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Kellerkind-Audioforum » Lautsprecher » Passive LS » Veschiedene Marken » Sonus Natura Extremi - was für Arbeit hinter einem speaker steckt! » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 19599

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Morjen morjen Martin,

neee - da dürfte ich ja nicht sagen, was ich wirklich denke.

Nur das, was positiv ist und genau da liegt das Problem - wo Licht ist, ist auch Schatten. Den Schatten habe ich hier auch benannt, was nützen die geilsten Boxen, wenn sie nur extrem beschränkt verfügbar sind mit langen Lieferzeiten.

Das schreckt schon mal einen großen Teil der Leute ab, die heute und hier was Neues auf die Bude wollen und nicht in 2 oder 3 Monaten. Ich selber gehöre auch zu einer Käuferschicht, die schon von vielen Produkten zurückgetreten sind oder sie erst gar nicht bestellten, weil nicht gleich verfügbar und das Nervenkostüm nicht mitspielt.

War vor zig Jahren auch beim ersten großen 3 D Samsung TV so, den ich bei einem Händler in Ludwigshafen bestellte, sollte 2-3 Wochen Lieferzeit haben und mußte ich im Voraus bezahlen.

Als der nach 4 Wochen immer noch nicht da war, war ich derart entnervt, daß ich vom Vertrag zurückgetreten bin weil es hieß, da sdauere weitere 2-3 Wochen und habe lieber mit meinem alten TV noch 2 Jahre zugebracht.

Bei der Extremi wird aber hoffentlich auch in Sachen Verfügbarkeit für schnell Entschlossene alles gut, wenn MD das in die Hände nehmen.

Ich bin sehr gespannt, wie alles weiter geht.

Prost

_______________
Bekennender Thivanese und emittierender Klipschonaut, sowie bekehrter Wharfedale Linton 85 Jünger mit RME Adi als Datenpapi! Clowni


Prost

10 Jul, 2019 07:53 43 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
monkeybass
Gast


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in der Hinsicht unterscheiden wir zwei uns.... wenn ich etwas gefunden habe, dass mir total gefällt, und etwas mit dem ich auch eigentlich recht zufrieden bin bei mir Zuhause steht.... dann kann ich auf etwas besonderes auch gerne mal warten...

Und etwas aus einer kleinen, exclusiven Serie oder sogar etwas individuell für mich gefertigtes oder vielleicht nur im Detail angepasstes Einzelstück zu haben hat seinen Reiz.... genau mit so etwas können kleine Hersteller punkten


... aber zum Glück ist da jeder verschieden....

10 Jul, 2019 08:06 48
cay-uwe
Routinier




Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 315

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Das mit den Lieferzeiten ergibt sich aufgrund meiner Geschäftsphilosophie, nämlich auf Kundenwünsche einzugehen. Das kostet Zeit, da für jeden einzeln gefertigt wird.

Für manche ist das nichts, da sie schnell ihr Produkt haben möchten, andere wiederum finden das Besondere gut.

Durch die Unterstützung von MD-Sound muss eventuell dieses Prinzip überdacht werden um kurzfristiger agieren zu können.

Da habe ich mir bereits im Hintergrund Optimierungen zurechtgelegt Zwinker

Ich sehe, unser "monkeybass" ist mir zuvorgekommen ...

_______________
Happy listening, Cay-Uwe

Gewerblicher Teilnehmer
http://www.sonus-natura.com/

10 Jul, 2019 08:14 55 cay-uwe ist offline Email an cay-uwe senden Homepage von cay-uwe Beiträge von cay-uwe suchen Nehmen Sie cay-uwe in Ihre Freundesliste auf
monkeybass
Gast


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Meine Meinung

10 Jul, 2019 08:25 01
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 19599

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Morjen morjen Martin,

ich wollte nicht meckern oder so, dir nur aufzeigen, warum ich - nichtmal gegen viel Geld und gute Worte - Werbung für etwas machen würde, wo ich dann Verpflichtungen habe - wie gewisse Dinge zu verschweigen oder unter den Tisch zu kehren.

Daher mache ich doch auch immer Langzeitthreads zu den Sachen, die mich flashen, die teilweise schon 5 Jahre laufen.

Im Netz findet man zig Einträge zu quasi jedem Produkt - das meiste wohl auf Amazon mit einem Ersteindruck am Liefertag und dann wars das auch schon.

