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Kellerkind-Audioforum » Verstärker » Röhrengeräte » Reußenzehn Tube Slave S » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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J.K. J.K. ist männlich
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Reußenzehn Tube Slave S Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hallo zusammen,

hier mal der Thread zum Reussenzehn Tube Slave S.
Ich besitze meinen schon seid 16 Jahren und das Ding läuft ohne Probleme. Ich muss sagen, dass ich mich mit der Technik nicht auskenne. Ich bin nur Hörer. Außer mal ein paar neue Endröhren eingemessen habe ich bei dem Ding noch nichts weiter gemacht.
Nur mal verschiedene ECC83 ausprobiert.

Liebe Grüße

Jürgen

07 Nov, 2020 11:10 44 J.K. ist offline Email an J.K. senden Beiträge von J.K. suchen Nehmen Sie J.K. in Ihre Freundesliste auf
E8 E8 ist männlich
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Dabei seit: 12 Feb, 2020
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Hallo Jürgen,

was heißt "Endröhren eingemessen" ? Meinst Du hiermit, einen neuen Satz Röhren auf korrekten Ruhestrom abzugleichen? Falls JA, auf welchen Strom hast Du die einzelne Endröhre justiert?

Gruß Eberhard

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von E8 am 07 Nov, 2020 11:20 01.

07 Nov, 2020 11:18 19 E8 ist offline Email an E8 senden Beiträge von E8 suchen Nehmen Sie E8 in Ihre Freundesliste auf
J.K. J.K. ist männlich
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Dabei seit: 17 Dec, 2019
Beiträge: 146

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Hallo Eberhard,

ja ganz genau. Das meine ich damit :N

Habe dir eine Email geschrieben.

07 Nov, 2020 11:20 44 J.K. ist offline Email an J.K. senden Beiträge von J.K. suchen Nehmen Sie J.K. in Ihre Freundesliste auf
J.K. J.K. ist männlich
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Habe die Röhren auf Ruhestrom von 42 A eingestellt.
Jede einzeln. War dazu bei einem Fachmann. Alter Radio und Röhrentechniker. Der hat mir einen Wiederstand eingelötet damit man messen kann.

07 Nov, 2020 11:22 32 J.K. ist offline Email an J.K. senden Beiträge von J.K. suchen Nehmen Sie J.K. in Ihre Freundesliste auf
E8 E8 ist männlich
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Hallo Jürgen,

habe sie gerade gefunden und melde mich später.
edit: Alles klar, die Meßwiderstände wurden glücklicherweise nachgerüstet Grinsengel

Gruß Eberhard

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von E8 am 07 Nov, 2020 11:26 45.

07 Nov, 2020 11:25 31 E8 ist offline Email an E8 senden Beiträge von E8 suchen Nehmen Sie E8 in Ihre Freundesliste auf
tg tg ist männlich
König




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Zitat:
Original von J.K.
Habe die Röhren auf Ruhestrom von 42 A eingestellt.

definitv nicht !!! :X
Applaus

_______________
vg tg

07 Nov, 2020 20:20 10 tg ist offline Email an tg senden Beiträge von tg suchen Nehmen Sie tg in Ihre Freundesliste auf
E8 E8 ist männlich
Routinier




Dabei seit: 12 Feb, 2020
Beiträge: 472

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:D

was so ein kleines "m" ausmacht...

Habe es mal kurz durchgerechnet: bei einer Betriebsspannung von 410V verbrät jede Endröhre @42mA eine Verlustleistung von gut 17 Watt auf ihrem Anodenblech. Limit für die JJ 5881 ist mit 23 Watt angegeben, also zu 75% ausgereizt.
Höher als 42 mA ist aus Gründen der Haltbarkeit/Lebensdauer definitiv nicht anzuraten.

Man könnte durchaus auch einen Ruhestrom von 35mA probieren (-> 14,7 W Anodenverlustleistung) und schauen, ob sich das klanglich negativ auswirkt.

Gruß Eberhard

07 Nov, 2020 21:55 44 E8 ist offline Email an E8 senden Beiträge von E8 suchen Nehmen Sie E8 in Ihre Freundesliste auf
tg tg ist männlich
König




Dabei seit: 16 Jan, 2017
Beiträge: 904

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hi eberhard,
yup, milli ist manchmal viel :S
rote bäckchen sind kontraproduktiv, klar, bei 75-80% ist man (nach neinen erfahrungen zumindest) im grünen bereich. ein bemerkbar weniger kann vielleicht die lebensdauer verlängern - aber klingt oft flau dann..

