungsschaltungen hat.

Ja, die Linton kann tiefer als die Heresy, aber eben nicht sonderlich laut wenn basslastiges Material anliegt.

Zur Not muß man die Linton bei 50 hz kappen, dann kann auch die pegeln wie blöde.

Die Heresy kappte ich bei 50 hz - es kam trotzdem zu Geräuschen- erst bei 70 hz war das weg - aber dann - hätte ich - und das schrieb ich doch auch alles schon - einen externen Woofer gebraucht, was ich nicht mehr will und alles schon von früher zigfach mit zig Boxen und zig Woofern durchhabe in dem Zimmer -

alldieweil bei dieser Beschneidung - die Heresy für sich alleine von der Rythmusgruppe nicht mehr wirklich prickelt.

Daher erfolgte - schier mit Tränen in den Augen - die Rücksendung.

Ich hoffe, ihr blickt jetzt etwas mehr durch mein Geschreibsels durch:)

Ich bin jedenfalls schwerstens geflasht von der heresy 4 -



Headbanger

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A Life Between Monsters of rock!

19 May, 2020 14:45 52 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
martinm
Haudegen


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Zitat:
Original von Kellerkind


Die Sachen sind wirklich für Rocker und Leuts gebaut, die entweder selber Musik machen oder es zumindest gerne krachen lassen - und da spielen eigentlich alle mir bekannten Klipsches ihre Stärken aus.



Hi Werner,
was hat denn das eine mit dem anderen zu tun - also 'krachen lassen' und 'selber Musik machen'?


ich habe selbst mit Mitte 50 noch ein sehr gutes Gehör. Und mehr als 65-70 db aufm Sofa-Hörplatz wäre mir schon fast zu viel.

Im Proberaum bin ich froh darüber einen Drummer zu haben der auch 'leise' gut spielen kann. Und alle 'guten' Drummer welche ich kenne und Live erlebt habe können das auch. Und es 'klingt' trotzdem - oder gerade deswegen.

Ab einem gewissen Pegel ist doch Musik gar nicht mehr differenziert wahrnehmbar. Ähnlich einem über-gewürztem/geschärften Gericht. Die ganzen schönen Nuancen sind weg.

'Brüllen' kann jeder - aber auf den Inhalt kommt es an.


Zumindest geht es mir so.



grüße, Martin

19 May, 2020 16:47 30 martinm ist offline Email an martinm senden Beiträge von martinm suchen Nehmen Sie martinm in Ihre Freundesliste auf
tg tg ist männlich
König




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wie leise oder laut jemand hören möchte wird immer individuell verschieden sein..
meine Erfahrung ist: kette, ls und raum haben zusammen immer einen lautstärke "Bereich" innerhalb dem alles ausgewogen und gut kling, weder dröhnt (meine hier keine raum moden), noch schreit noch klirrig wird, die bühne nicht einbricht. in diesem Bereich wird es einfach nur lauter oder leiser wenn man am volume regler dreht. ich glaube, man hört es sehr genau wenn bei zu leise oder zu laut es anfängt das die details und die kontouren fehlen.

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vg tg

19 May, 2020 18:20 56 tg ist offline Email an tg senden Beiträge von tg suchen Nehmen Sie tg in Ihre Freundesliste auf
E8 E8 ist männlich
Routinier




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Zitat:
Original von martinm
...
Ab einem gewissen Pegel ist doch Musik gar nicht mehr differenziert wahrnehmbar. Ähnlich einem über-gewürztem/geschärften Gericht. Die ganzen schönen Nuancen sind weg.


In einem Artikel von J.W.Manger habe ich vor gut 20 Jahren gelesen, daß das Ohr sich bei hohen Pegeln schützt - soweit erinnerlich, indem die Reizweiterleitung via Gehörknöchelchen eingeschränkt wird.
Dies geschieht im Grunde bereits bei vorübergehenden zu laut abgehörten Musikpassagen (Tutti des Orchesters u.ä.), wodurch eine anschließende Piano-Passage nicht mehr in vollem Umfang wahrnehmbar ist.

Abgesehen davon habe ich selbst für mich festgestellt, daß man mitunter lauter aufdreht, weil Nuancen fehlen. Es wird wohl unbewußt versucht, die fehlende Feinheit und Authentizität durch höhere Pegel noch hervorzuholen - ein Unterfangen, welches natürlich zum Scheitern verurteilt ist.

Die eingeschränkte Auflösung digitaler Ketten scheint gerade insofern die Problematik zu befördern. Nicht umsonst gab es bereits in der Frühphase der Digitalära Kritik von erfahrenen Leuten diverser Fachrichtungen.

Was aus meiner Sicht als vorwiegender Leisehörer dennoch für gewisse Pegel bzw. potente LS mit großen Tieftönern spricht: der ganze Körper wird durch den Schall zusätzlich angeregt, nicht nur die Trommelfelle. Das stellt m.E. einen guten Schritt hin zu größerer Authentizität dar.

