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Kellerkind-Audioforum » Erfahrungsaustausch » Tuning » Dreck im Strom und Netzfilter » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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söckle söckle ist männlich
Lebende Foren Legende




Dabei seit: 02 Aug, 2016
Beiträge: 3066

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@Prognose:

Wenn die Werbeaussage

"With ANC+® the power line is filtered for audio band and RF noise. The measured noise floor of 1uV (0.000001V) is at the measurement limit of what even the most sophisticated Audio Precision equipment is capable of."

wirklich zutrifft, wäre das extrem gut. Selbst Funk Tonstudiotechnik gibt für seine Stromversorgungen 10 uV Rauschen an, also um Faktor 10 (!) mehr.

ANC (Active Noise Cancellation) ist ja nun nix grundsätzlich neues, man denke nur die ganzen Kopfhörer mit der Technik. Nur, dass es in einem Netzteil eingesetzt wird hatte ich jetzt auch noch nicht gehört. Die Frage wäre halt, ob ANC irgend einen negativen Einfluss auf das Regelverhalten des Netzteils hat (?)....


P.S.: In einer Amazon- Rezession hat einer mit Oszi nachgemessen und 30 uV ermittelt. O.K., für ein Steckernetzteil nicht schlecht, aber meilenweit weg von der Werbeaussage....

_______________
Gruß
söckle

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von söckle am 06 Mar, 2018 08:11 18.

05 Mar, 2018 16:28 07 söckle ist offline Beiträge von söckle suchen Nehmen Sie söckle in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 20198

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Zitat:
Original von Hurzel
Hallo Werner,

ich bin mit meiner eierlegenden Wollmilchsau, also meinem Lab12 Gordian extrem zurfrieden. Dennoch würde mich interessieren, ob ich mit einem PSAudio einen Unterschied hören würde.

Auf der anderen Seite, was will man mehr als gleiche Bedingungen den ganzen Tag über und die schafft der Gordian.

Das Gerät ist mit einem Straßenpreis von ca. 1300 Euro wirklich fantastisch. Vernünftige Leisten kosten ja teilweise schon die Hälfte.

Ich muss das Gerät jedem nachdrücklich ans Herz legen, der irgendwie geartete Stromprobleme hat oder ausschließen will.

Viele Grüße
Jan


Ja Jan,

dabei würde ich auch bleiben an deiner Stelle.

Denn was das Ding für die Kohle macht war vor 10 Jahren preislich beim zigfachen angesiedelt.

Wenn ich im Keller auf höherpreisige Elektronik gehe - was zeitnah geschieht, lege ich mir wohl schon rein um des Haben wollens und geil findens auch so ein Dingen zu.

PS: Habs nur noch nicht ganz gerafft, schließt der auch Gleichstromanteile aus?


;Zwinker

_______________
Bekennender Thivanese und emittierender Klipschonaut, sowie bekehrter Wharfedale Linton 85 Jünger mit RME Adi als Datenpapi! Clowni

06 Mar, 2018 09:45 19 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
ProgNose
Haudegen




Dabei seit: 04 Jan, 2017
Beiträge: 726

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Zitat:
Original von söckle
@Prognose:

Wenn die Werbeaussage

"With ANC+® the power line is filtered for audio band and RF noise. The measured noise floor of 1uV (0.000001V) is at the measurement limit of what even the most sophisticated Audio Precision equipment is capable of."

wirklich zutrifft, wäre das extrem gut. Selbst Funk Tonstudiotechnik gibt für seine Stromversorgungen 10 uV Rauschen an, also um Faktor 10 (!) mehr.

ANC (Active Noise Cancellation) ist ja nun nix grundsätzlich neues, man denke nur die ganzen Kopfhörer mit der Technik. Nur, dass es in einem Netzteil eingesetzt wird hatte ich jetzt auch noch nicht gehört. Die Frage wäre halt, ob ANC irgend einen negativen Einfluss auf das Regelverhalten des Netzteils hat (?)....


P.S.: In einer Amazon- Rezession hat einer mit Oszi nachgemessen und 30 uV ermittelt. O.K., für ein Steckernetzteil nicht schlecht, aber meilenweit weg von der Werbeaussage....



