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Kellerkind-Audioforum » Lautsprecher » Passive LS » Veschiedene Marken » Wharfedale Linton 85 - seriöser Test 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Carsten Carsten ist männlich
Foren As


Dabei seit: 06 Aug, 2018
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Guten Morgen,
ich besuchte Werner am freitag kurz. Ich war wirklich sehr positiv überrascht wie stimmig das nun rüberkommt. Daß Werner gerne ein Pfund auf den Bass drauflegt wissen wir ja alle. Er fährt daher in seinem RME Wandler mehrere Korrekturprogramme von neutral bis spaßig und kann beliebig schalten. Die Darbietung der Linton bei ihm sagt mir nun wirklich zu. Das hat aber die Thivan Fullrange 10 MK 3 und die Klipsch RB 81 MK 2 ebenfalls getan. Eigentlich wollte ich damals die Thivan Fullrange von Werner kaufen, sie harmonierten hier aber nicht so gut, wie bei ihm. Ich hoffe nunmehr daß Werner mich bald besucht und meine Linton ähnlich schön anpaßt. Bei ihm schalteten wir auch direkt um - also Vergleich zwischen Korrektur und ohne Korrektur. Das war auch für mich deutlich heraushörbar. Ich würde hervorheben wollen, daß der Hochton signifikant transparenter und detailreicher wirkt, wenn der Bassbereich "entsumpft" wird. Tatsächlich wird derart korrigiert eine wandnahe Aufstellung der Linton 85 möglich.
Prost

_______________
Mit Grüßen von Kopf bis zu den Füßen
vom Augenpipimaschinenbetreiber

27 Oct, 2019 07:39 47 Carsten ist offline Email an Carsten senden Beiträge von Carsten suchen Nehmen Sie Carsten in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
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Hallo Carsten,

ich werde mich gerne bemühen dir das gelegentlich zu optimieren -
ich verstehe aber nicht, was ich da großartig machen soll, soweit du erzählt hast, steht die Linton bei dir völlig frei aufgestellt - wenn du sie mal anschließt.

Oder sollte ich dir da evtl. gewisse Bereiche anheben?

Verwirrt

_______________
A lucky life between monsters of Rock!

27 Oct, 2019 15:05 57 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
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Hallo Leute,

meine Wharfedale Linton 85 musiziert jetzt exakt 100 Betriebsstunden.

Ich bin wirklich hocherfreut wie wenig Einspieleffekte sie vorweist - nur der erste halbe Tag war ernüchternd, bis die Hochtöner "freigerußt" waren.

Ansonsten mag sein, daß alles noch süffisanter und geschmeidiger wurde, ich komme hier kaum dazu was zu vergleichen - also Sachen mehrmals über die Tage zu hören -und teste laufend neue Sachen über die Linton an.

Es macht so einen Heidenspaß mit diesen Ausnahmelautsprechern zu lauschen -
das ist echt krass im Quadrat. Die Linton ist der Inbegriff für Freude und Spaß am Hören. Ihre herrlich geschmeidige, süffisante und nie aufdringlich wirkende Art und ihre einzigartige Abstimmung lassen wirklich jede Aufnahme zu einer Neuaufführung und einem Hochgenuß werden. Derzeit teste ich haufenweise altes Zeuch durch, daß ich schon ewig nicht mehr hörte - auch die ganzen Erich Kunzel Sachen mit dem Cincinetti Pops Orchestra, wo in den 90er in Gravenbruch auf der High End Messe gerne hergenommen wurden.

Mit der Linton macht eigentlich jede Art von Musik Spaß. Ist kein Spezialist für Rock - wie die meisten Hörner - oder Klassik - wie die meisten Elektrostaten ........nein, die Linton hält sich völlig raus und flutet das Zimmer mit beseelter Mucke.

Das ist alles und in sich so was von stimmig - das paßt und das Hirn schaltet einfach ab und das Herz an.

Das unglaublichste aber ist der Hochton, so liebevoll und süß habe ich noch nie hohe Frequenzen gehört !

Letzte Nacht ließen wir einige Filmpassagen von den üblichen Blockbustern laufen, von Sauriergetrampel, Riesenaffenkämpfen, Explosionen, Superheldenschlachten blabla - alles was bumm macht eben -

unglaublich, wie dieser kompakte Lautsprecher das nicht nur souverän wie eine Standbox rüber bringt mit mehrfacher Membranfläche - nöö- das drückt richtig mit Körperschall in die Couch und fährt durch alle Glieder.

Und das auch bei über 90 db am Hörplatz mit einer Gelassenheit, daß einem Angst und Bange wird.

Mag sein, daß ich da wirklich massig Reserven geerntet habe, da ich durch meinen Roomgain und der wandnahen Aufstellung bedingt den ganzen Tiefbassbereich am RME Wandler eh drastisch reduziere und so die Boxen massiv entlastet werden.

Raummoden haben wohl nicht nur Nachteile:)

Aber mal zum Stimmenbereich - man kann TV Stimmen endlos aufdrehen - die plärren einen nie an - so rein und verzerrungsfrei kenne ich das von keinem anderen Lautsprecher und schon gar nicht auch nur von einer Kompakten!

Unbedingt unterstreichen muß ich immer wieder die Leisehörqualitäten -

da wir nebenan das Schlafzimmer haben - lasse ich sie nachts halt auf Flüsterpegel durchlaufen - das klingt alles derart echt und lebendig - und steht stabil im ganzen Zimmer - ein Hit ist das!

Da kenne ich ansonsten nur noch die Thivan Fullrange 10 MK 3, die das so auf der Pfanne hat.

