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Kellerkind-Audioforum » Verstärker » Analoge Technik » ATOLL IN 100 SE ein kurzer Eindruck » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 22470

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Hallo Penumbra,

ich weiß nicht, wie die aktuellen BMC klingen, das mag so knapp 10 Jahre her sein, daß die nach Deutschland schwappten und gabs anfangs einen echten Hype in den Foren,
letztlich bekam ich dann auch mal einen zu hören - wenn ich mich recht erinnere lagen die bei der Materialschlacht bei recht vertretbaren Preise - um 5.000 Euro.

Damals waren, wenn ich mich recht erinnere, aber wohl Lüfter in den Geräten verbaut, was sie für mich uninteressant machte, wegen der Kieferarthrose, das war die Zeit, wo ich mich wegen dem Mist von Heimkino mit Beamer trennen mußte - und kaum noch an den PC konnte, da mich jeder Lüfter fast killte.

Klanglich würde man die BMC spektakulär erwarten vom Aufbau her, sind sie aber nicht - im Gegenteil, recht ehrliche und nüchterne Kameraden und keine sinnlosen Muskelpakete.

Wie die aktuellen Teile klingen, weiß ich nicht.

Aber höre es dir selber mal an - gehört mit Sicherheit zu den schönen Produkten am Markt.

Wär auch interessant rauszufinden, ob die heute noch Lüfter haben und viel Abwärme machen, wenn nicht, will ich mir die aktuellen auch mal reinziehen.



;Applaus

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Boah klingt das geil!

16 Feb, 2017 16:02 27 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
keramikfuzzi keramikfuzzi ist männlich
Routinier




Dabei seit: 23 Nov, 2014
Beiträge: 375

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Es mehren sich hier die Stimmen, dass Atoll und Klipsch kein gutes Zusammenspiel haben.

Bei der Heritage Serie könnt ich es ja noch verstehen , da die durch ihre Impedanz Schwankungen stromstabile Verstärker brauchen und Zwodoppelvier hat ja explizit darauf hingewiesen dass Atoll so konstruiert ist um eben gerade nicht besonders strompotent zu sein.

Evtl. Hat die Reference Serie auch noch recht hohe Impedanz Schwankungen......Zumindest mehr als viele andere Mitbewerber.

Hmm, komisch das. Scheint aber was dran zu sein.

Würde den Atoll am liebsten mal an meinen Spendor testen da die bekanntlich stabileren Impedanz Verlauf haben.

Wohl möglich hört sich gerade da ein Atoll besonders gut an.

Puh, Sachen gibbet.




Gruß von Martin

16 Feb, 2017 19:35 41 keramikfuzzi ist offline Email an keramikfuzzi senden Beiträge von keramikfuzzi suchen Nehmen Sie keramikfuzzi in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 22470

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Hallo Martin,

so wie der Atoll konstruiert ist, sollte der kaum Probleme mit Impedanzschwankungen haben.

Entweder reagiert der allergisch auf TV Geräte -
oder irgendwelche LS Kabel -
oder weiß der Geier.

Letztlich läuft die Kiste bei Martin im Laden sehr gut.

Auf meine Eindrücke hier, die ich ihm mailte, reagierte er gar nicht, am Telefon drückte er mich weg (macht er immer wenn er keine Zeit hat)und rief (noch) nicht zurück.

Wie ich ihn kenne, versucht er die Ursache zu finden, warum hier nix geht - oder mir erst mal das Elephant zuzusenden.

Ich überlege morgen das Gerät an die RF 7 zu hängen, habe aber noch keinen Plan, wie ich Via Blue Bananen da halbwegs fest kriege.

Du kannst Martin gerne anrufen, ob ich den amp mal an dich schicken soll zum weiteren Test an spendor.

Ist ja kein Akt und würde mich freuen, wenn das bei dir besser hinhaut.

Hier an der RP 280 war es wirklich unbefriedigend in allen Belangen.

Und die RP 280 erfüllte alle Vorurteile von Klipsch, die es am Markt gibt - vom Mittenloch bis zur Bumsbox- in Verbindung mit dem Atoll.