Hallo Söckle,

soviel zum Marketingsprech ;Daumen rauf

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen dass das Netzteil eine gewisse Zeit benötigt um sich einzuregeln. Ich habe die Rezi nicht gelesen, aber kurz nach Aktivierung emittiert es erst mal erhöhte Werte, z. B. beim DC, die sich dann nach ein paar Minuten normalisieren.

Aus meiner Sicht würde ich ihm eine klare Empfehlung geben.

Das Ding kostet keine 50 € und ich wäre auf weitere Erfahrungsberichte gespannt falls es sich mal jemand zum Check bestellen will.

BG Tom ;Zwinker

_______________
Beste Grüße, Tom


"Music is the best!" (Frank Zappa)

06 Mar, 2018 09:57 33 ProgNose ist offline Email an ProgNose senden Beiträge von ProgNose suchen Nehmen Sie ProgNose in Ihre Freundesliste auf
Hurzel
Gast


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Zitat:
Original von Kellerkind

Ja Jan,

PS: Habs nur noch nicht ganz gerafft, schließt der auch Gleichstromanteile aus?


;Zwinker


Hallo Werner,

der Gordian misst den Gleichspannungsanteil, aber eliminiert ihn nicht. Wenn er tatsächlich einen relevanten Pegel hat, hängt man nach Gusto entweder vor den Gordian noch einen simplen HMS Energia DCS, der nix macht außer Gleichspannung zu filtern, oder mehrere davon hinter die Ausgänge des Gordian, ganz wie man mag. Aber nur, wenn es nötig ist.

Ich hatte da auch erst Bedenken und sogar gedacht, dass Gleichspannung bei mir ein Problem wäre. War er aber nicht. Jetzt bin ich froh. Denn es gilt natürlich immer noch, dass der Klang mit der Anzahl der Filter nicht besser wird. Das ist ja das, was ich an dem Gerät so faszinierend finde. Im Automatikmodus sind immer nur die nötigen Filter aktiv und nicht grundsätzlich die volle Batterie. Und für Goldohren gibt es die Option die unterschiedlichen Filter nach Gusto einzustellen.

Bei mir im Mehrfamilienhaus und 200qm Photovoltaik auf dem Dach liegt der Gleichspannungsanteil jetzt gerade im Moment bei 0,014 Volt. Da brauchts keine weitere Hilfe. Und bei Dir auf dem Dorf wird er sicher noch viel kleiner sein.

Was mich noch interessieren würde. Als Ihr damals den dicken PsAudio getestet habt, habt Ihr da eine Mörderendstufe angehängt oder einen ganz normalen Verstärker, der den PSAudio nicht an seine Grenzen getrieben hat? Denn ich kann mir schon vorstellen, dass es zu Lasten der Dynamik geht, wenn man leistungsmäßig nicht noch ordentlich Luft nach oben lässt.

Viele Grüße
Jan

p.s. @ Tom. Ich habe dieses Schaltnetzteil von ifi auch. Es lag meinem ifi microUSB 3.0 USB Aufbereiter und galvanischem Trenner bei. Bei mir hat sich der Sound der Anlage klar mit jedem Schaltnetzteil verbessert, das ich eliminiert habe. Ich betreibe selbst meinen Mucke-Pc mit einem Linearnetzteil ( Keces DC-116 ). Auf keinen Fall würde ich freiwillig wieder Schaltnetzteile in mein Setup integrieren.

Da klingt die Technik, die söckle vorschlägt schon brauchbarer. Nur kenne ich da nichts in der Praxis.

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Hurzel am 06 Mar, 2018 10:35 38.

06 Mar, 2018 10:27 25
ProgNose
Haudegen




Dabei seit: 04 Jan, 2017
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Ich habe die Erfahrung gemacht dass es sich lohnen kann mit der Positionierung der verschiedenen Netzteile zu experimentieren.

So steckt zum Beispiel bei mir das Netzteil vom Plattenspieler in einer eigenen Wanddose weil es in der Dynavox-Netzleiste ein leichtes Brummen erzeugt hat. Das iFi-Netzteil vom Phonopre und das vom Mediaplayer machen sich in einer gefilterten Dose am besten, der Verstärker in einer ungefilterten.

Bei mir scheint dann tatsächlich das dicke Viborg-Netzkabel den Durchbruch gebracht zu haben.