Leute, ich hab keinen Plan, wie lange es diese Lautsprecher am Markt geben wird - scheint wohl so ne begrenzte Sache zu sein wegen Jubiläum, ich muß mich da mal aufschlauen. Wer gerade mit neuen Lautsprechern liebäugelt - sollte die Linton unbedingt mal daheim testen -

und nicht nach 5 Minuten ausstellen - sondern mal nen Tag spielen lassen- bevor man sich ein Hörurteil bildet - und natürlich - schauen, daß man entweder ordentlich von Wänden wegkommt - oder unterum e bissel zügeln mit EQ/Verstärker oder was auch immer.

Die Dinger haben für ihre Größe einen Tiefgang - das geht richtig in den Keller und die Linton schreckt auch vor großen Orgelpfeifen nicht zurück.

Ich kann eigentlich in fast allen Disziplinen nur Höchstwertungen vergeben.

Auch wenn es sicher nicht eine überragend hoch auflösende oder extrem spritzig dynamische Gangart ist - das können Koaxe und Hörner besser -

es ist hier die Kombination und Stimmigkeit, die die Musik macht.

Von einer Klipsch RF 7 oder einer Tannoy Kensington her kommend muß man sich schon einige Zeit einhören, verstehen und umgewöhnen.

An der Natur /Realität ist die Linton mit Sicherheit näher dran - was auch die Meßdaten der Audio bestätigen.

Ich selber war eigentlich extrem schnell und innert eines Tages voll überzeugt von der Linton. Das ging bei mir recht schnell, da meine Thivan Eros im Keller - obwohl es ein Horn ist - ähnlich an die Musik herangeht - wie die Linton.

Was mich halt besonders freut, daß ein derarter Ausnahmespeaker für derart kleines Geld zu kaufen geht - und nicht der Oberschicht im Volk vorbehalten bleibt.

Sollen halt die High Ender dieser Welt wieder mal die Nase rümpfen -
sie würden leichenblaß vor Staunen werden, wenn sie eine Linton neben ihrem Lautsprecher A/B hören könnten - auch wenn es Boxen zum Preis ner kleinen Eigentumswohnung oder eines Mittelklasseautos sind.

Die irre Stimmigkeit und Klangfarbenflut der Linton hat was Einmaliges an sich - das wird natürlich nicht jeder präferieren - ich tus jedoch ganz klar.

Soweit meine Gedanken derweil.

Ich bin total froh mit der Linton noch einen Ausnahmelautsprecher gefunden zu haben, der meinen Horizont mal wieder erweitert und eines meiner Equipments im Hause traumhaft betreibt.

Die Qual ist die Wahl, wann und wo ich was im Hause höre- da jetzt wirklich etliche wahnsinnig gute speaker hier spielen -

sei es die große Thivan Eros 9 Anni im Keller, die Klipsch RF 7 MK 2, die RB 81 MK 2 von Klipsch, die Hans Deutsch 304 - selbst meine alten Tannoy M 1 machen einen tollen Job.

Die meiste Zeit werde ich wohl mit der Thivan Eros und der Wharfedale Linton zubringen.

Prost

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A lucky life between monsters of Rock!

27 Oct, 2019 15:46 14 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
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Hallo Leute,

nachdem wir hier noch recht wenige Linton Benutzer haben, suchte ich mal im Netz, ob es denn nicht noch mehr deutsche Erfahrungsberichte gibt.

Da gibt es schon länger einen Thread in einem Analogforum -

ich bin begeistert, da schrieben noch einige user -

teilweise auch mit Bildern -

darunter auch hier der Rudolf:

https://www.analog-forum.de/wbboard/inde...rsary/&pageNo=1

Durch die Bank nur positive Rückmeldungen.

Das freut mich sehr für das Produkt!

Prost

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A lucky life between monsters of Rock!

27 Oct, 2019 16:24 13 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Generg Generg ist männlich
Routinier




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Ich war auch in anderen Foren zur Linton unterwegs.
Eigentlich keine Kritik, überwiegend Begeisterung.

Einen Punkt fand ich interessant. Die Empfindlichkeit war anfangs mit
90dB/2V @1m angegeben. Das ist nicht die übliche Entsprechung zu einem Watt,
die würde lauten 2,83V/@1m/ 90db.
Es soll sich um einen Fehler handeln, tatsächlich wäre sonst die Empfindlichkeit bei 1W nur ca. 87dB. Da hat einer Wharfedale angeschrieben und die Antwort zitiert.

Kurzer Sinn der langen Rede, die Lintor ist auch noch mit reellen 90dB/2,83V@1m
relativ empfindlich.

Hier die korrigierte Angabe auf der englischen Wharfedale Seite
von heute
Sensitivity (2.83v @1m) 90dB

Hier die alte Angabe aus dem Werbe PDF 

Sensitivity (2.0V/90dB @ 1m) 

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Generg am 27 Oct, 2019 17:39 49.

27 Oct, 2019 17:38 16 Generg ist offline Email an Generg senden Beiträge von Generg suchen Nehmen Sie Generg in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
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Nabend Generg,

das habe ich heute auch gelesen.

Ist sehr interessant für Röhrenanwender, wie dich.

In Richtung Rudolf las ich, daß er einen ganz kleinen Abacus an der Linton dran hat --

ich selber hatte die 60-120 Abacus in Maximalausbau vor etlichen Jahren im Hause - und brachte da nicht einmal meine Tannoy DC 8 Bookshelf zum Laufen.

Egal, wenn es bei Rudolf paßt - gönne und wünsche ich ihm das - bin aber auch recht sicher . gerade in Sachen Raumabbildung geht da noch ne Menge zu reißen mit anderen amps.

Ich habe hier halt mit dem ASR Emitter eine Komfortsituation - auch das wurde in anderen Foren besprochen - ich meine das unter der Verlinkung des Analogforums zum Deutschen Hifi Forum gefunden zu haben - mann was ich da heute alles abackerte - ! - da argumentierte auch mal irgendjemand ( bestimmt nicht zu Unrecht) - daß sich normalerweise user von zigtausend Euro amps kaum mit einer preiswerten Bocx abgeben und schwadronierter etwas ausführlicher.