Als aktuelles Beispiel benenne ich dir mal meinen RME ADI 2 DAC, den hatte ich am ersten Tag oder zweiten Tag schon wieder in der Schachtel für den Rückversand, weil ich nicht mit klar kam:) Und zu was für einem Segen mutierte das Dingen in meinem Hause, wo mittlerweile 2 davon schuften. Zum Glück gabs Leute in und außerhalb des Forums wo mir da unter die Arme gegriffen haben.

Daher lege ich immer die Karten bei meinen Freunden auf den Tisch - daß was nicht läuft liegt manchmal auch nicht am Produkt sondern am fehlenden Verständnis des Benutzers.

Umgekehrt genauso - nach großem WOW am Anschaffungstag kam schon öfter ein gequältes AU nach einiger Zeit - ging mir bei der Tannoy Kensington so.

Prost

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Prost

10 Jul, 2019 08:39 08 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
monkeybass
Gast


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Keine Sorge, Werner, ich habe deinen Beitrag nicht als meckern gewertet... mittlerweile glaube ich ungefähr zu wissen wie du tickst... und das respektiere ich natürlich... ich wollte nur meine, in diesem Fall, andere Sichtweise kund tun....

10 Jul, 2019 08:46 38
mannitheear
Gast


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Zitat:
Original von Kellerkind
Hallo Manni,

das war mir klar, daß das so kommt.

Ich kenne ja deinen Werdegang und du hast präzise geschildert, was deine Anforderungen sind und was dir wo mehr und was weniger gefallen hat -

als ich die fertige Extremi bei Cay-Uwe hörte, mußte ich gleich an dich denken.

Dieser Lautsprecher ist perfekt ohne langweilig zu sein, entfaltet keinen Eigenklang und hat dennoch Caracter in der Darbietung, wird niemals steril und hat dennoch Drive und Attacke wie ein T-Rex.

Hinzu kommt, daß Cay-Uwe mit seinem Fleiß Job eine gehörmäßige Zeitrichtigkeit hinkriegte, die ich an anderweitigen Boxen wirklich nur mit Hilfe von SPL Vitalizern und Zuhilfenahme von Phasendrehungen so hinkriegte, daß man Ereignisse dermaßen aufgetrennt wahrnehmen kann.

Das führt übrigens bei einer Extremi die Verwendung eines Supertweeters ad absurdum, so wie Tannoy es meinetwegen machen.

Ich selber hätte nie und nimmer gedacht, daß Cay-Uwe die Extremi über die Jahre so weit voran bringt, die ersten Versuche - sowohl Kompakt als auch als Standbox haben mich wirklich nicht umgehauen - und hinkten Meilen hinter eine Tannoy Glenair in der Performce hinterher - die nun fertige Version nach zig Jahren - deklassiert wirklich das Meiste, was ich kenne, zu hüftsteifen Gehversuchen.

Hätte mich nicht der Donnerschlag aus Vietnam so getroffen - ich hätte die Extremi sofort bestellt. Meine Thivanen können vieles nicht so gut, wie eine Extremi, machen aber einiges so unendlich schön, daß ich da nicht von wegkomme.

Ist wieder eine ganz andere Art des Hörens und völlig andere Philosophie.

Das sind quasi die "Röhren" unter den Boxen - und da würden dich ähnliche Faktoren stören, wie an deiner Turnberry.

Jetzt kannst du das Thema Lautsprecher ein für allemal abhaken, brauchst dich auch nicht mehr nervös machen zu lassen, ob du was verpaßt, wenn mal wieder neue Wunderhupen durch Presse, Handel und Foren getragen werden - denn besser als die Extremi geht schon mal gar nicht - anders kann mans immer machen - aber - bei anders wird dich wieder was nerven - das übliche - alles hat seinen Preis.

Was die monatelange Lieferzeit angeht - das ist eigentlich Cay-Uwe größtes Problem - die monatelange Lieferzeit gibts ja jetzt schon , wo nur vereinzelt welche verkauft werden - weil Cay-Uwe nur auf Auftrag arbeitet.

Wenn MD endlich ihren Demospeaker haben - wird da wohl schnell ein Jahr und mehr draus - ich weiß auch nicht, wie das gehen soll, falls Martin beim Hören aus den Latschen kippt und als angehender Extremi Vertrieb gleich mal 100 oder mehr Extremi ordern will. Es wird da bestimmt auch nicht lange dauern, bis das durch die Fachpresse geritten wird.