_______________
vg tg

07 Nov, 2020 22:46 35 tg ist offline Email an tg senden Beiträge von tg suchen Nehmen Sie tg in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
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Morjen morjen,

Hier mal ein Bild von dem amp, als er bei mir spielte:



Anbeten

_______________
Generell liebe Grüße vom Kellerkind und einmal knuddeln!

Ich schließ mich mit neuem Spielzeug weg - und tschüß!

08 Nov, 2020 07:39 07 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



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PS:

MIr hat einzig der Lautstärkeregler nicht gefallen, der ging nur grob und in Raster einzustellen. Am besten, man verwendete den Slave einfach als Endstufe und regelte den Pegel über die Quelle.

:P

_______________
Generell liebe Grüße vom Kellerkind und einmal knuddeln!

Ich schließ mich mit neuem Spielzeug weg - und tschüß!

08 Nov, 2020 07:41 50 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
mannitheear
Eroberer


Dabei seit: 04 Nov, 2020
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Zitat:
Original von Kellerkind
PS:

MIr hat einzig der Lautstärkeregler nicht gefallen, der ging nur grob und in Raster einzustellen.


Das stimmt, allerdings kann man mit etwas Feingefühl auch Werte zwischen den Rasten einstellen, ich find's nicht so tragisch und komm gut zurecht damit.

Zitat:
Original von Kellerkind
Am besten, man verwendete den Slave einfach als Endstufe und regelte den Pegel über die Quelle.

:P

Ich habe das Gefühl, daß der Slave Quellgeräte mag, die ein bisschen Pegel liefern können.

08 Nov, 2020 20:27 49 mannitheear ist offline Email an mannitheear senden Beiträge von mannitheear suchen Nehmen Sie mannitheear in Ihre Freundesliste auf
mannitheear
Eroberer


Dabei seit: 04 Nov, 2020
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Zitat:
Original von E8
Hallo Jürgen,

habe sie gerade gefunden und melde mich später.
edit: Alles klar, die Meßwiderstände wurden glücklicherweise nachgerüstet Grinsengel

Gruß Eberhard


Woran erkennt man das? Ich gehe nach der Originalalnleitung vor, da muß man bei geöffnetem Gerät die Spannung an einem Pol der Röhrensockel gegen Masse in einem bestimmten Bereich je nach Röhrentyp halten und gleichzeitig auf minimalen Brumm im Lautsprecher achten.

Das ist recht umkomfortabel, zumal die beiden Potis je Kanal sich gegenseitig beeinflussen und der Amp muß vollständig aufgewärmt sein. Das ist natürlich sehr unkomfortabel und potentiell gefährlich, geht aber wenn man weiß was man tut und vorsichtig ist.

LG
Manfred

08 Nov, 2020 20:33 29 mannitheear ist offline Email an mannitheear senden Beiträge von mannitheear suchen Nehmen Sie mannitheear in Ihre Freundesliste auf
E8 E8 ist männlich
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Hallo Manfred,

zwischen der Kathode jeder einzelnen Endröhre und 0 Volt muß ein Meßwiderstand von z.B. 1 Ohm eingelötet sein. Man misst dann die Spannung über diesem Widerstand (z.B. 35mV) und findet den Ruhestrom dann via ohmschem Gesetz zu I=U/R; im Beispiel I=35mV/1Ohm = 35mA.

Eine Messung/Einstellung der negativen Vorspannung (das meintest Du wahrscheinlich) ist insofern zu vage, als der Ruhestrom NICHT allein von dieser Vorspannung abhängt, sondern auch geringfügig von der Betriebsspannung.

Daß beim hintereinander erfolgenden Hochdrehen des Ruhestroms eine Beeinflussung der bereits eingestellten Röhre(n) stattfindet, ist also ganz normal: am Innenwiderstand der Betriebsspannung (ca. 410V) fällt mit zunehmendem Gesamtstrom mehr Spannung ab. Oder anders gesagt: die Betriebsspannung geht unter der steigenden Belastung in die Knie, was die Ruheströme leicht senkt. Daher muß die Einstellung zwei-dreimal durchlaufen werden.