Ja- kann ich alles nachvollziehen - und werde hier sicher nicht fordern, daß eine Linton mit einem Emitter laufen muß oder soll - zumal ich die noch mit nix Anderem zu hören kriegte.

Ich muß da mal meinen 500 Euro Emotiva bei Gelegenheit ranklemmen.

Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, daß das nicht weniger rockt - alldieweil -
die Linton so rein gar keine Konstruktion ist, wo man mit amps und Elektronik auf die Kacke hauen muß - ich halte sie für recht unkritisch - vom Ersteindruck - und was ich gelesen habe in den letzten Tagen.

Wo ich mir aber recht sicher bin, ist, daß die Bassgewalt an meinem amp halt besonders profitiert - das tat bis jetzt eigentlich jeder Lautsprecher -

könnte bei mir mit der Linton gar zu viel sein -

und mit einem anderen amp besser passen - weiß ich (noch) nicht.

Wie auch immer - die Linton hat sich in mein Herz gespielt - und gehört zu dem Besten - egal welche Preisklasse, Größe und weiß der Geier, was ich kenne (das ist ne Menge) , weil sie eben so ungeheuer stimmig ist - allumfassend energetisch ausgeglichen musiziert -

einfach mal anders ist als viele anderen -

und wirklich schier alles Quellenfutter - schön klingen läßt.

Ja, schön. Bewundernswert und gänsepellenerzeugend.

Da ist mir egal - ob die meßtechnisch gerade marschiert , meine Ohren sind keine Computer. Tolle Lautsprecher finde ich toll, weil sie eben mit möglichst viel Material, daß man zum Hören erhalten kann - toll klingen.

Die Wharfedale Linton 85 - läßt selbst die allerersten CD Produktionen aus den frühen 80ern toll klingen.

Die will nicht die beste Box der Welt sein oder in den Testrankings auf Platz 1 stehen - die will einfach nur den Käufer happy machen.

Ohren

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A lucky life between monsters of Rock!

27 Oct, 2019 22:13 53 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
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Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
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Morjen morjen,

was mir jetzt noch aufgefallen ist - im Analogforum hat man auch zum deutschen Hifi Forum verlinkt - und auch dort habe ich mich komplett durchgelesen -

erstens, der Entwickler der Boxen, ich habe den Namen schon wieder vergessen, soll da drüben für zig Lautsprecherfirmen, die für englischen Sound stehen - die Boxen entwickeln.

Und ich weiß nicht in welchem der beiden Foren, aber einer schrieb was zum "britischen Sound" - daß dort drüben in England die Wohnverhältnisse anders sind wie hier und oft unter wintergartenähnlichen Bedingungen gehört werden muß - von der Akustik her.

Davon kann ich ein Lied singen, denn seit wir unser Wohnzimmer renoviert haben - und dort neue Fenster drin sind -und nebenan über Glas auch der Wintergarten neu gemacht wurde -

ist die Akustik hier deutlich heller und klarer geworden -

was mich Monate kostete, akustisch mit meinen anderen Boxen wieder anzupassen.

Meine Klipsch RF 7 MK 2, die vorher weich und voll geklungen hat, funktioniert jetzt nur noch korrekt mit deutlicher Hochtondrosselung von minus 3 db und sehr breitbandig.

Die Wharfedale Linton hingegen muß ich im Mittel und Hochton nicht die Bohne berühren - die läuft traumhaft und die Höhen sind lecker und tropfen wie Honig aus den Boxen.

Wharfedale scheinen eher auf normale Wohnräume zu konstruieren - ich kann mir vorstellen, daß die Linton in sehr stark bedämpften Räumen untergeht.

Auch hat in den Foren jemand den Meßschrieb der Audio genauer erklärt - ich erzählte euch ja , daß gerade S und Zischlaute von Stimmen damit ein Hochgenuß sind und schön fleischig bleiben - in dem relevanten 6 khz Bereich sollen wohl bis zu 5 db weniger anliegen - was übrigens auch bei meiner Thivan Eros der Fall ist.

Von allem, was ich nun lesen durfte, sieht es wirklich so aus, daß wirklich jeder Heimanwender total happy ist und den Sound als streßfrei, schön und unroplematisch beschreibt, lediglich im Bass gibt es ab und an Aufstelllungsoptimierungen, da der wandnah halt recht heftig zulangt - habe ich ja hier auch durch und mußte anpassen.

Auf etlichen Bildern sah ich, daß die Boxen sogar vor Fensterflächen stehen bei den Leuten - dort wurde von keinerlei hohen Basspegeln gesprochen,auch da fällt mir wieder die Wintergartenaussage ein, die ich von einem Kenner britischen Sounds gelesen habe. Natürlich, wenn die Bassrohre ihre Energie auf Glasflächen abstrahlen, daß viel Energie mechanisch aufnimmt und mitvibriert - es sei denn dickes Panzerglas - das paßt dann schon!

Ein Anwender reagierte ähnlich dankbar wie ich in puncto Langzeithörtauglichkeit und erwischte sich und seine Frau bei einem 8 Stunden Hörmarathon. Fast alle reden wie ich vom Neuentdecken ihrer Musiksammlung und hören sich neu durch. Fast selbige Aussage las ich auch in einem verlinkten englischen Test.

Und immer wieder wird betont wie gut gerade alte records damit rüberkommen.

Das sind alles Dinge, die ich euch auch hier berichtete.

Ich scheine die Boxen ganz gut erfaßt und verstanden zu haben.