Aber das soll unsere Sorge nicht sein:)

Ich persönlich sehe es so, daß die Extremi, wenn man es richtig anpackt - in der High End Branche schier eine Lizenz zum Geld drucken werden könnte. Das Zeug zur Legende hat sie.

Ich bin gespannt, wie sich das alles weiter entwickeln wird.

Ich freu mich erstmal riesig für dich mit - ist einfach ein ganz anderes Leben, wenn man tägliche maximale Freude haben darf !

Das wird auch noch etliche deiner künftigen Besucher erwischen, da bin ich mir ziemlich sicher. Denn du weißt auch energetisch sehr gut, wie man einen Lautsprecher in einen Raum einpflegt und hast einiges an Erfahrungen.

Prost


Hi Werner,

über diesen Beitrag habe ich mich ganz besonders gefreut, weil er zum einen viele Punkte genau auf den Punkt bringt aber auch deswegen weil er mir wieder zeigt, daß es zwischen uns bei aller Verschiedenheit immer wieder so eine Art fast telepathische Verbindung gibt.

In einem Punkt möchte ich aber gerne zumindest teilweise widersprechen und zwar "Das sind quasi die "Röhren" unter den Boxen - und da würden dich ähnliche Faktoren stören, wie an deiner Turnberry." Ich habe mich eine Weile mit diversen Breitbändern befasst und kann deine Begeisterung gut nachvollziehen. Der große Unterschied und Vorzug gegenüber z.B. Tannoy liegt darin, daß ein Fullranger keine Phasenschweinereien macht und dadurch eben sehr homogen und "aus einem Guss" spielen kann, zumindest prinzipiell.

Jetzt möchte ich Werners Post dazu nutzen, den derzeitigen Stand meiner Eindrücke von der Extremi ein wenig in Worte zu fassen.

Die Extremi klingt zunächst einmal extrem offen, daher ja auch deine zutreffende Bemerkung daß hier ein Supertweeter absurd wäre.
Damit verbunden ist ein Maß an Durchhörbarheit, das ich mir immer erträumt habe und das ich bisher erst ganz ganz selten gehört habe. Und zwar bezieht sich das auf das ganze Frequenzspektrum vom Tiefbass bis in die höchsten Höhen und ist unabhängig von der Lautstärke. Leise oder laut kann man tief in eine Aufnahme hineinhören und jedes Instrument, jede Stimme genau verfolgen - wenn man möchte. Das gelingt auch deswegen so gut, weil die klangfarbliche Palette der Extremi keine Grenzen zu kennen scheint. Ich habe z.B. bei großorchestraler Musik noch keinen Lautsprecher erlebt, der die Klangfarben der verschiedenen Streichergruppen, der diversen Holzbläser und Blechbläser so differenziert wiedergibt. Also Geigen klingen anders als Bratschen, eine Klarinette anders als eine Oboe, Trompeten anders als Posaunen etc. Das trifft aber genauso für alle anderen Musikarten und Instrumente zu. Schlagzeug, Gitarre, Klavier, einfach alle Arten von Naturinstrumenten werden natürlich und sehr spezifisch wiedergegeben. Damit ist aber die Bandbreite der Extremi noch lange nicht ausgeschöpft, denn auch Rock und E-Gitarre kommt authentisch - und mit anscheinend grenzenlosem Drive und Wucht, die Grenzen liegen nur bei einem selber bzw. der eigenen Hörsituation und nie beim Lautsprecher.
Die letzten Tage habe ich zig verschiedene Tracks der unterschiedlichsten Genres über die Extremi gehört und trotz der immensen Offenheit hat sie mich nicht ein einziges Mal angeschrien, gekreischt oder geplärrt. Auch konnte ich weder auch nur die geringste Spur von Sibillanz (gegen die ich sehr empfindlich bin) feststellen noch irgendwelche Resonanzen im Mittenbereich z.B. bei Klavier. Im Gegenteil, bei vielen Stellen wo ich mit bisherigen Lautsprechern immer das Gefühl hatte, an irgendwelche Grenzen zu stoßen, seien es jetzt Streichertutti, die dann schon mal ins Kreischige abdriften, eine sich zuspitzende Klavierpassage, Pauken oder ein Bass, die dann alles andere ein bisschen zusumpfen und ins Schwimmen bringen - keine Spur davon bei der Extremi. Es sei denn sowas ist schon auf der Aufnahmen mit drauf!
Ich habe bisher mit jedem Lautsprecher solche "Grenzerfahrungen" machen müssen, wo man dann schon fast automatisch an bestimmten Stellen etwas dem Kopf einzieht weil die Wiedergabe halt irgendwie unsauber wird. Mit der Extremi habe ich solche Stellen bisher vergeblich gesucht.
Auch eine dynamische aktuelle Aufnahme wie Nordub mit Nils-Petter Molvaer,, Sly & Robbie und elektronischen Anteilen kann die Extremi genauso abartig zwingend und markerschütternd bei völliger Lässigkeit wiedergeben wie ich das live in Erinnerung habe.
A propos: Live Aufnahmen, auch mittelprächtige, sind eine besondere Domäne der Extremi. Oft sind ja Live Aufnahmen aus zwei Anteilen zusammengesetzt, einem der direkt vom Mischpult abgegriffen wird und einem der über die PA lief um die Atmosphäre einzufangen. Und gerade z.B. eine Stimme die offenbar über PA lief, kann die Extremi so authentisch, unangestrengt und nonchalant in den Raum stellen, daß man meint live mit dabei zu sein.
Der einzige Anflug von Lästigkeit, den ich der Extremi bisher entlocken konnten sind Aufnahmen, die in den Höhen unnatürlich hochgezogen wurden. Abar auch da kreischt oder zerrt nichts, es ist dann einfach "too much".