Gruß Eberhard

P.S.: daß Werner bei körperlichen Trainingseinheiten deutlich mehr Pegel benötigt, ist nachvollziehbar: im Körper herrscht bei Anstrengung deutlich mehr "Lärm", welcher übertönt werden muß; eine Verschiebung der Wahrnehmungsschwelle.

19 May, 2020 21:32 32 E8 ist offline Email an E8 senden Beiträge von E8 suchen Nehmen Sie E8 in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



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Zitat:
Original von tg
wie leise oder laut jemand hören möchte wird immer individuell verschieden sein..
meine Erfahrung ist: kette, ls und raum haben zusammen immer einen lautstärke "Bereich" innerhalb dem alles ausgewogen und gut kling, weder dröhnt (meine hier keine raum moden), noch schreit noch klirrig wird, die bühne nicht einbricht. in diesem Bereich wird es einfach nur lauter oder leiser wenn man am volume regler dreht. ich glaube, man hört es sehr genau wenn bei zu leise oder zu laut es anfängt das die details und die kontouren fehlen.


Nabend TG,

genau das entspricht auch meiner Erfahrung -

und da ich gerne etwas lauter höre - weil Musik nicht nur durch das Ohr - sondern auch über das Cranio Sacrale System und die Gewebeflüssigkeiten/Faszien - bis hin ins Knochenmark einwirkt (und heilenden Einfluß haben kann und bei mir hat) -

daher ist auch ebbes mehr an Feinabstimmung nötig bei "Patienten" wie meinereiner - sei es die Komponenten - die Akustik, das Mobiliar usw.

Ich kann wirklich absolut nachvollziehen - wie der Martin in seinem letzten Beitrag zu seiner Meinung kommt -

und erlebte das schon selber zu Hauf und bei unzähligen Bekannten, die ich besuchte.

Die Raumakustik spielt - neben der Abstimmung der Anlage - brutal mit rein - wie laut man hören kann - ohne entnervt - oder angeschrien zu werden - sind genau die Effekte, die ich selbst erleben mußte/durfte usw.

Da gibt es kein echtes richtig/falsch -

man kann das aber auf den Menschen hin anpassen.

Auch die ewigen Totschlaghinweise - zu Gehörgefährdung bei so und so viel db die Woche blabla -

sind so ungenau - wie - an Corona kann man sterben.

Mich wundert auch überhaupt nicht - daß locker 80-90 % aller Hifi Liebhaber - die mich in den letzten 25 Jahren besuchten - immer wieder darauf hinweisen - daß sie an Tinnitus leiden aber das in Foren nicht erwähnen möchten.

Bei mir persönlich reicht eine Fensterscheibe schon, die auf gewissen Bereichen mitschwingt - um mir den Musikgenuß über 60 db zu vermiesen.

Wenn man Räume und Anlagen mal meßtechnisch angeht - ist es keine Seltenheit - sondern Alltag - daß Frequenzen weit ÜBER 10 db (oftmals größer 20 db) am Hörplatz auseinander driften.

Je nach Mensch ist man in gewissen Bereichen mehr oder weniger empfindlich - auch dort gibt es gewisse Grundregeln - der Mensch ist bei Bassüberhöhungen weit gnädiger von der Wahrnehmung ausgelegt -

als bei Hochtonüberhöhungen ab 6 khz.

Und der Mittenbereich wird eh völlig unterschiedlich qualifiziert -

da die Menschen dort - durch hauptsächlicher Sprachbelastung im Alltag - unterschiedlich reagieren mit der mechanischen "Ohrabnutzung" - jemand, der in einem Großraumbüro arbeitet wird sicher weniger subtil auf Mitten reagieren und dort eh schon unter heftigen Einbrüchen leiden.

Wenn man Musik bereits an der 60 db Marke (gemäßigte Sprachwiedergabe) schon als laut empfindet - und dann bei 70 db schon am akustischen Krückstock läuft - ist das nicht die Regel -

sondern sicherlich einer Kombination von Problemstellungen geschuldet.

Da liegt die Wurzel weniger bei Lautsprechern:)

Hallige Räume und harte Schallflächen - ich kenne das aus schmerzlicher Eigenerfahrung - bringen recht schnell den Eindruck bei gemäßigten Lautstärken von Stimmen schier angebrüllt zu werden - einher - das gilt insbesondere schon rein von der TV Wiedergabe und fängt beim Nachrichtensprecher an.

Streßfreiheit bei Lautsprechern selber zu ermitteln und erleben - da sucht man eher bei 80 db und plus -

selbst bei recht kompakten Kandidaten -

denn wenn man schon darunter gestreßt und genervt wird - ist häufiger das Problem der Raum als die Box und Elektronik.