Ich bin mal gespannt, wie die Linton auf ihren eigenen Stands performt, die scheinen von Bildern her nicht sehr hoch zu sein, ich selber habe sie derzeit ja 66 cm hoch aufgebockt:)

Noch was - im verlinkten deutschen HF hat sich jemand die Arbeit gemacht und einige Tests über Google komplett ins deutsche übersetzt eingestellt.

Wharfedale haben da wirklich etwas Außergewöhnliches auf die Beine gestellt. Und ich habe mal wieder dazu gelernt, werde mich künftig beim Boxenkauf fürs Wohnziimmer hier auf "British" Hifi konzentrieren, welches wohl eindeutig weit besser mit schallhärteren Räumen harnoniert als High End Hifi, daß nach Meßdaten optimiert ist.

Wer weiß, evtl. checke ich irgendwann doch noch Harbeth:)

Eigentlich überall wird immer wieder auf Harbeth verwiesen und daß das wohl die Krönung des british Sound sein soll. Wenn ich doch nur noch ein weiteres Musikzimmer hätte. Meine bestehenden Equipments mag ich gerade nicht mehr auseinander reißen, die sind allesamt so megageil.


Prost

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28 Oct, 2019 08:21 59 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
jodeko
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Zitat:
Original von Kellerkind
Morjen morjen,

Und ich weiß nicht in welchem der beiden Foren, aber einer schrieb was zum "britischen Sound" - daß dort drüben in England die Wohnverhältnisse anders sind wie hier und oft unter wintergartenähnlichen Bedingungen gehört werden muß - von der Akustik her.

Davon kann ich ein Lied singen, denn seit wir unser Wohnzimmer renoviert haben - und dort neue Fenster drin sind -und nebenan über Glas auch der Wintergarten neu gemacht wurde -


Ja, diese Story kenne ich auch.

Jedenfalls waren auch die alten Harbeth SHL5, wie ich schon schrieb, eher aus den Mitten abgestimmt, also britisch. Der Nachfolger SHL5+ ist da aber deutlich moderner, ohne die Stärken, die ich so schätze, zu verlieren.

Es gibt aber einige Nutzer, die bevorzugen tatsächlich die "alte" Abstimmung. Die SHL5 ist, obwohl der NP damals deutlich günstiger war und natürlich jeweils älter ist, auf dem Gebrauchtmarkt auch kaum günstiger zu bekommen bzw. taucht seltener auf (kann aber auch an den gefühlt deutlich gestiegenen Absatzzahlen liegen).

Auch wenn ich die Lintons noch nicht gehört habe, so gehe ich doch davon aus, dass diese auch "moderner" abgestimmt sind. ich würde sie gerne mal hören.

Eigentlich müsste ich mir auch ein paar bestellen und in den Keller stellen. Die Lautsprecher sind einfach so extrem preiswürdig. Die werden bestimmt mal ein Klassiker.

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Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?

Just Listen

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von jodeko am 28 Oct, 2019 09:41 42.

28 Oct, 2019 09:40 46 jodeko ist offline Email an jodeko senden Beiträge von jodeko suchen Nehmen Sie jodeko in Ihre Freundesliste auf
monkeybass
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"Eigentlich müsste ich mir auch ein paar bestellen und in den Keller stellen. Die Lautsprecher sind einfach so extrem preiswürdig. Die werden bestimmt mal ein Klassiker."

Es gibt Sammler und Nutzer... ich ziehe es vor die Dinge zu benutzen....

28 Oct, 2019 11:11 08
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Hallo Jodeko,

ich kann dir aus meiner Sicht nur empfehlen dir ein Paar Linton 85 zum probe hören kommen zu lassen, man hat ja wohl eh 30 Tage Entscheidungsfindungszeit.

Ich brauchte gerade mal zwei Tage.

Und bin nach wie vor völlig von den Socken.

Ich habe meine Linton Anlage eben nach 122 Stunden Burn in mal ausgestellt und aktiviere sie nur noch, wenn ich hören will damit.

Es hat sich eigentlich klanglich die letzten Tage nix oder nur homöopathisch was geändert - wirklich wahrnehmbare Einspieleffekte hatte ich wirklich nur am ersten Tag - wo der Hochton noch arg zurückhaltend war.

Für mich klingen die kleinen Racker einfach nur durch und durch perfekt und stimmig.

Morgen ist meine Frau wieder auf Achse, da wird die Anlage mit der Linton im Wohnzimmer heiß laufen. :)
Jetzt gebe ich es mir den Rest des Tages wieder mit meiner Thivan Eros 9 im Keller.

Ich bin nur froh (und meine Frau erst) daß man mit der Linton keinen monatelangen Burn in Prozeß mit Klangbild rauf und runter mitmacht, wie es mir in der Regel mit Großlautsprechern ergeht.

Ich selber habe Wharfedale fast in Verdacht, daß die die Treiber einige 100 Stunden "vorbrennen".

Ich könnte nur noch Freudensprünge machen. Bin froh mich zu einem Test durchgerungen zu haben - obwohl ich ja 100% happy war mit meiner Klipsch RB 81 MK 2. Und auf die lasse ich auch nach wie vor nix kommen -
klingt auch absolut großartig - aber die Linton sieht obendrein auch noch so geil aus und ist so toll verarbeitet.

Prost
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28 Oct, 2019 15:45 25 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
jodeko
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Zitat:
Original von monkeybass
"Eigentlich müsste ich mir auch ein paar bestellen und in den Keller stellen. Die Lautsprecher sind einfach so extrem preiswürdig. Die werden bestimmt mal ein Klassiker."

Es gibt Sammler und Nutzer... ich ziehe es vor die Dinge zu benutzen....


Ja, ich auch. Aber ich bin kein Parallelnutzer.

Das heißt, ich habe ein Paar zu Hause (bzw. habe bald ein neues Paar zu Hause) und ich bin nicht der Typ, der sich zwei Paare hinstellt und dann hin- und herschaltet, um zu schauen, was ihm gerade besser gefällt.