Den Begriff Dynamik definiert die Extremi für mich gerade völlig neu, damit bin ich auch noch nicht ganz "durch". Bisher war ich gewohnt, ein bisschen "aufdrehen" zu müssen um alle Einzelheiten mitzubekommen, aber auch um die erwünschte Lebendigkeit zu erreichen. Das ist mit der Extremi nicht nötig, es klingt immer lebendig und man bekommt immer alles mit, auch bei geringerer Lautstärke. Im Prinzip wird es nur lauter, wenn man lauter aufdreht, nur die Größe der virtuellen Bühne wächst bis zu einem gewissen Grad mit. Die andere Seite ist aber auch, daß man gerade Klassik mit der gewohnten Lautstärke beginnt und dann in den fortissimo Passagen irgandwann merkt wie abartig laut das geworden ist, wo andere Lautsprecher längst komprimiert hätten.
Das Paradox besteht nun darin, daß ähnlich wie bei einem Live Symphoniekonzert, die dynamische Bandbreite zwischen ppp und fff immens groß ist, andererseits aber man aber völlig das Gefühl dafür verliert wie laut es wirklich ist, da nichts zerrt oder komprimiert usw.

Ja und da ist noch der Bass. Die Extremi hat wie man vermuten kann ausreichend Bass, mehr als die Turnberry und völlig anders. In meinem quadratischen Raum gibt es natürlich Raummoden, die nicht weguzudiskutieren sind. Mit passender Wahl des Lautsprecherstandorts und des Hörplatzes kann man ja schon viel erreichen und die Extremi macht hier auch nicht mehr Probleme als die Turnberry, eher gefühlt weniger auch wenn es natürlich hin und wieder Stellen gibt wo man merkt daß es jetzt ein bissschen zuviel ist. Die Extremi geht auch deutlich tiefer. Angegeben ist die untere Grenzfrequenz mit 33 Hz bei -6dB aber gefühlt geht sie bis unter 30 Hz, jedenfalls steigt sie sehr sanft nach unten aus. Bass ist aber nur da, wenn er auf der Aufnahme ist, die Extremi macht da nichts dazu, lässt aber auch nichts weg. Bassläufe werden viel gleichmässiger wiedergegeben als mit der Turnberry und natürlich druckvoller, sofern die Aufnahme es so vorsieht. Das Schöne am Bass (und ein weiteres Paradox!) der Extremi ist, daß er auch bei geringer Lautstärhe schon voll "da" ist aber bei hoher Lautstärke dennoch der Raum nicht "überladen" wird.

Erwähnenswert ich auch die Stimmwiedergabe der Extremi. Die meisten Lautsprecher dicken Stimmen ja auf, man merkt das deutlich bei gesprochenen Stimmen. Die am Anfang der Max Richter-CD "Blue Notebooks" von Tilda Swinton gelesenen Textpassagen habe ich noch nie zuvor so deutlich artikuliert und natürlich, geradezu entschlackt gehört. Aber auch bei Oper sind die Stimmen oft auch kompakter, natürlicher und weniger aufgeblasen aufgenommen als man das üblicherweise aus dem Pop und Rockbereich kennt, und genau so gibt die Extremi das wieder. Ist die Aufnahme einer Stimme aber voluminös und "groß", klingt es auch so.