Aber natürlich das Tupferl auf dem i ist das Verhalten von Lautsprechern im Hochton - und angeschlossener und harmonierender oder nicht harmonierender Elektronik.

Als eher Lauthörer - stehe ich da vor weit mehr Problemstellungen im Hobby als ein Leisehörer.

Stimmt dann aber das Energieverhältnis von Raum und Lautsprecher - dann kehrt sich das, was Martin schreibt völlig um - nämlich je mehr man an die Live Lautstärke kommt, desto detaillierter und realistischer nimmt man alles wahr.

Da hin zu kommen - weiter weiter Weg das ist - würde Yoda meinen:)

Ob diese Thematik jetzt hier zur Klipsch Heresy 4 paßt? Weiß ich nicht wirklich.

Ein Aspekt - zumindest aus meiner Sicht - ist aber bei einem Lautsprecher immer wieder auch - was man dem streßfrei und lässig abverlangen kann - klar muß da der Raum mitmachen.

Der Heresy kann man - aus meiner Sicht - mehr abverlangen - als ich auf Dauer verkraften könnte - das kann ich von keiner anderen Kompaktbox behaupten.

Einziges Manko hier war - bei Filmen und alleine stehenden Tiefbasstönen darauf - Arbeitsgeräusche mechanischer Natur.

Es gibt aber wegen Lautstärke noch eine andere Baustelle -
im Mastering in den Studios wird versucht -

einer Aufnahme gehörgerecht zu werden - unter recht optimierten Raumbedingungen-

der Mensch nimmt laut und leise verschiedene Frequenzen unterschiedlich wahr - Fletcher Munson Hörkurve mal als Stichwort.

Daher wird international soweit mir bekannt in den letzten 30 Jahren - mit einem sogenannten Referenzpegel gearbeitet - der variiert zwischen 81 und 85 db/a am Hörplatz - um die Frequenzen anzupassen und Sachen besser durchhörbar zu machen.

Höre ich weit drunter - paßt das nicht - höre ich weit drüber - paßt das auch nicht.

Aber auch dem kann man entgegentreten - Lauthörern mit Überdämpfung des Raumes, Leisehörern mit hellhörigen und harten Schallflächen.

Besser noch - eben mit individueller Equalisation.

Die Hifi Branche nutzt das natürlich - und es gibt eher hochtonstarke, eher gemäßigte LS - eher basstarke und schwache LS und unzählige verschiedene Abstimmungen- und jeder erzählt das Gelbe vom Ei zu verkaufen.

Stimmt auch - aber nur für den jeweiligen Individualfall.

Klipsch haben - soweit ich Klipsch beobachte - nie ein Geheimnis drum gemacht - wie die abstimmen.

True to life, proud to be loud und pissing of neighbours und no bullshit.

Daher - was Martin hinterfragt und nicht versteht - meine Aussage - zur Musikerbox/Bühnenbox -

und dem Zielpublikum - daß da eher aus der Rockschiene kommt und die es krachen lassen.

Ich kenne unzählige Menschen, die Rockhörer sind, und genau deswegen auf Klipsch schwören - weil das bei ihnen perfekt paßt.

Aber auch etliche Menschen, die sich bei Klipsch nicht daheim fühlen, weil ihnen das dann zu direkt und angriffslustig spielt.

Meine Faustregel beim Musik hören ist -

es sollte zumindest mit der Anlage bei gängigen Refernzpegeln der Masteringstudios zwischen 80 und 85 db für einen im Zimmer stimmen -

tut es das nicht -

ist die Baustelle schier unendlich groß -

rauszufinden, wo man rangehen sollte -

Lautsprecher verschiedener Abstimmungen, raumakustischen Maßnahmen, Equalizing, ja, auch Kabel und Elektronik können das i tupferl setzen.

Wer denkt, ich könnte eine Heresy 4 von Klipsch endgültig beurteilen aus meiner Sichtweise, bloß weil die ein paar Tage hier spielte - forget it- das ist allenfalls Erfahrungsbericht und Ersteindruck.

Um einen Lautsprecher kennenzulernen und sich eine endgültige Meinung zu bilden -daher meine ganzen Langzeitthreads - bedarf es der Erfahrung in unterschiedlichen Hörzimmern, Hörabständen, Elektronik, Musik und Einspielprozedere und vieles andere mehr.

Bei der Heresy bin ich noch lange nicht durch - das was mich störte - ist recht wenig - und da brauche ich noch input von erfahrenen Leuten und meinem Händler was da wie zu sehen ist.

Grundsätzlich haben mich die Dinger schier zerbombt - echt krass -

und da stelle ich noch weiter Fragen und warte auf andere Erfahrungen -

wer weiß, evtl ist für mich eine Heresy 3 mehr angezeigt?

Respekt

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19 May, 2020 21:40 57 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
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