So gut wie gestern Abend habe die „Going For The One“-LP von YES noch nie gehört! Obwohl sie musikalisch zu meinen absoluten Lieblingsplatten zählt war es für mich bisher kein wirkliches Vergnügen gewesen sie zu hören, weil zu schrill und höhenlastig mit schwachen Mitten und Bässen und einer flachen räumlichen Abbildung. Ich habe es mit verschiedenen Pressungen und CD probiert, an dieser klanglichen Problematik hat sich nichts geändert. Die Aufnahme scheint extreme Anforderungen an Wiedergabefähigkeit und Auflösungsvermögen einer Anlage zu stellen.

Jetzt hat der Bass mehr Substanz. Und die Mitten mehr Wärme, die Höhen mehr Schmelz und der Taum mehr Tiefe.

Aus dieser Platte wird damit sicherlich kein audiophiles Referenzwerk, aber ich kann sie jetzt mit Genuss hören und spätestens beim Song „Awaken“, wenn in der zweiten Hälfte die Triangel einsetzt, bekomme ich Pippi in die Augen.

Aber eigentlich wollte ich hier keine Plattenrezension schreiben sondern von meinen neuen Erfahrungen zum Topic Dreck im Strom und Netzfilter berichten :Hand schütteln ;Breakdance

BG Tom ;Zwinker

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Beste Grüße, Tom


"Music is the best!" (Frank Zappa)

06 Mar, 2018 15:49 46 ProgNose ist offline Email an ProgNose senden Beiträge von ProgNose suchen Nehmen Sie ProgNose in Ihre Freundesliste auf
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Thivanese



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Hallo Jan,

um deine Frage zu beantworten, ich habe noch ein Bild von dem Workshop und Blindtest Event von damals gefunden:



wir haben damals verschiedene Gerätschaften unter die Lupe genommen.

Eine Kette mit ASR Emitter 2 hatten wir auch in Betrieb, der Emitter lief aber nicht über den PPP, da der ASR eigene Aktivfilter hatte.

Mörderendstufe hatten wir am PPP die 110 Kilo schwere Boulder 2060 (Endstufe für 60.000 Euro)und auch die passende Vorstufe dazu von Boulder.

Lautsprecher waren die großen Swans samt Subwoofern.

Quellgeräte wurden sowohl die mittlere Esoteric Kombi samt großer externer Clock (ca. 40.000 Euro) als auch die große Accuphase CDP Kombi (ca. 30.000 Euro) verwendet.

Das ganze fand in einem 120 qm optimierten reinem Hör-Raum statt.

Abends als ich heimkam habe ich die Hände kaum noch auf und zu gekriegt vom vielen Umstöpseln, das waren halt auch alles extrem hochwertige und schwer biegsame Netzkabel.



;Zwinker

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06 Mar, 2018 17:35 47 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
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Thivanese



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Hallo Tom,

freut mich, daß du auch mit dem Viborg so zufrieden bist.

Leider glauben einem das nur wenige Menschen, die es nicht selber hinterhören durften, daß manchmal der letzte Meter zum Gerät hin das Ganze ins Kippen bringen kann.


:Anbeten

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06 Mar, 2018 17:38 57 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
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Thivanese



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Wenn der Dreck im Netz son Krach macht, muß man ihn übertönen:



und wegföhnen!

;Daumen rauf

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06 Mar, 2018 17:56 38 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
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Nachgehende Uhren
Warum ein Streit auf dem Balkan die Radiowecker in Deutschland verstellte
Viele Radiowecker und Herduhren in ganz Europa gehen seit Kurzem nach. Schwankungen im Stromnetz bringen die Geräte aus dem Takt. Ursache ist offenbar ein Dauerstreit zwischen Kosovo und Serbien um Strommengen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/techn...-a-1196781.html

Das könnte eine Erklärung für Klangschwankungen in der Heimanlage sein. Krass :Bin geschockt

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Beste Grüße, Tom


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06 Mar, 2018 23:58 07 ProgNose ist offline Email an ProgNose senden Beiträge von ProgNose suchen Nehmen Sie ProgNose in Ihre Freundesliste auf
Micromara Micromara ist männlich
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@ Kellerkind .......Bild mit Tannoys .......
1. Hast Du nichts besseres zu tun ?
2. Schlecht reinkopiert