Klavier, eines meiner Lieblingsinstrumente, mit dem sehr viele (und gerade auch große!) Lautsprecher Probleme haben klingt fantastisch. Homogen, klar, bruchlos und mit absolut sauberem Anschlag.

Tja das wär's erstmal für heute und nun könnte man meinen, ich wäre am Ziel des perfekten Klanges.
Das bin ich (noch) nicht, mein Ziel daß die Musik nicht wie eine Projektion erscheint, sondern daß die Energie tatsächlich von den Musikern auf der virtuellen Bühne zu kommen scheint, habe ich noch nicht ganz erreicht. Daß das überhaupt möglich ist, habe ich bisher auch nur ganz wenige Male erfahren.
Als nächstes steht nun die von Werner angesprochene Optimierung der energetisch Einbindung der Lautsprecher an den Raum an und ein neuer Verstärker ist auch geplant.

Ich habe mir ja lange einen Lautsprecher gewünscht der "alles" kann, von Streichquartett bis Rockkkonzert und habe diesen nun tatsächlich für mich gefunden, obwohl sehr erfahrene Leute eher bezweifelt haben daß es sowas überhaupt gibt.

Eins muß ich noch loswerden: Cay macht ja immer so einen lieben, netten Eindruck von jemandem der kein Wässerlein trüben kann. Aber täuscht euch nicht: für mich gehört er ab jetzt zu den "Hexenmeistern" der Zunft, die irgendwie "zaubern" können und ganz besondere Gerätes erschaffen, die sich bei allem Charakter ganz zurücknehmen und in den Dienst der Musik stellen! Danke dafür!

LG
Manfred

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von mannitheear am 10 Jul, 2019 12:42 42.

10 Jul, 2019 12:42 07
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 19599

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Hallo Manni,

danke für den schönen Bericht.

Cool!

Da macht das Lesen so richtig Spaß!

Übrigens mit dem die Röhre unter den den Boxen meinte ich eigentlich nicht den kleinen Breitbänder von Thivan, sondern mein großes Horn - die Eros - von der ich derzeit ums Verrecken nicht mehr loskomme.

Hast recht, der Breitbänder arbeitet wesentlich sauberer.
Aber schaun wir mal - wenn ich meine RF 7 gut unterkriege kann alles passieren.

Ach so, bzgl. deiner Bassgeschichte - ich weiß nicht, ob du das schon weißt - je nach Aufstellung (Wandnähe) hat Cay-Uwe die Möglichkeit über die Länge der Bassrohre den Bass nochmal fein abzustimmen aufs Zimmer - ist die eine Sache -

die andere Sache - er kann auch - wenn du weißt wohin mit der Extremi auf Dauer - bei dir Messungen vornehmen und dann so einen kleinen Kasten bauen, der zwischen amp und Lautsprecher kommt - das ist wie ein fixes EQ Band - welches dir dann die Problemfrequenz des Zimmers im genauen Maße unterdrückt.

Wäre bei dir wahrscheins ratsamer als Digitalkorrekturen - da du viel analog unterwegs bist.

Früher hätte ich gesagt, stelle dir die Bude mit Absorber voll - aber da bin ich heute gar kein Freund mehr davon, da ich mich mit dem Kram im Raum einfach unwohl fühle, zumal das meiste Zeug auch noch ewig müffelt wie Turnschuhe mit verschwitztem Käsefuß.