Und ich bin ja nun nicht der Einzige, der in dieser Kombi zu dem Ergebnis kam - siehe das Posting von Penumbra.





::V

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Boah klingt das geil!

16 Feb, 2017 23:12 10 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 22470

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Morgen Freunde,

ich brauche den Atoll doch nicht weiter testen, wollte mir gerade die Arbeit machen und hier oben umbauen an der RF 7, da googelte ich noch mal wegen der Fernbedienung, weil mir das nicht einleuchtet, daß da keine dabei ist.

Tatsächlich gibt es die Fernbedienung nur, wenn man den passenden Atoll CD Player dazu kauft, da diese den Verstärker mitsteuert.

Dabei ist mir eine Webseite aufgefallen , wo man unten als PDF den 2014er Test eines Hifi Magazines - Audio oder Stereoplay, habs schon wieder vergessen - kriegt.

Das ist hier:
(Seite nach unten scrollen und dann auf Download gehen)

http://www.enjoy-audio.de/angebote-detai...l-in100-se.html

Da sind die Meßdaten des Atoll drin.

Klanglich wurde er überragend eingestuft, die Meßdaten sprechen eine andere Sprache.

Lest euch den Kommentar der Meßdiagramme durch.

Der amp fällt in den Höhen bereits deutlich ab 10 khz an, produziert dann aber jede Menge K 2 und bei dymanischer Messung K 3 Klirr.

Auf K 3 reagiere ich extrem allergisch und fühle mich angeplärrt und sehe nur noch graue Klangfarben.
Der Tester hingegen empfindet es als Strahlglanz.

Daß obenrum irgendwie trotz des "angeschrien fühlens" - (so beschrieb es ja auch Penumbra) - doch wenig an Information(Transparenz) kommt - ist dem gesoundeten Frequenzgang geschuldet, den man dort gemessen hat.

Wenn ihr dann unten ins Fazit guckt steht da noch was, was mir und Penumbra aufgefallen ist:

In komplexen Passagen verliert das Gerät den Überblick.

Und gerade hier punktet der MD T 180 ungemein mit seiner in Stein gemeißelten Abbildung.

Es liegt also nicht an einer unglücklichen Kombi mit der RP 280 - denn laut Lastendiagramm - ist der betriebssicher wie ein LKW bei Lasten - und soll sogar heiß werden -
an der RP 280 war der nach 5 Stunden immer noch eiseskalt, die Impedanz oder Last hat ihn da nichtmal gejuckt.

Was ich bestätigen kann ist die von den Testern erwähnte große Bühne, die aber leider nur in die Breite geht, das fiel mir schon bei Testsignalen auf, als ich rosa rauschen gegen den Uhrzeigersinn drehte (Stereoplay Test CD von 1997).

Was mich arg wundert, ist das Tester Schickedanz trotz der verheerenden Frequenz und Klirrmessungen, die er selber belegt und dem klanglich fehlenden Überblick, den er selber moniert - das Gerät derat gut und überragend bewertet?

Wahrscheins trifft es seinen Geschmack.

Ich bin jedenfalls beruhigt, daß das, was ich hörte (und auch Penumbra)- auch Fachleute in den Messungen sehen konnten.

Ich lasse das Gerät daher brav im Karton und experimentiere nicht mehr weiter herum.

Ich hätte nämlich meine ViaBlue Kabel erst auf Gabelschuhe umrüsten müssen, anders habe ich keine CHance, die an den mickrigen Klemmen dranzukriegen.

::L

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Boah klingt das geil!

17 Feb, 2017 09:30 14 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
tripath-test
Lebende Foren Legende




Dabei seit: 25 Apr, 2015
Beiträge: 2581

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typisch AUDIO halt. Wessen Brot ich ess dessen Lied ich sing. Ich habe da nur eine Erklärung für diesen "Supertest". Der Verstärker sollte unbeding mit dem hauseigenen CD Player kombiniert werden.