Falls Du mir ein Foto des Innenaufbaus mailen möchtest, könnte ich Dir markieren, wo die vier Meßwiderstände verlötet werden müssen. Nebenbei läßt sich ein präziser Schaltplan gewinnen, soweit die Bauteile klar identifizierbar und die Verdrahtung nachvollziehbar ist. Zu gut 90% habe ich den ohnehin bereits im Kopf...

Gruß Eberhard

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von E8 am 08 Nov, 2020 22:15 45.

08 Nov, 2020 22:05 07 E8 ist offline Email an E8 senden Beiträge von E8 suchen Nehmen Sie E8 in Ihre Freundesliste auf
tg tg ist männlich
König




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Zitat:
Original von E8
Daß beim hintereinander erfolgenden Hochdrehen des Ruhestroms eine Beeinflussung der bereits eingestellten Röhre(n) stattfindet, ist also ganz normal: am Innenwiderstand der Betriebsspannung (ca. 410V) fällt mit zunehmendem Gesamtstrom mehr Spannung ab. Oder anders gesagt: die Betriebsspannung geht unter der steigenden Belastung in die Knie, was die Ruheströme leicht senkt. Daher muß die Einstellung zwei-dreimal durchlaufen werden

hi eberhard, wenn die röhren warm sind passiert das recht zeitgleich m.e. da reicht die zeit beim drehen am entsprechenden poti aus. der rest ist thermische oder altersbedingte drift denke ich. wie siehst du das anders ? wenn der gesamt spannungsabfall über alle endröhren eine rolle spielt, dann ist das nt zu knapp bemessen..

_______________
vg tg

08 Nov, 2020 23:00 57 tg ist offline Email an tg senden Beiträge von tg suchen Nehmen Sie tg in Ihre Freundesliste auf
mannitheear
Eroberer


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Hi Eberhard,

danke für die Erläuterung. Die elektrotechnischen Zusammenhänge sind mir völlig klar, allerdings hab ich null Ahnung von Röhrenschaltungen da ich mich damit bisher noch überhaupt nicht befasst habe.
Wenn man nun Vorwiderstände einbaut, beeinflusst das nicht die Schaltung und damit den Klang?

LG
Manfred

09 Nov, 2020 07:59 06 mannitheear ist offline Email an mannitheear senden Beiträge von mannitheear suchen Nehmen Sie mannitheear in Ihre Freundesliste auf
E8 E8 ist männlich
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Guten Morgen miteinander,

@Manfred: die Messwiderstände haben einen so geringen Widerstand, daß die minimale lokale Gegenkopplung keinerlei klangliche Auswirkung hat.

Zum Nebenaspekt komfortablen Einstellens:
es ist möglich, von den einzelnen Meßpunkten Leitungen zu kleinen isolierten Buchsen (2mm Bananenbuchse o.ä.) zu legen; man kann dann an diesen Buchsen messen ohne das Gerät öffnen zu müssen.
Jetzt muß man nur noch dafür sorgen, daß auch die Bias-Potis auch von außen zugänglich sind, dann ist die Prozedur ein Kinderspiel und wesentlich sicherer.
Habe ich vor gut 20 Jahren an einer Tube Slave o.ä. auf Kundenwunsch gemacht (wobei mir nicht so gut gefiel, daß die Biasplatine hinter die Front wanderte, weil man dann dort kleine Löcher benötigte - das geht auch schöner).

@Thomas: bei meiner Erläuterung bezog ich mich eher auf den Fall, daß ein Verstärker mit einem neuen Satz Röhren eingestellt wird. Dann MÜSSEN ja die Vorspannungen vor Inbetriebnahme auf den maximal negativen Wert eingestellt sein. Im Verlauf der Einstellung der Röhren auf Sollwert kommen bei vier Endröhren leicht 150mA hinzu. Da gibt die Betriebsspannung eigentlich jedes normalen Gerätes etwas nach. Jedenfalls habe ich das bei der Biaseinstellung an zahlreichen Verstärkern verschiedener Hersteller so erlebt.
Der Aufwand im Netzteil kann natürlich beliebig erhöht werden - bis hin zu einer Stabilisierung der Betriebsspannung.