Prost



Prost

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Bekennender Thivanese und emittierender Klipschonaut, sowie bekehrter Wharfedale Linton 85 Jünger mit RME Adi als Datenpapi! Clowni


Prost

10 Jul, 2019 16:00 53 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Carsten Carsten ist männlich
Foren As


Dabei seit: 06 Aug, 2018
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Manfred,

ansprechender Hörbericht. Leider (oder zum Glück) bin auch ich gerade bestens versorgt. Geht mir da wie unserem Kellermeister. Hinzu kommt, ich müßte ein Mehrfaches investieren, als mich meine Retro Canterburys gebraucht oder auch meine Eros 9 gekostet hatten und mehrfach besser klingen kann es nicht. Da setzen meine Ohren klare Grenzen. Ich finde Werner, Ludwig und andere machen sich zu viel Streß. Auch du.
Wenn ich von absoluten Live Gefühl lese und perfekte Übertragung der Bühne und Optimierung vom Bass verliere ich die Lust. Letztendlich ist das Ziel doch angenehm im eigenen Zimmer hören zu können. Und die meisten Aufnahmen entstehen im Studio in winzigen Aufnahmekabinen und nicht in einer Konzerthalle. Wenn es schön tönt finde ich es schön und muß da keine Wissenschaft draus machen. Dann freue ich mich einfach. Letztens präsentierte mir Werner seine Optimierung an der Eros 9, nachdem Cay bei ihm Messungen machte, und er seinen Bass anpaßte. Welch eine Arbeit und Zeit da drin steckte! Aber trotzdem sagte ich ehrlich zu Werner: Das hat vorher super geklungen. Jetzt klingt es anders und ist immer noch super. Ein Zimmer ist nunmal ein Zimmer und hat einen Klang. Es kommt niemand auf die Idee sich dort nur noch über Mikrofon direkt in einen Raumanpassungsgenerator zu unterhalten. Extreme Fälle mit Hall gibt es, da versteht man die eigene Stimme nicht mehr.
Meiner Meinung nach hat die Welt sich sehr lange rund gedreht - BEVOR - man mit Raumakustik den Hifi Hörern ein schlechtes Gewissen suggerierte. Werners Hilfsbereitschaft und Besuche begrüße ich sehr. Aber wenn er hier war bin ich meistens sehr verunsichert, da er "Dies" und "Das" raushört und korrigiert oder korrigieren will. Während mich das alles nicht stört. Werner nennt mich oft "schmerzfrei" oder auch "merkbefreit". Ich kriege schon mit, wenn was geändert wird. Nur die meisten Sachen sind mir recht egal. An ein Zimmer gewöhnt man sich auch! Und hat man wegen dem Zimmer halt etwas zu viel Bass ist das bei den meisten Aufnahmen sogar angenehm. Werner justierte mir ja einen BSS. Den habe ich vor 4 Wochen abgeklemmt. Ich laß meine Wellen stehen wo sie sind. Grinsengel

Die Extremi werde ich mir irgendwann bei Werner mal anhören. Früher oder später kauft der die sowieso.

_______________
Mit Grüßen von Kopf bis zu den Füßen
vom Augenpipimaschinenbetreiber

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Carsten am 11 Jul, 2019 08:30 23.

11 Jul, 2019 08:28 39 Carsten ist offline Email an Carsten senden Beiträge von Carsten suchen Nehmen Sie Carsten in Ihre Freundesliste auf
mannitheear
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Hallo Carsten,

ich finde deinen Beitrag in seiner Offenheit toll, würde aber dieses Thema gerne in einem anderen Thread führen, da es hier nicht hergehört.

Hier der neue Thread: https://www.kellerkind-audioforum.at/thr...eadid=1840&sid=

Das Thema ist hochinteressant, aber den Extremi wird eine Grundsatzdiskussion absolut nicht gerecht, weil sie sehr humane und sogar bodenständige Lautsprecher sind, fernab vom üblichen Branchenwahnsinn,

LG
Manfred

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von mannitheear am 11 Jul, 2019 08:52 30.

11 Jul, 2019 08:51 06
cay-uwe
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Manfred,

ich habe Deinen Beitrag bereits gestern abend gelesen, aber es war spät und daher komme ich erst heute dazu mich für Deinen Bericht und der Mühe die dahinter steckt zu bedanken.

Prost

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11 Jul, 2019 10:00 20 cay-uwe ist offline Email an cay-uwe senden Homepage von cay-uwe Beiträge von cay-uwe suchen Nehmen Sie cay-uwe in Ihre Freundesliste auf
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Manfred,

was ich Dich noch fragen wollte, mit welchen Verstärker hast Du hauptsächlich gehört, Deinen Röhrenverstärker oder den ICEpower basierenden ?

Natürlich wird es Klangunterschiede geben, aber wie äußern sich diese für Dich ?