Immerhin räumt der Tester beim Verstärker ein: "In komplexen Passagen kann es leicht den Überblick verlieren"

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Gruß Mustafa

17 Feb, 2017 13:20 04 tripath-test ist offline Email an tripath-test senden Beiträge von tripath-test suchen Nehmen Sie tripath-test in Ihre Freundesliste auf
söckle
Gast


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Zitat:
Immerhin räumt der Tester beim Verstärker ein: "In komplexen Passagen kann es leicht den Überblick verlieren"


ist mir schön öfter aufgefallen, es ist nicht unbedingt so dass gar keine Kritik geübt wird. Sie wird aber, so wie in diesem Satz, extrem gut "versteckt". Wer z.B. diesen Test liest und das Gerät innerlich schon gekauft hat, wird das gerne überlesen. Nennt sich dann selektive Wahrnehmung.

Der Hersteller ist glücklich, weil die Kritik gut versteckt wurde. Audio ist Glücklich, weil sie nicht komplett schöngeredet haben und der potenzielle Kunde ist glücklich, er liest im Endeffekt das was er lesen will...

;Cool

P.S.: Ist mir z.B. aufgefallen am Test des NAD M12 (den ich auch selbst zuhause getestet habe). Wenn man den schnell liest, hört sich alles super an, 125 Punkte....
Irgendwo im Text ist aber Nebensatz versteckt, in dem steht, dass der M12 als Vorstufe 100 Punkte erreicht, und 125 als Streamer (!). für eine 100 Punkte Vorstufe ist der Preis viel zu hoch...

;Grinsengel

17 Feb, 2017 14:44 40
ProgNose
König




Dabei seit: 04 Jan, 2017
Beiträge: 817

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Zitat:
Original von söckle
Zitat:
Immerhin räumt der Tester beim Verstärker ein: "In komplexen Passagen kann es leicht den Überblick verlieren"


ist mir schön öfter aufgefallen, es ist nicht unbedingt so dass gar keine Kritik geübt wird. Sie wird aber, so wie in diesem Satz, extrem gut "versteckt". Wer z.B. diesen Test liest und das Gerät innerlich schon gekauft hat, wird das gerne überlesen. Nennt sich dann selektive Wahrnehmung.

Der Hersteller ist glücklich, weil die Kritik gut versteckt wurde. Audio ist Glücklich, weil sie nicht komplett schöngeredet haben und der potenzielle Kunde ist glücklich, er liest im Endeffekt das was er lesen will...

;Cool

P.S.: Ist mir z.B. aufgefallen am Test des NAD M12 (den ich auch selbst zuhause getestet habe). Wenn man den schnell liest, hört sich alles super an, 125 Punkte....
Irgendwo im Text ist aber Nebensatz versteckt, in dem steht, dass der M12 als Vorstufe 100 Punkte erreicht, und 125 als Streamer (!). für eine 100 Punkte Vorstufe ist der Preis viel zu hoch...

;Grinsengel



Testberichte sind ähnlich kodiert wie Führungszeugnisse. Lesen sich auf den ersten Blick super weil nichts negatives drin steht bzw. drin stehen darf. Die wahre Aussage erkennt nur wer den Text dechiffrieren kann ::Q

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Beste Grüße, Tom


"Music is the best!" (Frank Zappa)

17 Feb, 2017 14:58 04 ProgNose ist offline Email an ProgNose senden Beiträge von ProgNose suchen Nehmen Sie ProgNose in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
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Ich persönlich halte Verstärker, die K 3 produzieren für eine potentielle gesundheitliche Gefahr für das Gehör -
und auch nicht gut für die Hochtöner eines Lautsprechers.

In jungen Jahren war ich da weit schmerzfreier drauf, aber heute fühl ich mich da gleich bedrängt.

Wie gesagt, ich sah davon ab, das Gerät weiter und mit anderen Boxen zu testen, mir bringt das nichts.

Rückholschein von MD ist auch schon da, und wenn der Postbote mal wieder bimmelt geht das Gerät retour.

War jedenfalls wieder interessant für mich und zeigte mir wieder auf, wie unendlich wertvoll mir der MD T 180 ist an der RP 280.

Nach so Aktionen sage ich mir immer wieder, warum haste dir die Zeit nicht gespart und willst unbedingt, wenn die RF 7 MK 3 rauskommt was Neues kombinieren?

Ist einfach der Spieltrieb.

Ab und an will ich mal wieder was probieren.