Wenn ich dann Zeit habe zu hören, dann nutze ich die dazu.

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Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?

Just Listen

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von jodeko am 28 Oct, 2019 20:44 08.

28 Oct, 2019 20:42 50 jodeko ist offline Email an jodeko senden Beiträge von jodeko suchen Nehmen Sie jodeko in Ihre Freundesliste auf
Rudolf
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Hallo Jo,

Zitat:
Original von jodeko
Aber ich bin kein Parallelnutzer.

Das heißt, ich habe ein Paar zu Hause (bzw. habe bald ein neues Paar zu Hause) und ich bin nicht der Typ, der sich zwei Paare hinstellt und dann hin- und herschaltet, um zu schauen, was ihm gerade besser gefällt.

damit bringst du dich, wie ich finde, um eine schöne Dimension unseres Hobbys: Jeder Lautsprecher hat seinen eigenen Charakter, viel mehr als alle anderen Komponenten. Und es macht zumindest mir (und anscheinend auch Werner) viel Spaß, ab und zu mal das Pferd zu wechseln. Wenn ich mich nur auf ein Pärchen beschränkte, würde ich wahrscheinlich ständig dieselben Lautsprecher im Wechsel kaufen und verkaufen. Zwinker

Wie du weißt, überlege ich ebenfalls, mir eine Harbeth zuzulegen. Dann würde es allerdings ernst für die Linton ...

Viele Grüße
Rudolf

28 Oct, 2019 23:17 59 Rudolf ist offline Email an Rudolf senden Beiträge von Rudolf suchen Nehmen Sie Rudolf in Ihre Freundesliste auf
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Morjen morjen Rudolf und Jodeko,

bei mir ist es eigentlich weniger das Bock haben auf nen Pferdewechsel, sondern mehr akustische Notwendigkeit. Wir haben ein Haus und da will ich nicht nur in einem Raum Musik hören können.

Und jeder Raum ist völlig anders geschnitten und hat andere akustische Gegebenheiten - das geht mit dem riesigen Wohnzimmer los, wo mit der offenen Seitenwand wohl um 60 qm liegen könnte -

dem 16 qm Büro meiner Frau, wo sie gerne fern sieht -

meinem 22 qm Cardio Trainings- und Hifi/TV Zimmer oder meinem zweiten 12 qm Cardioraum. Hinzu kommt, daß alle Räume unterschiedlich bedämpft sind, der kleine Cardio Raum sogar völlig unbedämpft und schallhart ist (da arbeitet die kleine Hans Deutsch 304 dennoch perfekt!)

Beispielsweise so wunderbar sich meine Klipsch RF 7 MK 2 im Wohnzimmer auf der langen Seite entfaltet - in meinem 22 qm Kellerraum bringe ich die gar nicht erst zum Laufen, weil da die Boxen nicht nur baubedingt sehr wandnah laufen müssen, sondern es obendrein auch noch quadratisch ist.

Um so mehr überrascht, daß im großen Wohnzimmer auf der breiten Seite kleine Boxen wie die Wharfedale Linton , die Thivan Fullrange 10 MK 2 oder die Klipsch RB 81 MK 2 super laufen.

Da ich sehr viel Rock höre und gerne auch recht laut - ist es bei mir besonders schwierig - denn es darf und soll nix nerven und soll obendrein langzeittauglich sein.

Mein Wohnzimmer geht wohl als mittelmäßig bedämpft durch - aber mit großen Fensterflächen (natürlich Gardinen davor).

Im Keller im TV Zimmer ist es extrem bedämpft und nur eine Mini Fensterfläche.

Auch variieren je nach Zimmer die Hörabstände drastisch von knapp 5 Meter im Wohnzimmer auf der langen Seite zur Klipsch RF 7 MK 2 zu allenfalls einen guten Meter im kleinen Cardioraum im Keller zur Hans Deutsch - auch hier entfalten sich Lautsprecher unterschiedlich und haben Stärken und Schwächen- je nach Hörentfernung.

Letztendlich bin ich Pragmatiker geworden - ich will einfach, daß es für jede Situation derart gut paßt, daß ich mich in Film und Musik fallen lassen kann und nicht über irgendwelche Fehlklänge grüble.

Daher probiere ich seit über 20 Jahren alles nur noch zu Hause aus und treffe danach eine Kaufentscheidung und klemme mir nix beim Händler mal eben unterm Arm, weil es micht dort versemmelt.

Da bin ich das letzte Mal vor rund 15 Jahren auf die Schnauze gefallen, als mich eine damals aktuelle Quadral Titan im Mediamarkt völlig zerlegte und ich die sofort kaufte und ankarren ließ und dann hier außer undefinierten Bassmatsch gar nix rauskam, obwohl ich mir 2 Wochen den Wolf probierte und rutschte und machte und tat.

Damals hatte ich Glück, daß die bei Media superkulant waren und es zurück nahmen, nachdem ein Mitarbeiter sich das vor Ort anhörte.

Die WHarfedale Linton paßt hier einfach supergut, obwohl sie - auf sich bezogen ganz üble Bedingungen vorfindet:

erstens wandnah (was ich zum Glück mit dem EQ meines Wandlers recht gut bearbeiten konnte)
zweitens rund 25 cm höher aufgestellt, als mit den eigenen Stands vorgesehen
drittens nicht in der in der BDA empfohlenen Aufstellung des gleischschenkligen Stereodreiecks - sondern Entfernung ist 1,5 mal so große wie die Boxen auseinanderstehen.

MIt Bassreflex nach hinten ist das in dem Zimmer erst das zweite Boxenpaar nach Tannoy DC 8 BS für 3.000 Euro - wo ich zum Laufen gebracht habe, alle anderen Sachen mit Bassreflex nach hinten bekam ich hier nicht zum Musizieren, nur zum Dröhnen:)

Energetisch, tonal und von den Klangfarben macht die Wharfedale alles so, wie ich es liebe. Streßfrei und freudemachend - lustvoll.