Die Abhängigkeit der Ruheströme von der Betriebsspannung kann übrigens aus den Röhrendatenblättern abgelesen werden: im Diagramm Anodenstrom als Funktion der Anodenspannung ( Ia=f(Ua) ) zeigen Pentoden nach zunächst steilem Anstieg im untersten Bereich sehr flache Verläufe - oft nahezu parallel zur X-Achse (=Ua). Die noch geringe Steigung, welche für das beobachtete Verhalten verantwortlich ist, unterscheidet sich von Röhrentyp zu Röhrentyp.
Beispiel -> EL34

Nachtrag: Kennlinien-> JJ 5881

Gruß Eberhard

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von E8 am 09 Nov, 2020 10:13 28.

09 Nov, 2020 09:13 44 E8 ist offline Email an E8 senden Beiträge von E8 suchen Nehmen Sie E8 in Ihre Freundesliste auf
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hey eberhard,
neuer satz röhren: in dem falle ja, hast recht.

kathodenwiderstand: das problem ist eher nur ein mechanisches - nämlich die potis von außen zugänglich zu machen.

hast du erfahrungen mit dem nachrüsten von auto bias modulen ?

_______________
vg tg

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von tg am 09 Nov, 2020 21:48 19.

09 Nov, 2020 21:36 48 tg ist offline Email an tg senden Beiträge von tg suchen Nehmen Sie tg in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Thomas,

um Mißverständnissen vorzubeugen:
die Messwiderstände an den Kathoden sind ja kleine 1 Ohm-Festwiderstände, oft direkt an die Fassung gelötet.
Die POTIS, welche von außen zugänglich sein sollten, legen dagegen das negative Potential am Gitter 1 fest und sitzen oft auf einer separaten Platine.
Diese Platine bzw. ihre Montage im Gerät kann so gestaltet werden, daß man durch kleine Öffnungen mit einem Schrauberdreher die Potis einstellen kann; oder die Potis werden außerhalb der Platine im Chassis montiert, z.B. neben jeder zugehörigen Röhrenfassung.
Es geht ohnehin auch ohne Platine, denn die negative Gittervorspannung wird durch eine sehr simple Schaltung generiert, üblicherweise: Diode -> Kondensator -> Siebwiderstand -> Kondensator ->> Potis.

Mit automatischen Bias-Regelschaltungen habe ich selbst noch keine Erfahrungen. Ich erinnere mich nur, daß manche Nutzer mit verschiedenen Geräten dieser Art eher Kummer hatten. Mag aber daran gelegen haben, daß diese Schaltungen damals noch zu wenig ausgereift waren.

Ich finde die "Zwischenvariante" einen guten Kompromiß ggü. der ganz puristischen (Reußenzehn) und Regelungen: alles von außen zugänglich, das Gerät kann im Rack bleiben. Optimalerweise ist ein Instrument eingebaut, welches via Wahlschalter den Ruhestrom jeder Endröhre anzeigt.

Gruß Eberhard

edit: Rechtschreibung, kleine Umformulierung

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von E8 am 10 Nov, 2020 11:10 54.

10 Nov, 2020 10:02 32 E8 ist offline Email an E8 senden Beiträge von E8 suchen Nehmen Sie E8 in Ihre Freundesliste auf
mannitheear
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Bei meinem Tube Slave sind die Potis bei geschlossenem Gehäuse zugänglich, allerdings von unten durch kleine Löcher. Das nützt allerdings nicht viel, da man ja an die Messpunkte nicht rankommt. Mit den von Eberhard vorgeschlagen Meßwiderständen samt kleinen Meßbuchsen irgendwo ginge das Einstellen also recht komfortabel. Mal sehen, so selten wie ich Röhren tausche lohnt sich der Umbau aber fast nicht.

10 Nov, 2020 18:41 25 mannitheear ist offline Email an mannitheear senden Beiträge von mannitheear suchen Nehmen Sie mannitheear in Ihre Freundesliste auf
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@ eberhard
das meinte ich schon, die potis müßten "bewegt" werden, jedenfalls in allen tube amps die ich offen hatte und einfache löchlein im kasten es nicht bringen würden.

@ manfred
das problem ist weniger der seltene röhrentausch, sondern die drift des ruhestroms ijm letzten drittel eines röhren lebens. so könnte man den wechsel einigermaßen rauszögern bis zum wirklichen tod der endröhren. meine (KT-88) sind schon länger am driften und ich regele min. ein mal im monat nach. lange wirds nicht mehr dauern, der getter wird schon transparent bei zweien..

_______________
vg tg

10 Nov, 2020 19:55 54 tg ist offline Email an tg senden Beiträge von tg suchen Nehmen Sie tg in Ihre Freundesliste auf
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