Als nächstes ist das Elephant Kabel von Sommer dran, daß sich wohl seit gestern bei MD einspielt.

Bin gespannt, was Martin mir im Vorfeld erzählen kann , wie ich ihn kenne hängt er da alles ran, was rumsteht:)

::A

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Boah klingt das geil!

17 Feb, 2017 16:45 35 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Hurzel
Gast


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Die Atoll Amps eignen sich wohl sehr gut für Klangtuning. Ich weiß, dass die Jungs von clockwork Audio in Köln den 50er und 80er Amp mit super Ergebnissen modifiziert haben. Das war ganz schön amtlich, was da herauskam.

Ich meine mich aber auch zu erinnern, dass sie damals schon gesagt haben, der 100er sei deutlich schlechter. Das ist aber über 10 Jahre her. Die Amps werden wohl schon lange unverändert gebaut.

27 Feb, 2017 22:43 38
tripath-test
Lebende Foren Legende




Dabei seit: 25 Apr, 2015
Beiträge: 2581

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Mit 'Tunings oder wie ich es nenne "Verschlimm besserungen" könnt Ihr mich erschlagen. Nein, dafür bin ich nicht zu haben. Entweder kauf ich mir ein gescheites Gerät, das von Werk aus OK ist oder ich lass die Finger von. Clockwork kenne ich natürlich auch. Die hatten früher mal Sonys oder Technics Playern zur wahren Wonnepracht verholfen. Mann was es nicht gibt. Oder berüchtigt ist deren C37 Lack. Einfach draufsprühen und das Gerät spielt wie von einer anderen Galaxie .... lecker !!

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Gruß Mustafa

27 Feb, 2017 23:00 19 tripath-test ist offline Email an tripath-test senden Beiträge von tripath-test suchen Nehmen Sie tripath-test in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 22470

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Ich denke ähnlich und könnte viel zu erzählen, was ich mir so anhörte, habe aber keine Lust dazu.

Selten - daß was "getuntes" objektiv besser ist -
meistens nur irre auf eine gewisse Eigenschaft gesoundet,
schlimmstenfalls verschlimmbessert-
und oftmals völlig ohne klangliche Auswirkung und nur auf dem Bankkonto hochwertiger.

;Blah Blah

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Boah klingt das geil!

27 Feb, 2017 23:05 31 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Hurzel
Gast


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Ich lasse auf die clockworker nichts kommen. Ich selber hatte eine komplette Kette von denen und bin bis heute traurig, dass ich sie wegen eines längeren Auslandsaufenthaltes verkauft habe.

So habe ich Musik seitdem nicht mehr "gefühlt".

27 Feb, 2017 23:08 54
söckle
Gast


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...ich würde auch in diesem Bereich nicht unbedingt verallgemeinern. Natürlich gibt es diverse "Tuner", die einfach Kondensatoren wild gegen vermeintlich bessere austauschen.

Es gibt aber auch Tuner wie Dr. Gert Volk. Er baut(e) z.B. Linn Streamer komplett um, neues Netzteil und auf Wunsch auch komplett neue Ausgangsstufe ab dem DAC- Chip. Danach hatte z.B. ein Akurate DS Übertrager verbaut ähnlich denen im Klimax DS. Die Umbauten sind auch messtechnisch unterfüttert....

::D

28 Feb, 2017 08:45 49
tripath-test
Lebende Foren Legende




Dabei seit: 25 Apr, 2015
Beiträge: 2581

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Ich denke, das schwächste Glied in der Kette ist immer noch der Mensch. Wenn ich gut drauf bin klingt auch die Anlage saugut.
Wenn ich diverse euros in Tuningmassnahmen gesteckt habe, MUSS es ja besser klingen.

Es mag sein daß nach tuningmassnahmen da ein Fitzelchen mehr rauskommt aber die Autosuggestion des Menschen darf man nicht unterschätzen.

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Gruß Mustafa

28 Feb, 2017 11:47 38 tripath-test ist offline Email an tripath-test senden Beiträge von tripath-test suchen Nehmen Sie tripath-test in Ihre Freundesliste auf
söckle
Gast


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Zitat:
Original von tripath-test

aber die Autosuggestion des Menschen darf man nicht unterschätzen


absolut richtig, deshalb gibt es ja im Prinzip Blindtests. Allerdings habe ich mit der üblichen Durchführung von Blindtests so meine Probleme.