Es gibt so viele gute Lautsprecher, mit denen tönt moderne Musik wie tot, wenn man sie digital abspielt.

Es kommt einfach kein Spaß auf und man hört die Musik in tausend Einzelteile zerlegt und nicht mehr als Ganzes. Die Wirkung auf die Seele ist weg -was übrig bleibt ist blanke Information.

Ich weiß gar nicht, wie ich das sonst schildern soll.

Ein guter Freund von mir spricht von Musik immer als ein lebendes Wesen und sagt in solchen Fällen, daß die Musik gestorben ist.

Und natürlich denke ich auch manchmal - mensch - was testest du doch schon wieder rum, es läuft doch alles prima.............

andererseits habe ich hier nur das eine Leben in der Materie , das Geld ist auch da, und ich bin so alt, daß jeder Tag der letzte sein kann - mein Papa wurde gerade mal 5 Jahre älter, wobei er diese zum größten Teil in Kliniken zubrachte. Und eine meiner Schwestern starb schon 6 Jahre jünger als ich bin.

Ich habe natürlich mit mir gehadert und es kostete mich Überwindung den Hintern zu heben, und die Wharfedale zu testen, zumal nicht nur hier im Forum einige im Vorfeld schrieben, daß das eher nix für mich ist, sondern auch mein Händler meinte, das wäre mir viel zu zurückhaltend im Sound, nachdem was er bei mir vor Ort so kennt.

Es war ein Volltreffer und keine nervige Einspielerei - nur 1 oder 2 Tage Arbeit und alles lief so, wie ich es will, ok ganz unterum ist noch eine Frequenz vom Raum, die sich bei einer von 20 Scheiben e bissel hochschaukelt- aber nur exakt am Hörplatz - 10 cm weiter vorne ist weg.
Hab ich mich aber dran gewöhnt, da das das Klangbild sogar angenehm von der Bassdrum her aufbläht. Vorerst mache ich da nix, weil ich entspannen kann.

Ich habe jetzt noch von keinem einzigen Heimanwender in all den Foren gelesen, der die Wharfedale wieder retour gibt und unzufrieden ist.

Das kenne ich so eigentlich von keinem Produkt in Sachen Lautsprecher.

Dennoch kann ich mir vorstellen, in stark bedämpften Räumen werden Hornfans oder Koaxfans nicht mit klar kommen.

Daher halte ich die Aussage von Audio von wegen Studiomonitor für falsch - da sie im Zischbereich von Stimmen wirklich gnädig ausgelegt ist (6 khz) und die Studios brutal bedämpft sind in der Regel - die Mixe somit zu viel Hochton beigemischt bekommen würden.

Andererseits würde sich das mit der Praxis decken. In einem anderen Forum schrieb ein user, daß er viele Platten habe, die wohl mit British Sound Hifi gemischt/gemastert sein müssen, da sie auf seinen anderen Boxen immer recht überpräsent im Hochton wirkten und nun über die Wharfedale traumhaft rüber kommen.

Was Harbeth anbelangt - habe ich wieder von meiner - will mal hören Liste - gestrichen, gestern mal die Suchmaschine betätigt, das Modell welches mich interessiert - ich meine 40.2 heißt das - steht dort mit 18.000 Euro in der Liste - das sind die Preisklassen in denen ich bis vor 6 Jahren immer unterwegs war und das tue ich mir heute nicht mehr an. Meine Erfahrung ist, wirklich besser wirds dann immer nur in Einzeldispziplinen aber mit ungeheuer viel wenn und aber in anderen Bereichen. Und 18.000 Euro in Walnuß für eine 36 Kilo schwere große Kompakte ist echt grenzwertig. Die größten Kompakten, die ich bisher hatte, waren die Tannoy 15 DMT 2 Studiomonitore, die dürften auch 40 Kilo gewogen haben mit einem 38er Koax - aber die kosteten nur 3.800 Euro Liste. Das waren tolle Boxen, leider im Hochton ölgekühlt und mit daher mit schwankender Performance je nach Raumtemperatur und Alter.

Aber wenn sie ihre guten Momente hatte, war das Waldstadion auf der Bude!

Ansonsten habe ich richtig Asche nur für große Lautsprecher ausgegeben, wie Tannoy Kingdom 15, Westminster, ALR 7, Tannoy Dimension 12, Tannoy Yorkminster und weiß der Geier.

Schade, daß hier nicht noch mehr Wharfedale Kenner und user dabei sind- mich würde auch mal interessieren, was man so über deren moderne Lautsprecher erfahren kann.

Im Moment läuft über meine Linton Ayreon - hmmmm kommt das lecker - so schöööönnnn im wahrsten Sinne des Wortes auf geringer Lautstärke habe ich das noch nie erlebt. Da will man gar nicht laut stellen, das paßt einfach auch leise und lebt!

Prost

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A lucky life between monsters of Rock!

29 Oct, 2019 07:59 35 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
jodeko
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Zitat:
Original von Rudolf
Hallo Jo,

damit bringst du dich, wie ich finde, um eine schöne Dimension unseres Hobbys: Jeder Lautsprecher hat seinen eigenen Charakter, viel mehr als alle anderen Komponenten. Und es macht zumindest mir (und anscheinend auch Werner) viel Spaß, ab und zu mal das Pferd zu wechseln. Wenn ich mich nur auf ein Pärchen beschränkte, würde ich wahrscheinlich ständig dieselben Lautsprecher im Wechsel kaufen und verkaufen. Zwinker

Wie du weißt, überlege ich ebenfalls, mir eine Harbeth zuzulegen. Dann würde es allerdings ernst für die Linton ...