_______________
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14 Jul, 2019 07:41 27 cay-uwe ist offline Email an cay-uwe senden Homepage von cay-uwe Beiträge von cay-uwe suchen Nehmen Sie cay-uwe in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von cay-uwe
Manfred,

was ich Dich noch fragen wollte, mit welchen Verstärker hast Du hauptsächlich gehört, Deinen Röhrenverstärker oder den ICEpower basierenden ?

Natürlich wird es Klangunterschiede geben, aber wie äußern sich diese für Dich ?



Hallo Cay,

ich habe bisher wechselseitig mit beiden Amps gehört, die Unterschiede sind nicht gewaltig und ich kann es noch nicht so recht fassen und beschreiben. Die Extremi läuft sjedenfalls chon sehr gut und allürenlos mit diesen Amps, kann aber sicher was Besseres vertragen!

LG
Manfred

14 Jul, 2019 11:42 11
cay-uwe
Routinier




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Manfred,

ich habe nicht ohne eine gewisse Absicht gefragt, denn ich habe mir viel Mühe gegeben die Extremi so zu gestalten, dass sie Verstärker nicht vor zu all komplexen Aufgaben stellt.

Bei mir wir hauptsächlich im Bass ein Unterschied wahrgenommen, wenn ich von der Sonus Natura Lumina mit ihren 2x 10Watt auf einen transistorisierten Verstärker umschalte.

Erst bei genaueren Hinhören werden die Unterschiede deutlich, auch zwischen den verschiedenen Konzepten.

Daher bin ich sehr gespannt wenn ich demnächst bei ASR bin und ich die Extremi mit den Emitter hören kann ...

_______________
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15 Jul, 2019 07:20 10 cay-uwe ist offline Email an cay-uwe senden Homepage von cay-uwe Beiträge von cay-uwe suchen Nehmen Sie cay-uwe in Ihre Freundesliste auf
mannitheear
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Selbst im Bass sind die Unterschiede geringer als ich das von der Tannoy in Erinnerung habe! Ich habe das Gefühl, die Extremi benötigt eher weniger Kontrolle durch den Amp als die Tannoy und ist auch was Aufstellung etc betrifft genügsamer.
Ansonsten klingt es mit der Röhre etwas luftiger und mit mehr räumlicher Tiefe aber die ICE klingt genauer und ehrlicher. Diese Unterschiede sind auch bei anderen Speakern da.
Ich habe mit der Extremi eine bessere Feindynamik als mit meinen bisherigen Lautsprechern aber aus der Erfahrung weiss ich das da Verstärkerseitig noch deutlich mehr geht als mit den vorhandenen Amps, ebenso bei der räumlichen Tiefe!

Der Emitter ist sicher eine Macht aber ich persönlich mag einfachere Konzepte und weniger brachiale Elektronik lieber.
In meiner finalen Kette wird es auch keine OpAmps im Signalweg geben, da ich die bisher in jedem einzelnen Fall wo welche im Spiel waren als irgendwie limitierend empfunden habe. Ich nehme mal an, dass der Emitter hier die grosse Ausnahme von der Regel ist aber der Aufwand ist ja auch immens.

15 Jul, 2019 08:00 59
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



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Morjen morjen,

die Extremi reagiert auf amps sehr deutlich - bei Cay-Uwe hörten wir mit seiner Lumina und einem - ich meine Linn -
größer hätte der Unterschied nicht ausfallen können.

Mit der Lumina ein Traum- mit dem Linn klang es nur noch eckig und weit weniger emotional. Ich bat nach wenigen Minuten das Ding wieder abzuhängen weil einfach zu viel Potential auf der Strecke blieb.

Und wie man im Lumina Thread liest vom Andreas - war auch bei ihm an der Extremi (er hat selber eine) der Unterschied zwischen Röhren amps gewaltig.

Daß die Extremi elektrisch mit fast allen amps laufen dürfte/sollte - wegen Wirkungsgrad und Linearisierung heißt nicht, daß der Klang nicht differiert.

Cay-Uwe wird bei ASR staunen, wenn die den dicken Brocken anhängen.

Meine Baby Emitter sind klanglich anders abgestimmt, als die Serie, die man dort zu hören kriegt.

Prost

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15 Jul, 2019 08:06 03 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
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PS: Daß bei Manni der Ice Power und seine Röhre klanglich ähnlich rüber kommen, glaube ich gerne, denn wenn die Impedanz paßt - und das tuts bei der Extremi - sind die Ice Modelle klanglich die Röhren unter den "Schaltis".