;Verstehe nur Bahnhof

MM

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Audiophiles don`t use their equipment to listen to your music. Nein Audiophiles use your music to listen to their equipment. Ohren

07 Mar, 2018 00:05 19 Micromara ist offline Email an Micromara senden Beiträge von Micromara suchen Nehmen Sie Micromara in Ihre Freundesliste auf
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Haudegen




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Der Schweizer Versorger Swissgrid liefert eine gute Erklärung warum die Einhaltung der Netzfrequenz so wichtig ist:

>> Die Standardfrequenz im elektrischen Netz Europas beträgt 50 Hz. In Nordamerika und Teilen von Japan kommt dagegen eine Standardfrequenz von 60 Hz zum Einsatz. Diese Frequenzen müssen aus verschiedenen Gründen so stabil wie möglich gehalten werden:

Zeitmessung: es gibt immer noch viele Uhren, die sich nach der Frequenz im elektrischen Netz richten. Wird die Frequenz höher, so gehen sie schneller. Wird die Frequenz hingegen tiefer, so gehen sie langsamer.
Maschinen: Grosse elektrische Maschinen können Schaden nehmen, wenn die Frequenz zu tief oder zu hoch ist, oder sich sehr schnell ändert.
Damit die Frequenz immer stabil bleibt, muss das Gleichgewicht zwischen Produktion und Verbrauch elektrischer Leistung immer gegeben sein.

Ist der Verbrauch elektrischer Leistung geringer als die Produktion, so ist die Frequenz höher; ist der Verbrauch grösser als die Produktion, so ist die Frequenz tiefer. Dies hat folgenden Grund: die elektrischen Generatoren eines elektrischen Netzes drehen bei niedrigem Verbrauch leichter und schneller. Sie drehen dadurch mit einer höheren Frequenz. Umgekehrt drehen die elektrischen Generatoren bei grösserem Verbrauch schwerer und somit mit einer tieferen Frequenz.

Alltagsvergleich mit einem Fahrrad
Auf ebener Strasse ist es einfach, die Geschwindigkeit zu halten. Sobald aber eine Steigung kommt, muss der Fahrer sich mehr anstrengen, um die gleiche Geschwindigkeit zu erreichen. Geht es aber bergab, so muss er bremsen, um die gleiche Geschwindigkeit zu halten.

Im gesamten europäischen Netz sind die elektrischen Generatoren so eingerichtet, dass sie automatisch und unverzüglich auf eine Veränderung der Netzfrequenz reagieren. Je nach Verbrauch erhöhen oder senken sie ihre Leistung. Dadurch wird sichergestellt, dass die Frequenz stabil bleibt. Diese automatische Anpassung kann mit dem Tempomat eines Autos verglichen werden.

Netzzeitabweichung
Die Netzzeit ist eine Zeitmessung, die in Europa auf der Standardnetzfrequenz von 50 Hz basiert. 50 Schwingungen des Wechselstroms entsprechen einer Sekunde der Netzzeit. Durch Frequenzschwankungen kommt es zu Abweichungen der Netzzeit. Ist die Frequenz tiefer als 50 Hz, so dauern die 50 Schwingungen etwas länger. Ist hingegen die Frequenz höher als 50 Hz, so dauern die 50 Schwingungen kürzer. Da eine Sekunde der Netzzeit immer genau 50 Schwingungen sind, dauern daher die Netzsekunden je nach Frequenz etwas kürzer oder länger. Die Netzzeitabweichung errechnet sich nun aus dem Vergleich mit der Weltzeit (UTC-Zeit), die anhand von hochpräzisen Atomuhren bestimmt wird.

Diese Netzzeitabweichung wird stetig ausgeglichen. Beträgt die Zeitabweichung mehr als 20 Sekunden, so wird die Frequenz im Netz korrigiert. Um die Zeitabweichung wieder auszugleichen, wird die ansonsten übliche Frequenz von 50 Hz (Europa) wie folgt geändert:

49.990 Hz, wenn die Netzzeit der Weltzeit vorauseilt
50.010 Hz, wenn die Netzzeit der Weltzeit hinterhergeht <<

Mir war nicht klar welche Folgen schon eine geringe Abweichung vom 50 Hz-Sollwert z. B. für die Industrie haben kann wenn dabei große Maschinen Schaden nehmen können. Das Thema Stromversorgung ist viel komplexer als ich es mir hätte vorstellen können...