Viele Grüße
Rudolf


Alles richtig.

Nur bin ich froh, wenn ich überhaupt Zeit zum hören habe und dann interessiert es mich eigentlich nicht, ob eine bestimmte Aufnahme jetzt mit einem anderen LS anders klingt.

Bei der Quelle bin ich seit Jahren "stabil".

Beim Phonopre habe ich das getan, indem ich mir ein Urika in meinen LP12 eingebaut habe, also auch da passiert nix mehr.

Nach langem suchen und versuchen bin ich nun bis auf Weiteres auch beim LS eben "stabil" oder wie man hier so schön sagt angekommen.

Bleibt für die Zukunft nur noch der Verstärker zum spielen. Großes Grinsen

Das war ein sehr langer Weg, teilweise auch durch den Spieltrieb nicht ganz geradlinig, um nicht zu sagen in ZickZackLinien Großes Grinsen , aber mittlerweile habe ich mich da sortiert. Auch bisher stand das Hören im Vordergrund, allerdings immer mal wieder mit wechselnden Lautsprechern, weil ich das einfach mal ausprobieren wollte, also eben Spieltrieb.

Das heißt, ich höre mir - wie in der Vergangenheit - gerne anderes bei verschiedenen Anlässen an, aber zu Hause höre ich eben Musik.

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Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?

Just Listen

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von jodeko am 29 Oct, 2019 14:18 06.

29 Oct, 2019 11:10 15 jodeko ist offline Email an jodeko senden Beiträge von jodeko suchen Nehmen Sie jodeko in Ihre Freundesliste auf
monkeybass
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Nachvollziehbare Einstellung, jodeko, ich sehe das ähnlich....

mit dem LP 12 kann man die Suche auch aufgeben.... besser geht da schwer...

"anders" o.k. aber nicht "besser"

29 Oct, 2019 11:24 54
jodeko
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Zitat:
Original von monkeybass
Nachvollziehbare Einstellung, jodeko, ich sehe das ähnlich....

mit dem LP 12 kann man die Suche auch aufgeben.... besser geht da schwer...

"anders" o.k. aber nicht "besser"


Ja, exakt, so sehe ich das auch.

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Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?

Just Listen

29 Oct, 2019 14:35 33 jodeko ist offline Email an jodeko senden Beiträge von jodeko suchen Nehmen Sie jodeko in Ihre Freundesliste auf
jodeko
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Zitat:
Original von Rudolf
...
Wie du weißt, überlege ich ebenfalls, mir eine Harbeth zuzulegen. Dann würde es allerdings ernst für die Linton ...

Viele Grüße
Rudolf


Ja, SHL5+ und 40.2 sind schon eine richtige Hausnummer. Das ist schon richtig gut. Einfach mal anhören.

Wo kommst Du denn her?

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Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?

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29 Oct, 2019 14:37 53 jodeko ist offline Email an jodeko senden Beiträge von jodeko suchen Nehmen Sie jodeko in Ihre Freundesliste auf
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Thivanese



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Hallo Leute,

mal wieder zum Thema, und das ist hier weder ein Plattenspieler laut Threadersteller - noch eine Harbeth - Box - sondern es ist die Wharfedale Linton, auf die die Scheinwerfer fallen:)
Ich hoffe, das Holz verträgt das ganze Licht Grinsengel

Ich habe heute ja sturmfreie Bude und seit 6 Uhr ist die Wharfedale am Abrocken -eines kann ich euch sagen, das macht richtig Spaß -
und genau da sehe ich sie auch - als Spaßlautsprecher - und zwar ultimativ und in keiner Weise negativ, sondern positiv gemeint.

Da sie ja nun ne Woche hier performt - habe ich die Gemeinheiten rausgekramt - einige von euch wissen ja, daß ich lange Zeit selber Musik machte - viel komponierte - und massig recordete.

Was liegt also näher, als Dinge, die ich hier in diesem Abhörzimmer mal live eingespielt habe - mit der Linton abzuhören und objektiv auf den Zahn zu fühlen.
Und da hat sich nun bestätigt, was ich vermutete, die geht anders mit der Musik um als andere und hat schier eine eigene Hörkurve.

Ich nahm hierzu das hier 2007 recordete Barra Bäzz Creation Part 1 Album, welches ich hier mit Mat Sinner (Primal Fear, Sinner, Classic meets Rock, Voodoo s Circle usw.) einspielte.

Beim Mix und Mastering (ersteres fand auch hier im Zimmer statt, zweiteres übernahm der berühmte Tondruide Achim Köhler (Indiscreete Audio).

Damals setzte ich als Ziel eine Epic Rock Scheibe auch episch zu präsentieren - entgegen den Markt mit hohen Dynamikumfang - und mit dem herrlich weichen und strahlenden aber mächtigen Röhrenklang der Klampfen und der massiven Körperhaftigkeit des Basses - bei voller Präsenz des Gesanges (also jedes Wort verständlich auch entgegen dem Markt). Weiterhin wollte ich keinen Kabinengesang- sondern diesen natürlich aufgenommen im entsprechenden Raum und ohne große Hallnacharbeitung pipapo. Es sollte nicht wie aus der Konserve klingen, sondern eher so, wie wenn die Band wirklich daheim spielt. Intim eben.

Das kostete mich etliche graue Haare und sicher ein Jahr an Zeit.

Und hier wird schon nach den ersten Tönen ganz klar, daß die Linton aus der MItte heraus agiert - in den Keller hinab - und der gesamte Hochton sich arg zurückhält - dies objektiv -

subjektiv empfindet man das als irre angenehm.