Ich darf mich hier mal ausnahmsweise selbst zitieren:

Zitat:
Original von söckle

Zu den Blindtests hab ich ja eh ein sehr gespaltenes Verhältnis. Sind denn die Randbedingungen bekannt?

Ablauf
Anzahl der Probanden
Musikauswahl (den Probanden überhaupt bekannt?!)
Umschaltzeiten
Dauer insgesamt
Gab es auch "Pseudo- Umschaltungen" um die Probanden aufs Glatteis zu führen?
und und und...

So einen Test wirklich aussagekräftig zu gestalten ist nicht einfach...

Meine Idee dazu, ist aber eher theoretischer Natur und lässt sich kaum umsetzen:

Ich wollte meinen Bilindtest nur alleine und über länger Zeit durchführen. Dazu wäre eine Umschaltbox nötig, bei der zu Beginn zufällig die Schaltposition A und B den zu testenden Geräte zugeordnet wird. Während des Test könnte ich dann beliebig umschalten, mit der mir bekannten Musik und auch mit TV / Film. Und vor allem unter gewohnten Bedingungen. Die Zuordnung A und B muss natürlich unbekannt bleiben, aber ich wäre sicher, dass beim Umschalten auch wirklich das Gerät gewechselt wird (keine Pseudo- Umschaltungen).

28 Feb, 2017 12:28 46
tripath-test
Lebende Foren Legende




Dabei seit: 25 Apr, 2015
Beiträge: 2581

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mit Pseudo-Umschaltungen hätte ich keine Probleme. Das ist ja auch Sinn und Zweck eines Blindtests, dass man sich hier bewährt.

Was aber Fakt ist, daß ein geschultes Ohr andere Elektronik identifizieren kann.
Man muss aber diesem geschulten Ohr die Zeit geben. Ohne Stress und Druck. Und genau da sehe ich das Problem bei diesen Blindtests. Der Proband muss nämlich schnell entscheiden.

Dann kann es passieren daß Probanden wie mal im Hifi-Forum geschehen - einen 500 euro Arcam nicht von einem ASR Emitter unterscheiden konnten.
An irgendwelchen großen B&W Boxen.

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Gruß Mustafa

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von tripath-test am 28 Feb, 2017 15:27 55.

28 Feb, 2017 15:24 05 tripath-test ist offline Email an tripath-test senden Beiträge von tripath-test suchen Nehmen Sie tripath-test in Ihre Freundesliste auf
Mike W. Mike W. ist männlich


Dabei seit: 04 May, 2021
Beiträge: 12

Atoll IN 200 Signature Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hallo zusammen, der Thread ist ja lange tot. Aber es gibt in Punkto Beschreibung Kellerkinds bez. des Sounds des AM 100 Parallelen zu meinen Erfahrungen mit meinem neuen IN 200: Für meinen Geschmack weicher zu starker Bass, versteckte Mitten / Hochmitten. Schlagzeugbecken immer gleicher Zisch, wie komprimiert. Höhen sauber und im Ganzen eine gute Sache. Aber: Musik klingt wie in überbedämpften Räumen, schwache Dynamik, oft leblos. Meine Speaker sind hervorragende Phonar Veritas P6. Mein kleiner Killer Rotel A 11 Ki Signature macht alles besser ( ausser laut) auch besser als der gelobte Denon PMA 1600. Ich hatte mal eine Atoll AM 100 Endstufe und steuerte diese mittels Dodokus VV (passiv ) an das war großes Kino! Den IN 200 habe ich nach 4 Wochen Testen in Ebay inseriert. Grüße Mike

Dieser Beitrag wurde schon 4 mal editiert, zum letzten mal von Mike W. am 04 May, 2021 11:43 19.

04 May, 2021 11:08 12 Mike W. ist offline Email an Mike W. senden Beiträge von Mike W. suchen Nehmen Sie Mike W. in Ihre Freundesliste auf
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