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Beste Grüße, Tom


"Music is the best!" (Frank Zappa)

07 Mar, 2018 16:49 20 ProgNose ist offline Email an ProgNose senden Beiträge von ProgNose suchen Nehmen Sie ProgNose in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



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Zitat:
Original von Micromara
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;Verstehe nur Bahnhof

MM



Mensch MM,

bei diesem deprimierenden Thema muß man einfach auch mal wieder e bissel was zum Lachen reinbringen.

Strom ist und bleibt ein nervtötendes Thema wenn man damit Probleme hat, ich kenne das nur zu gut aus der Vergangenheit.

;Zwinker

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07 Mar, 2018 18:39 45 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
tripath-test
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Zitat:
Original von ProgNose


Mir war nicht klar welche Folgen schon eine geringe Abweichung vom 50 Hz-Sollwert z. B. für die Industrie haben kann wenn dabei große Maschinen Schaden nehmen können. Das Thema Stromversorgung ist viel komplexer als ich es mir hätte vorstellen können...

Interessant. Jetzt weiss ich auch warum die Züge der DB immer Verspätung haben .... ;Besser nichts sagen

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Gruß Mustafa

07 Mar, 2018 18:59 00 tripath-test ist offline Email an tripath-test senden Beiträge von tripath-test suchen Nehmen Sie tripath-test in Ihre Freundesliste auf
Snickers Snickers ist männlich
König




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Sag das nicht zu laut, sonst haben die eine Generalausrede für alles :Und weg

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07 Mar, 2018 19:36 08 Snickers ist offline Email an Snickers senden Beiträge von Snickers suchen Nehmen Sie Snickers in Ihre Freundesliste auf
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Hm,

was ich mich da frage, warum muß es überhaupt eine Frequentierung geben?

Könnte man nicht alles auf Gleichstrom ab einem gewissen Zeitpunkt umstellen?

Warum hat man sich denn diese 50 und 60 hz Geschichten ausgedacht?

:Prost

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07 Mar, 2018 23:41 11 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Micromara Micromara ist männlich
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In Europa, Asien, Australien, dem Großteil von Afrika und Teilen von Südamerika wird für das allgemeine Stromnetz, in sogenannten Verbundnetzen, eine Netzfrequenz von 50 Hz verwendet. In Nordamerika verwendet man im öffentlichen Stromnetz eine Netzfrequenz von 60 Hz. Die Unterschiede sind durch die historische Entwicklungsgeschichte der ersten Stromnetze in den 1880er und 1890er Jahren bedingt und haben heute keinen technischen Grund.

Der Netzfrequenz kann eine Tonhöhe zugeordnet werden, 50 Hz entsprechen fast einem Kontra-G (‚G). Der Ton, welcher beispielsweise aus einem Transformator als Brummton wahrzunehmen ist, hat wegen der Magnetostriktion des Eisenkerns die doppelte Netzfrequenz, nämlich 100 Hz, und entspricht dem um eine Oktave höheren G.

Im Gegensatz zu Gleichstrom kann man Wechselstrom durch Transformatoren in der Spannung umsetzen. Dadurch wird ermöglicht, dass man verhältnismäßig niedrige und damit relativ ungefährliche Spannungen zum Endverbraucher führt, während man hohe Spannungen für die Minimierung von Verlusten in Überlandleitungen einsetzen kann.

Soweit....so gut ?

MM

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Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Micromara am 08 Mar, 2018 03:19 14.

08 Mar, 2018 00:05 02 Micromara ist offline Email an Micromara senden Beiträge von Micromara suchen Nehmen Sie Micromara in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Micromara
In Europa, Asien, Australien, dem Großteil von Afrika und Teilen von Südamerika wird für das allgemeine Stromnetz, in sogenannten Verbundnetzen, eine Netzfrequenz von 50 Hz verwendet. In Nordamerika verwendet man im öffentlichen Stromnetz eine Netzfrequenz von 60 Hz. Die Unterschiede sind durch die historische Entwicklungsgeschichte der ersten Stromnetze in den 1880er und 1890er Jahren bedingt und haben heute keinen technischen Grund.