Mir fiel das damals schon bei Cay-Uwe an der Unikat mit seinem Ice Power auf.

Prost

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Prost

15 Jul, 2019 08:11 44 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Manni,

Zitat Manni:
Selbst im Bass sind die Unterschiede geringer als ich das von der Tannoy in Erinnerung habe! Ich habe das Gefühl, die Extremi benötigt eher weniger Kontrolle durch den Amp als die Tannoy und ist auch was Aufstellung etc betrifft genügsamer.
Zitat Ende

Na das glaube ich dir absolutely gerne und liegt in erster Linie mit daran, daß die Extremi vernünftig von der Impedanz linearisiert wurde.
Soweit ich damals informiert wurde von Tannoy - ist das eingebaute Koaxialhorn der Turnberry selbiger, der auch in meiner Tannoy Westminster T.W. werkelte - daher war mir die Turnberry vom Sound auch gleich so megasympathisch- ich sprach immer von meiner Mini Westminster.

Optik war ja auch ähnlich:)

Dieses Horn - pfuhh - ich meine es war um 10 khz, weiß es nicht mehr genau geht auf ca- 1 Ohm!!! in der Impedanz runter -

das macht einigen amps das Leben zur Qual.

Bei der Glenair verhielt sich das übrigens ähnlich.

Die Turnberry wurde daher von den Röhrenfans recht wenig abgefeiert, während die Stirling wirklich abräumte - ähnlich aufgebaut - aber - mit einem anderen Koaxialhorn, daß sich unkritischer verhielt (dafür aber bei Trasistoramps in den Ohren kratzen konnte- während es bei Röhren prima paßte).

Weiter happy listening mit deinen extremen Freudenspendern!

Prost

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Bekennender Thivanese und emittierender Klipschonaut, sowie bekehrter Wharfedale Linton 85 Jünger mit RME Adi als Datenpapi! Clowni


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15 Jul, 2019 09:02 53 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
mannitheear
Gast


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Zitat:
Original von Kellerkind
Morjen morjen,

die Extremi reagiert auf amps sehr deutlich - bei Cay-Uwe hörten wir mit seiner Lumina und einem - ich meine Linn -
größer hätte der Unterschied nicht ausfallen können.

Mit der Lumina ein Traum- mit dem Linn klang es nur noch eckig und weit weniger emotional. Ich bat nach wenigen Minuten das Ding wieder abzuhängen weil einfach zu viel Potential auf der Strecke blieb.

Und wie man im Lumina Thread liest vom Andreas - war auch bei ihm an der Extremi (er hat selber eine) der Unterschied zwischen Röhren amps gewaltig.

Daß die Extremi elektrisch mit fast allen amps laufen dürfte/sollte - wegen Wirkungsgrad und Linearisierung heißt nicht, daß der Klang nicht differiert.

Cay-Uwe wird bei ASR staunen, wenn die den dicken Brocken anhängen.

Meine Baby Emitter sind klanglich anders abgestimmt, als die Serie, die man dort zu hören kriegt.

Prost


Hi Werner,

hierzu noch eine kleine Geschichte: als ich die Extremi abholte, hörten wir noch ein bisschen Musik mit meinen neuen. Die Lumina war frisch eingeschaltet und klanglich war ich zunächst etwas ernüchtert und frage mich schon fast, ob meine Entscheidung vielleicht doch etwas voreilig war. Nach 10 - 15 Minuten jedoch war die Lumina voll da und es klang wie ich es in Erinnerung hatte!

Wir hatten dann noch kurz mit der Linn gehört, aber im Wesentlichen nur Percussion und da habe ich die Unterschiede nicht so dramatisch empfunden wie du. Dennoch, wenn ich mich zwischen Lumina und Linn entschieden müsste, wäre das auch völlig klar. das bisschen Mehr an Basskontrolle was die Linn im Direktvergleich bietet wiegt den luftigeren und geschmeidigeren Klang der Lunina nicht auf.

LG
Manfred

15 Jul, 2019 09:52 05
mannitheear
Gast


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Zitat:
Original von Kellerkind
Weiter happy listening mit deinen extremen Freudenspendern!
Prost


Danke Werner,

das Kapitel Lautsprecher iat für mich erstmal abgehakt - wenn sich im Langzeittest nix ändert, wovon ich nicht ausgehe, wohl für sehr lange Zeit! Daumen rauf

Prost

15 Jul, 2019 10:03 33
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