Ich habe diese CD wirklich schon auf sicher hundert, eher mehr - Lautsprechern - bei zig Kumpels, Studios, Händlern, Hersteller usw. gehört - die Linton macht da was draus - wie ich es selbst noch nie erleben durfte -

das ist wie ein komplett anderes Mastering und extrem weich und mit irren Schub untenrum. Die Gitarre spielt da meilenweit an der Realität vorbei, auch das Schlagzeug klingt herrlich gezähmt, die Becken verlieren wirklich jeden Biß und das kommt so was von Retro rüber und erinnert mich an alte Kasettenaufnahmen von Schallplatten, die auch so herrlich weich waren vom Sound in den 70ern.

Also als Studiomonitor wollte ich die Linton persönlich auf keinen Fall benutzen - da würden einem an gängigen Mainstream und High End Boxen im Hochton die Ohren wegfliegen, so viel würde man da draufgeben auf der Linton .

An der Genesis Aufnahme paßte ich das Klangbild mal "an die Realität" an -
da muß ich sehr breitbandig Bass und Grundton um 3 db absenken und im Hochton alles ab 6 khz um 3 db raufdrehen, und selbst dann klingt es in keiner Weise aggressiv, sondern angenehm warm und voll.

Man kriegt gleich ein ganz anderes Bild von Lautsprechern, wenn man als Musiker und Tondruide eigene Sachen abspielt und vergleicht. Hinzu kommt, mein Raum ist heute nach der Renovierung mit den anderen Fenstern hellhöriger geworden als zur Zeit der Aufnahmen -

es hätte alles eher heller als dunkler klingen müssen:)

OK - ich sehe das wertfrei und schmerzfrei - will nur darauf aufmerksam machen - die Lintons sind ganz klar gesoundet auf Wohlfühlen.

Das ist genau das, was ich schon lange suche, Lautsprecher, die alles entstressen und einen eigenen Character haben - und das ist auch der Grund, warum der ganze alte Kram aus den 70er, 80ern und 90ern auf der Linton so ein Genuß ist, der auf modernen Boxen in Rock und Pop meist zum weglaufen fleischlos oder gar schrill klingt.

Nimmt man Aufnahmen, die wirklich mit viel Fleisch produziert wurden - Hans Zimmer Soundtracks zum Beispiel - oder eben auch meine Barra Baezz Geschichte, dann kann das für etliche Hörer zu viel werden und sie werden von einem eingeweichten Klangbild sprechen oder von arger Zurückhaltung. Schlecht klingen tut das nicht, im Gegenteil , subjektiv empfinde ich gerade das megaangenehm.

"Sporthörer" wie ich es gerne nenne, die sich in Details verlieren wollen, sind sicher nicht das Kundenklientel der Linton.

Im Moment höre ich die neue Danger Zone: Don t count on heroes -

Leute, ich könnte die Küchenrolle vollheulen, so herrlich und schier anbetungswürdig freundlich haut die Linton das Brett ins Zimmer.

Episch!

Was mir auch aufgefallen ist - ganz eigenartig - wenn man Alben hat, die so brutal schlecht recordet sind, daß sie digital clippen - Loudness War eben- könnte man meinen, die Linton habe die Fähigkeit harte Übersteuerungen wegzufiltern, was natürlich unmöglich ist, aber ihre sanfte Gangart mit dem brachialen Grundton - überdecken alles "Unangenehme".

Und überhaupt, wer einen Bass mal so richtig schön "federn" hören möchte - die Saiten klingen schier wie "Lassos" wird sich bei der Linton vor Freude nicht mehr einkriegen.

Der Klang der Wharfedale erinnert mich irgendwie an Pizza Salami. Das Zeug ist ungesund, hat viele Kalorien, kalkt einen die Adern zu und weiß der Geier, aber die Geschmacksknospen explodieren, und man könnte "fressen" bis man platzt.

Ich bin überzeugt, das ist ein Wundermittel für gestreßte Ohren und Leute mit Tinnitus - und bringt wieder Spaß und vor allen Dingen LUST am Hören.

Prost

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29 Oct, 2019 15:46 43 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



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PS: Erlebe gerade wieder so ein Beispiel mit der Linton und ihrer Magie - das neue Album von Faithsedge : Bleed for passion -

kommt auf allen meinen anderen speakern vom Sound echt larifari und fleischlos rüber, selbst die Thivan findet es "ausgehöhlt" -

während die Linton damit abgeht, daß mir nur so der Freudensabber auf die Hose tropft.

Der Seven hat das hier im Forum richtig formuliert vor einiger Zeit, mit der Linton hat Probierei und Gefummele ein Ende, man hört nur und hört und freut sich, daß irgendwie alles rund läuft, egal wieviel Ecken und Kanten das hat.

Ich bin sogar zu faul endlich die weichen Gummis unter der Linton rauszuholen und die vorgeschlagene Blu Tac Lösung (habe ich massenweise im Hause) oder auch meine Kork Unterleger zu testen.

Seit 6 Uhr heute morgen rattert hier ein Album nach dem anderen - jetzt ist 16 Uhr - und kein Ende in Sicht.

Ich mußte mich zusammenreißen zwischendurch überhaupt schnell was zu essen .
Ich kann dem Wharfedale Team da gar nicht genug Komplimente ausdrücken, was sie da erschaffen haben.

Ich wüßte hierzulande keine Firma, die sich traut so was auf die Beine zu stellen.

Ich habe mich da ultraschwer verliebt.

Meine Klipsch RF 7 MK 2 schaut schon ganz betrübt aus der anderen Raumecke auf mich und scheint zu fragen, wann sie endlich mal wieder rocken darf. Ich weiß es nicht. Mich kriegen wohl gerade nur noch die Leute mit der Gummiweste von der Linton weg.

Zwinker

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29 Oct, 2019 16:08 38 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
monkeybass
Gast


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Harbeth ist hier auf keinen Fall Off Topic.... gerade der Vergleich bietet sich hier an....

29 Oct, 2019 17:22 37
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