Der Netzfrequenz kann eine Tonhöhe zugeordnete werden, 50 Hz entsprechen fast einem Kontra-G (‚G). Der Ton, welcher beispielsweise aus einem Transformator als Brummton wahrzunehmen ist, hat wegen der Magnetostriktion des Eisenkerns die doppelte Netzfrequenz, nämlich 100 Hz, und entspricht dem um eine Oktave höheren G.

Im Gegensatz zu Gleichstrom kann man Wechselstrom durch Transformatoren in der Spannung umsetzen. Dadurch wird ermöglicht, dass man verhältnismäßig niedrige und damit relativ ungefährliche Spannungen zum Endverbraucher führt, während man hohe Spannungen für die Minimierung von Verlusten in Überlandleitungen einsetzen kann.

Soweit....so gut ?

MM



Spannend! :Bin geschockt

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08 Mar, 2018 08:51 22 ProgNose ist offline Email an ProgNose senden Beiträge von ProgNose suchen Nehmen Sie ProgNose in Ihre Freundesliste auf
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Hallo MM,

Sicherheit geht natürlich vor!

Als Kind habe ich einmal einen Schlag gekriegt, das hätte ich beinahe nicht überlebt und hatte jahrelang schwere Herzprobleme danach und lange Zeit eine taube Hand.

Ich traus mich kaum zu sagen, aber als kleiner Knopf kam ich auf die Idee meine Lego Eisenbahn statt mit 4,5 Volt mit 220 Volt zu betreiben..............die flog tatsächlich damit bis ins Nachbarzimmer..........

O bekam ich damals Schimpfe auch wenn meine Eltern sonst sehr warmherzig waren:)

;Zustimmung

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08 Mar, 2018 09:09 00 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
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Wo wir bei Strom sind, ich hasse es in der Winterzeit meine Geräte nur anfassen zu können, wenn ich die Schuhe mit Gummisohlen ausziehe oder vom Teppich runter gehe,

sonst kriege ich im Haus an jeglichen Metallgegenständen eine gepatscht. Und das ist nicht ohne.

Komischerweise passiert meiner Frau das NIE!

Letztens habe ich das mal vergessen zu berücksichtigen und drehte am Regler meines ASR Emitter, da flogen die Funken an meinen Finger und der Emitter schaltete ab.

Mein Vater litt da auch immer sehr drunter, daran erinnere ich mich gut, während meiner Mutter so was nie passierte - dito meiner Frau, die da immer fassungslos ist, wenn ich wo hingreife und es teilweise knallt in der Luft - gestern sogar an der Geschirrspüle.

Teilweise renne ich mittlerweile mit Handschuhen im Haus rum.

;Gefangen

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08 Mar, 2018 09:14 25 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Kellerkind
Wo wir bei Strom sind, ich hasse es in der Winterzeit meine Geräte nur anfassen zu können, wenn ich die Schuhe mit Gummisohlen ausziehe oder vom Teppich runter gehe,

sonst kriege ich im Haus an jeglichen Metallgegenständen eine gepatscht. Und das ist nicht ohne.

Komischerweise passiert meiner Frau das NIE!

Letztens habe ich das mal vergessen zu berücksichtigen und drehte am Regler meines ASR Emitter, da flogen die Funken an meinen Finger und der Emitter schaltete ab.

Mein Vater litt da auch immer sehr drunter, daran erinnere ich mich gut, während meiner Mutter so was nie passierte - dito meiner Frau, die da immer fassungslos ist, wenn ich wo hingreife und es teilweise knallt in der Luft - gestern sogar an der Geschirrspüle.

Teilweise renne ich mittlerweile mit Handschuhen im Haus rum.

;Gefangen



Könnte mit den Klamotten zusammen hängen die ihr tragt. Besonders Synthetik ist da anfällig. Wenn ich Abends meine Fleecejacke ausziehe kann man im Dunkeln die Funken fliegen sehen. Vielleicht trägt deine Frau mehr Baumwolle, die neigt weniger zum Aufladen.

BG Tom ;Zwinker

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Beste Grüße, Tom


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08 Mar, 2018 09:50 06 ProgNose ist offline Email an ProgNose senden Beiträge von ProgNose suchen Nehmen Sie ProgNose in Ihre Freundesliste auf
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